Mein Mann und ich haben gerade unseren Favoriten unter den pädagogisch wertvollen Lieblingssätzen unserer Mütter gekürt:
"Wenn dein Vater nach Hause kommt, kannst du dich auf was gefasst machen!"

So ungemein wichtig für eine harmonische, angstfreie Vater-Kind-Beziehung...

#Kinder #Erziehung

@LeilahLilienruh
Och. Meine Mutter hatte keine Hemmungen selbst zuzuschlagen.
@villon Meine Mutter war eine "Dame". Sie machte sich an mir nicht "die Hände schmutzig". Zum Schlagen hätte man das Kind ja berühren müssen, was meine Mutter grundsätzlich nach meinem ersten Lebensjahr niemals mehr tat.
Zum Brüllen und Schlagen hatte sie "den Herrn im Haus". Und der hat das nicht ungern erledigt. Er hatte ja sonst wenig Spaß.
@LeilahLilienruh
Welch eine Verachtung musst du gespürt haben. So viel Trauer.

@villon Damals habe ich keine Verachtung gespürt. Ich glaubte immer, ICH sei schuld, weil ich ein ganz schrecklicher Mensch wäre. Sie sagte auch gern rückblickend: "Du warst ein wirklich schlimmes Kind! Deshalb bist Du Einzelkind geblieben. Noch so eins wäre zuviel gewesen."

Ich war das herzallerliebste Kind der Welt. Keine Frechheiten, keine Lügen, supergute Manieren in jeder Lebenslage und stets adrett, Klassenbeste, höflich...

@LeilahLilienruh @villon
Buh, das ist unterste Schublade.
@cojajo @villon Eine Schublade, die in bürgerlichen Kreisen mindestens genauso oft geöffnet wurde wie bei den von ihnen so verachteten "Asos".
Wenn die Generationen VOR den Millennials mal offen sprechen würden, was sie als Kinder erlebt haben, statt alles schönzureden, dann würde man vieles besser verstehen...
@LeilahLilienruh @villon
Erst ab den siebzigern wurde über Kindererziehung offiziell „nachgedacht“. Vorher waren sie da, hatten jedoch still zu sein. Das war halt so, damals, hat ja auch keinem geschadet (sagt man).