RE: https://mastodon.online/@bahnoev/116201484783731142

Wenn hier jemand nicht gehört wird, dann all die Leute, die von ignoranten Nimbys abgehängt werden, weil die lieber halb Norddeutschland vom Deutschlandtakt abhängen als sich über konstruktive Lösungen in ihren Kommunen Gedanken zu machen. Ich hab kein Bock von solchen Leuten abgehängt zu werden. Solche Anti-Alles- und Stillstandskoalitionen sind das Ergebnis einer fortschrittsfeindlichen Kultur der selbstgewählten Unmündigkeit.

@thijs_lucas
Ich kenne Betroffene persönlich. Keine echten Lösungen seitens der Bahn. Und alles nur für ein paar Minuten "schneller". Warum nicht in die alten Netze investieren oder mal das Thema Verspätung angehen?

Die aktuelle Bahnverbindung ist übrigens sehr gut. Punktabzug meinerseits nur für die Überfüllung der Züge und regelmässige Ausfälle.

@Khovergirl
@rainerklute
Die alten Netze sind schlicht voll. Unter anderem deswegen brauchen wir (nicht nur) diese NBS.

Die Idee hinter dem D-Takt ist ein auf Deutschland abgestimmter integrierter Taktfahrplan. Für dieses Konzept sind bestimmte Fahrzeiten notwendig, damit die Züge bspw. passend zur Minute 55 in den Bahnhof kommen und darauf der weitere ÖPNV (Bus&Bahn) abgestimmt werden kann.
Aus der Perspektive entsteht die Notwendigkeit bestimmte Fahrzeiten zu erreichen.

@thijs_lucas

@ehrba @rainerklute @thijs_lucas
Es geht den meisten Anwohnern auch nicht darum, dass nicht gebaut wird, sondern um die Streckenführung in Teilbereichen. Von der Bahn kommt da tatsächlich nicht viel.
@ehrba @rainerklute @thijs_lucas
Ich habe schon verstanden. Kenne halt vor Ort die Gegebenheiten und das was bei betroffenen Bekannten läuft. Und die sind nicht gegen die Bahnstrecke.

@Khovergirl was soll von der Bahn kommen, außer ein Vorschlag mit einer schlechteren Streckenplanung die dann durch andere Orte verläuft und dort dann andere Leute ärgert.

Die deutsche Bahn macht das nicht um die Leute dort zu ärgern, sondern um eine bestmögliche Lösung zu finden und bisher sind die Gegenvorschläge der Gegner*innen nur mit Verschlechterungen des Konzepts verbunden.

@ehrba @rainerklute

@thijs_lucas
Unabhängig von diesem konkreten Gleis-Abschnitt: Mir als Laien scheint der gewünschte Takt zu ambitioniert (bzw. zu geringe Puffer) und damit verpasste Anschlüsse vorhersehbar.
Mehr und bessere Gleise (auch) für mehr Pünktlichkeit, da bin ich dabei. Aber schneller an den Zielbahnhof brauche ich nicht; da ist eher die „letzte Meile“ das Problem, also vom Bahnhof zum eigentlichen Ziel zu kommen.
Würde so ein Takt auch mit 90 Minuten gehen?
@ehrba
@Khovergirl

@rainerklute definiere was „gehen“ bedeutet. Rein organisatorisch ist weniger machbar, aber was wäre der Sinn Verbindungen nur alle 90 Minuten zu haben? Das würde Mobilität doch arg einschränken.

@ehrba @Khovergirl

@thijs_lucas Wenn es dadurch verlässlicher würde, würde es aus meiner Sicht Sinn ergeben. Ein 60-Minuten-Takt nützt nichts, wenn daraus in der Realität ein 120er-Takt würde.
Wie gesagt: Ausbau usw. alles fein, nur finde ich Geschwindigkeitszuwachs als Top-Priorität nicht richtig. Und so wirkt es derzeit auf mich (als Laien).
@ehrba @Khovergirl

@rainerklute @ehrba @Khovergirl

Geschwindigkeit ist auch nicht die Top-Priorität.

@rainerklute @ehrba @Khovergirl

Und das ergänzend: die Neubaustrecke würde ja die bestehende Strecke entlasten und damit Pünktlichkeit steigern. Das kommt auch dem DTakt zu Gute.

@rainerklute
Das Video erklärt die Grundidee des D-Takt für die Kürze ganz gut.
https://www.youtube.com/watch?v=iIvu9TiiGgM

Wir haben einen Zielfahrplan.
Aus diesem ergeben sich notwendige Fahrzeiten zwischen zwei Knotenbahnhöfen.
Dann wird geprüft, ob eine Trasse gefunden werden kann, die diese Fahrzeit ermöglicht.

@thijs_lucas @Khovergirl

Wie funktioniert dieser Deutschlandtakt?

YouTube

@rainerklute
Was mich viel mehr beunruhigt ist, dass der D-Takt für die Verkehrswende in Teilen unterdimensioniert sein könnte und wir uns eine Infrastruktur hinzimmern, die zwar ein gewisses Wachstum zulässt, aber nicht im eigentlich notwendigen Maße.
Gleichzeitig könnte eine leichte Angebotsausweitung einige Probleme des integralen Taktfahrplans lösen.

@thijs_lucas @Khovergirl

@rainerklute @thijs_lucas @Khovergirl

Im ITF kommen viele Züge zur gleichen Zeit in den Bahnhof. Entsprechend viel Infrastruktur benötige ich dort.

Würde bspw im Fernverkehr ein 30-Minuten-Takt und im Nahverkehr auf den meisten Linien ein 15-Minuten-Takt geplant, würde das möglicherweise in Summe weniger bzw anderen Infrastrukturausbau erfordern und für die Fahrgäste dennoch ein attraktives Angebot sein.