Köln: Anti-Knast-Kundgebung zum 8. März

Vor dem Tor der JVA in Köln-Ossendorf fand zum Internationalen Frauen*kampftag eine Kundgebung statt.

Dutzende Teilnehmer*innen protestierten lautstark gegen patriarchale #Herrschaft, kapitalistische #Ausbeutung und das staatliche #Strafsystem.

Die Gruppe Solidarity 1803 schrieb dazu im Aufruf:
"Besonders vom Knast und dessen Repression betroffen sind migrantisierte, sexarbeitende, drogengebrauchende, arme Frauen und Queers. Der Umgang mit trans* Menschen im Knast ist katastrophal. Trans* Menschen erleben Gewalt, werden in den falschen Knast gesteckt, haben kaum Zugang zur medizinischen Transition und auch die soziale Transition wird massiv erschwert im Knast.

Knast ist keine Lösung, sondern schürt weiter soziale und gesellschaftliche Konflikte. Diese Konflikte werden lediglich von der Gesellschaft abgeschottet um bürgerliche Bedürfnisse nach vermeintlicher Sicherheit zu befriedigen und die Illusion einer gerechten Gesellschaft aufrecht zu erhalten."

Mit Redebeiträgen und Musik vor dem Frauen*trakt wurde auf #Diskriminierung von FLINTA* im Gefängnis aufmerksam gemacht. Die gerufenen Parolen wurden sogar von den Gefangenen hinter den Knastmauern beantwortet.

Für eine Gesellschaft ohne Knäste!

#8März  #Anarchafeminismus #Abolitionismus #Köln

Zum 8. März – Internationaler Frauen*tag 2026

Warum wird eigentlich am 8. März demonstriert? In Erinnerung an den wilden Streik der Arbeiterinnen von Petrograd, die mit ihrem Hungeraufstand 1917 die russische Februar­revolution auslösten? Oder…

ASN Köln