1/3
RE: https://autistics.life/@Newstrujew/116229683961955403
@MattisCB @tda @avatter Er ist nicht möglich. Es gibt auch keine theoretische Möglichkeit, um die Menge des Atommülls zu reduzieren.
@MattisCB Hier geht es aber, soweit ich es sehe, nur um die Transmutation von Transuranen, also von Elementen, die schwerer als Uran sind. Diese sind keine Produkte der Kernspaltung, sondern unerwünschte Nebenprodukte, die durch den Einfang von Neutronen durch den Uran entstehen. Auf der Seite des Bundes sehe ich die Aussage "Transurane machen etwa 1,5 % des deutschen hochradioaktiven Abfalls aus." Das ist also der Anteil des Atommülls, der sich theoretisch reduzieren bzw. eventuell sogar nachträglich verwerten lässt - durch eine Technologie, die vielleicht in Jahrzehnten verfügbar und selbst dann für die bereits vorhandene Menge an Transuranen ewig brauchen wird. https://www.base.bund.de/de/nukleare-sicherheit/kerntechnik/partitionierung-transmutation/partitionierung-transmutation.html

Partitionierung und Transmutation (P&T) ist bislang nur eine Theorie. Mithilfe von Transmutation soll hochradioaktiver Atommüll so aufbereitet werden, dass die Strahlung schneller abnimmt. Sind diese Konzepte in der Praxis umsetzbar und können sie ein Endlager ersetzen?