Wir werden gerade täglich erinnert, wie schädlich die Macht von Tech-Baronen wie Musk & Zuckerberg für die Demokratie ist. Dabei vergisst man leicht, dass ihre Spur der Zerstörung im Globalen Süden noch verheerender ausfällt. Über diesen blinden Fleck habe ich ein Buch geschrieben, das am 20.02. erscheint. Mit dem Globalisierungskritiker Sven Hilbig beleuchte ich, wie koloniale Macht- und Ausbeutungsverhältnisse in der Digitalisierung fortleben und die Basis für den Profit von Big Tech bilden.🧵⬇️
Wir leben in einer Zeit, in der nationale Egoismen à la Trump wieder Ton angeben und Technologie zum Werkzeug des Autoritarismus wird. Unser Buch ist ein Plädoyer für eine globale Perspektive und eine Anklage all der Ungerechtigkeiten, die sich hinter dem verbergen, was digitaler Fortschritt genannt wird: Von ausgebeuteten Arbeiter:innen & Umweltschäden hinter „Künstlicher Intelligenz“ über den rücksichtslosen Rohstoffhunger der Digitalisierung bis zur technisch hochgerüsteten Festung Europa.
Unsere Analyse der globalen politischen Ökonomie der Digitalisierung zeigt, dass Tech-Konzerne nicht nur von einer kolonial geprägten Weltordnung profitieren, sondern diese auch fortschreiben. Großmächte wie die USA, China und auch die EU versuchen, ihren geopolitischen Vorteil daraus zu schlagen. Dabei bräuchten wir ein grundsätzliches Umdenken. Wie das aussehen kann, zeigt Renata Ávila Pinto in ihrem Nachwort mit einer Vision für eine Welt ohne Big Tech und digitalen Kolonialismus.

Forscher:innen und Aktivist:innen aus dem Globalen Süden kritisieren den digitalen Kolonialismus seit Jahren. Nur werden sie in Deutschland bislang kaum gehört. Wir hoffen, dass wir das mit unserem Buch ändern können.

Es erscheint am 20. Februar und ihr könnt es heute schon vorbestellen: zum Beispiel in der Buchhandlung eures Vertrauens, bei geniallokal.de oder direkt bei C.H. Beck:

https://www.chbeck.de/dachwitz-hilbig-digitaler-kolonialismus/product/37000393

Dachwitz, Ingo / Hilbig, Sven | Digitaler Kolonialismus

Wie Tech-Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteilen I Nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis 2025. 2025. 978-3-406-82302-2. Innovativ, mächtig, rücksichtlos – kaum eine Geschichte wird so oft erzählt wie die vom unaufhaltsam…

Hallo Berlin! Am Mittwoch den 26. Februar spreche ich bei der @cilip über die politische Ökonomie der globalen Überwachungsindustrie und ihre koloniale Kontinuität.

Es ist die Launch-Veranstaltung zum aktuellen Cilip-Heft "Polizei und Kolonialismus", mein Beitrag basiert auf dem Buch "Digitaler Kolonialismus", das morgen erscheint.

Herzliche Einladung, ab 19 Uhr im Aquarium am Kottbusser Tor. https://www.cilip.de/2025/02/12/die-koloniale-kontinuitaet-der-ueberwachung/

Die koloniale Kontinuität der Überwachung | Bürgerrechte & Polizei/CILIP

Release-Veranstaltung für das CILIP-Heft 136 zum Thema „Polizei und Kolonialismus“ Die Geschichte der Überwachung ist eng mit der kolonialen Herrschaft Europas verbunden. Schon im 19. Jahrhundert setzten Kolonialmächte neue Technologien wie Fotografie, Fingerabdrücke und Passsysteme ein, um die Bevölkerungen in den besetzten Gebieten zu erfassen, zu kategorisieren und zu kontrollieren. Diese Methoden dienten nicht nur … Die koloniale Kontinuität der Überwachung weiterlesen →

Bürgerrechte & Polizei/CILIP
Wir müssen über die globalen Macht- und Ausbeutungsverhältnisse hinter der Digitalisierung sprechen. Freue mich sehr auf Veranstaltungen zu unserem Buch #DigitalerKolonialismus in den nächsten Wochen:

🎉🎉🎉 Unser Buch #DigitalerKolonialismus ist für den deutschen Sachbuchpreis nominiert 🎉🎉🎉

Auf dem Blauen Sofa durften Sven und ich kürzlich mit Christine Watty darüber sprechen, worum es uns geht:

https://www.youtube.com/watch?v=xoV8BoVZFpo

Nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis 2025 – Das Blaue Sofa mit Ingo Dachwitz & Sven Hilbig

YouTube

Veranstaltungen zum Digitalen Kolonialismus: Ich freue mich über die nächsten Gelegenheiten, mit euch über die globalen Macht- und Ausbeutungsverhältnisse hinter der Digitalisierung ins Gespräch zu kommen. In den kommenden Wochen vor allem in Berlin und im Netz, später dann wieder an anderen Orten.

Den Auftakt macht morgen ein Vortrag bei der #republica: Um 14:15 auf Bühne 3. https://re-publica.com/de/session/digitaler-kolonialismus

So schön: Ein Jahr nach Veröffentlichung gibt es unser Buch über die globalen Macht- & Ausbeutungsverhältnisse hinter der Digitalisierung auch bei den Landeszentralen und der Bundeszentrale für politische Bildung, sehr viel günstiger als im Handel.

#digitalerKolonialismus

https://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/575784/digitaler-kolonialismus/

Und hallo #Bonn! Am Donnerstag spreche ich mit Ethikerin Christiane Woopen über digitalen Kolonialismus und Wahrheit. Ein bisschen gelesen wird auch!

Um 18 Uhr im Center for Life Ethics (und im Stream). Der Eintritt ist kostenlos, bitte anmelden!

https://www.lifeethics.uni-bonn.de/veranstaltungen/mehr-als-ein-wort-wahrheit

Mehr als ein Wort: Wahrheit

Und bonjour #Brusselsl! Am 17. März stelle ich das Buch bei der EKD in Brüssel vor und diskutiere mit @PaulNemitz über digitalen Kolonialismus und die Tech-Regulierung der EU.

Um 18:30 Uhr, ebenfalls kostenlos und mit Bitte um Anmeldung.

https://www.ekd.de/94214.htm

#digitalerkolonialismus

Veranstaltungshinweis: Buchvorstellung und Podiumsgespräch 'AI will not fix it: Big Tech, digitaler Kolonialismus und die europäische Internetregulierung' am 17. März 2026 um 18:30 Uhr im Haus der EKD, Rue Joseph II 166, 1000 Brüssel

Ingo Dachwitz, Redakteur bei netzpolitik.org und Co-Autor des Buches „Digitaler Kolonialismus“ ist im Gespräch mit Paul Nemitz, Gastprofessor am Europakolleg in Brügge und ehemaliger Chefberater der Europäischen Kommission. Die Moderation des Abends übernimmt ORK’in Katrin Hatzinger, Leiterin des EKD-Büros Brüssel.

@roofjoke @PaulNemitz
Gibt es dazu auch Mal eine online Veranstaltung? Oder was in #Kassel oder Umgebung? #Frankfurt wäre auch okay
@realn2s @roofjoke @PaulNemitz Bislang leider nichts geplant. Aber spitz gerne mal die Buchhandlung deines Vertrauens an :)
@roofjoke Warum findest Du gut, dass auf diese Weise dem Buchhandel Wasser abgegraben wird? Und warum findest Du gut, dass an Deiner tollen Arbeit ein Preisschild hängt, das ganz sicher nicht den Wert dieser Arbeit wiederspiegelt? #gratismentalität
@facebita Weil sich nicht alle ein Buch für 28 € leisten können und es noch dauert, bis der Verlag das günstigere Taschenbuch rausbringt.
@roofjoke Wenn dieser Ansatz richtig wäre, müsste das Buch von den Sozialämtern verteilt werden. Stattdessen verteilen die Zentralen für politische Bildung das Buch. Da steckt also nicht eine *soziale* Agenda dahinter, sondern eine *politische*. Das *kann* man mögen, *muss* man aber nicht. Ich fände besser, wenn gesellschaftliche Akteure, die sich's leisten können (also die meisten), zwei Bücher kaufen und eins davon verschenken. So aber befeuert der Staat die Kostet-nichts-Mentalität.