Okay, Leute, das ist schade. 😕

Wie schon am #Holocaust - Gedenktag 2026 wurden von mir heute wieder Posts auf sueden.social gelöscht & mein Einspruch ohne weitere Begründung abgelehnt.

Das war es dann wohl für mich. Einige wollen mich hier offensichtlich nicht haben - warum auch immer - & ich möchte meinen guten Namen auch schützen.

Ob ich diesen Account auf eine andere Instanz übertrage oder einfach aufgebe (oder ob er mir willkürlich gelöscht wird), wird sich weisen.

Schade, wirklich. 🤷‍♂️

@BlumeEvolution Ich möchte an dieser Stelle etwas dem Instanz-Admin zur Seite springen: Er macht augenscheinlich diese Instanz im Alleingang, hat bisher oft auf meine Meldungen sehr schnell reagiert, spielt die Updates zeitnah auf und Downtimes habe ich auch keine nennenswerten erlebt.

Michael ist ein spezieller Fall. Er ist der mit Abstand größte Account auf dieser Instanz, dessen Jobbeschreibung schon "Moderationsbedarf" schreit.

Ich würde ihm ein Fehlurteil in einem Einzelfall verzeihen.

@BlumeEvolution Unabhängig von diesem Fall merke ich auf Mastodon zunehmend Echokammer-Effekte und dass man sehr hart angegangen wird, wenn man einem gewissen Leitbild nicht entspricht. Beispiele?

* Rede über Fußball
* Poste ein Bild von einem Stück Fleisch
* Wage es, etwas gut zu finden, was Parteien machen, die nicht die Grünen oder die Linke ist..
*Erwähne, dass du ein Auto (Verbrenner) besitzt
* Fotografiere ein Glas Wein
* Bitte bei Windows um Hilfe.

Das ist zunehmend anstrengend.

@BlumeEvolution Nein, ich kann nicht die ganze Zeit super moralisch sein, den Schmerz der ganzen Welt in mich einsaugen und alles 100% gut machen.

Ich bin ein Mensch. Ich mache Fehler, ich bin schwach. Das ist aber OK so.

Außerdem bin auch ich in Strukturen der real existierenden Welt da draußen eingebunden, die absolute Entscheidungen erschweren.

Das bedeutet nicht, dass man sich von seinen Idealen verabschieden soll. Man kann aber auch kleine Verbesserungen wertschätzen.

@kontrollierterWahnwitz

Ja, eine meiner ersten #Mastodon - Erfahrungen war, dass ich beschimpft wurde, weil ich "nur" Vegetarier und nicht "vegan genug" bin. Habe aber schnell gemerkt, dass nur sehr wenige Mastodontys so dualistisch drauf sind. Und mich auf sueden.social eigentlich immer wohl gefühlt...

Tja, tempi passati...

@BlumeEvolution @kontrollierterWahnwitz

Es gibt immer Menschen, die meinen, sie hätten die Weisheit für sich gepachtet. Und ebenso solche, die gar nicht genug missionieren können und auch nicht bereit sind, zuerst mal vor der eigenen Haustüre zu kehren.

Was meinst Du, wie viele Menschen (hier bisher nur sehr weniger) mich schon angemacht haben, weil ich bspw. Allesesserin bin, um mal beim Essen zubleiben.

@Terranerin @BlumeEvolution @kontrollierterWahnwitz
Einer meiner ersten Erfahrungen hier war leider die mit einer ich sage mal überspitzt militanten veganer Person, die nicht verstehen wollte dass diese Thematik nicht für jeden einfach ist um dann mich und andere in der Unterhaltung involvierte zu blocken die nicht ihre radikale Ansicht vertreten und dann auch noch danach schlecht über uns zu reden. Sehr enttäuschend wie intolerant manche sein können.

@RequiemPhoenix @Terranerin @BlumeEvolution @kontrollierterWahnwitz
Ich kann das alles auch nicht verstehen. Wie wollen wir es schaffen, wenn wir nicht in der Lage sind, andere Meinungen zuzulassen? Die ganze Welt besteht aus unterschiedlichen Bedürfnissen und basiert damit auf Kompromissen.

Wenn man eine Meinung und hoffentlich sachliche Argumente dafür hat, dann rein in den Austausch!

Und in diesem Austausch beim Thema bleiben. Sobald es emotional wird, wird es meiner Meinung nach schwierig

@robertobottoni @Terranerin @BlumeEvolution @kontrollierterWahnwitz
Ganz genau.
Von mir aus darf es auch gerne mal etwas emotionaler werden, wenn ein Minimum an Aufgeschlossenheit, Sachlichkeit und eben Toleranz gewahrt bleibt.
@robertobottoni @Terranerin @BlumeEvolution @kontrollierterWahnwitz
Und wenn man merkt es geht nicht mehr, rechtzeitig sich und dem Gegenüber zu sagen, dass man jetzt nicht weiter kommt um den Diskurs später wieder aufzunehmen oder eben zu sagen gut da ist man unterschiedlicher Meinung ohne es dem anderen übel zu nehmen.
Wie bei allem gibt es auch da Grenzen, immer dann wenn die Würde und Unversehrtheit anderer eingeschränkt wird. Da hört zumindest meine Toleranz dann auf.
@RequiemPhoenix "gibt es auch da Grenzen, immer dann wenn die Würde und Unversehrtheit anderer eingeschränkt wird. Da hört zumindest meine Toleranz dann auf." - Für Veganer*innen sind Tiere eben auch "andere", deren Würde, Unversehrtheit und sogar Leben genommen wird. Wenn das Deine Grenze ist, wo die Toleranz aufhört, dann solltest Du Veganer*innen eigentlich verstehen. @robertobottoni @Terranerin @BlumeEvolution @[email protected]
@lk108 @robertobottoni @Terranerin @BlumeEvolution
Das ist tatsächlich ein gutes Argument.
Ich bin auch dafür dass wenn man ein Tier essen will, auch bereit sein sollte sie selbst zu töten.
Es ging aber darum, dass Menschen die ihre Essgewohnheiten ändern wollen, es zum Teil, auf Grund ihres Umfeldes, nicht leicht haben dies umzusetzen. Was besagte Person nur mit Unverständnis und "dann muss man halt das Umfeld verlassen" quittiert hat.
1/
@lk108 @robertobottoni @Terranerin @BlumeEvolution
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Klar man kann anderer Meinung sein und auch sagen, dass man es scheiße findet.
Dann hinterrücks über jemanden herzzuziehen, finde ich nicht gut.
Dennoch zieht dein Argument und je länger ich darüber nachdenke desto besser kann ich nachvollziehen warum die Person so gehandelt hat.
Ein bsp.: sagen wir eine person A ist rechts und sagt dann oh vlt ist das nicht so cool, ich sollte mich der Mitte annähern vlt sogar Richtung links gehen.
@lk108 @robertobottoni @Terranerin @BlumeEvolution
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Dann kommt person B und sagt, "pah so ein scheiß entweder radikal links oder gar nicht und wenn dein Umfeld egal ob Familie Freunde etc das nicht akzeptieren dann ist es doch klar, weg mit denen. Das ist doch ganz einfach verstehe ich nicht."
Somit null Verständnis für die Lage der anderen Person hat, liegt die Toleranz doch in einem anderen Bereich oder irre ich mich da?
Habe ich da einen Gedankenfehler?
@RequiemPhoenix Vielleicht kein Gedankenfehler, sondern eine Frage der Gewichtung und Perspektive. Dein Beispiel sagt "vegan = radikal links" und impliziert, dass es eine Mitte, gibt die ethisch ok ist. Wenn aber Tiere als fühlende Wesen anerkannt und ihnen Würde und das Recht auf Leben usw. zugestanden werden, dann ist es ethisch nicht möglich, sie zu essen oder auch "nur" in Gefangenschaft zu halten, um sie zwangsweise zu schwängern und das Kind wegzunehmen, um die Milch abzugreifen. Das ist momentan sicherlich eine Minderheitsmeinung, aber ist es extrem im Sinne von übertrieben?@robertobottoni @Terranerin @BlumeEvolution
@RequiemPhoenix Um die vegane Perspektive abzubilden, müsste Dein Beispiel entsprechend modifiziert werden. Und dann ist schnell eine Situation konstruiert, wo der Bruch mit dem Umfeld der einzige Weg scheint. Was würdest Du einer Person in einer Diktatur raten, deren Umfeld voll hinter dem System steht und das auch von ihr erwartet? ABER: Natürlich hinken all diese Vergleiche, und der Bruch mit dem Umfeld ist eine krasse Sache, die nur der letzte Ausweg sein sollte und definitiv nicht von außen verlangt werden kann. Und ja, Veganer*innen (bin selber einer) sollten anerkennen, dass es viele mit diesem Thema in ihrem Umfeld nicht leicht haben. @robertobottoni @Terranerin @BlumeEvolution
@lk108 @robertobottoni @Terranerin @BlumeEvolution
Ok so war das nicht gemeint mit "vegan=radikal links", eher "vegan=links" (bitte nicht aus dem Kontext reißen, vegan sein und politische Orientierung sind natürlich nicht gleich zu setzen) und wie fast überall gibt es auch da Extremisten.
"aber ist es extrem im Sinne von übertrieben?" Nein ist es nicht.
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@lk108 @robertobottoni @Terranerin @BlumeEvolution
"Und ja, Veganer*innen (bin selber einer) sollten anerkennen, dass es viele mit diesem Thema in ihrem Umfeld nicht leicht haben."
Das war eigentlich genau der Punkt den ich vmtl. zu ungenau und unbeholfen zum Ausdruck bringen wollte.
Na klar sollte man einer Person raten dieses umfeld zu verlassen, aber dass es einfach und leicht sein soll kann man mMn nicht erwarten.
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@lk108 @robertobottoni @Terranerin @BlumeEvolution
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Alleine dieser Dialog hier ist quasi ein Gegenbeispiel zu dem was ich da erlebt habe. Mir ging es weniger um die Ideologien und Überzeugungen denn mehr über die Art wie man damit umgeht und das nicht verstehen und schlecht reden des anderen.
Das war in diesem Zusammenhang mit Intoleranz gemeint.
@lk108 @robertobottoni @Terranerin @BlumeEvolution
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Es ist auch etwas anderes wenn man moralische und ethische Konzepte auf Augenhöhe diskutiert oder von oben herab die Meinung des anderen herabwürdigt, weil man der Meinung ist (vlt. sogar zu recht) ethisch und moralisch überlegen zu sein.
Da sollten doch Argumente anstelle von Diffamierungen angebracht werden.

@RequiemPhoenix "bitte nicht aus dem Kontext reißen, vegan sein und politische Orientierung sind natürlich nicht gleich zu setzen" Wollte ich auch nicht unterstellen, sondern im Kontext Deines Beispiels verstanden wissen. Da habe ich mich missverständlich ausgedrückt.

"[Umfeld nicht leicht haben] Das war eigentlich genau der Punkt den ich vmtl. zu ungenau und unbeholfen zum Ausdruck bringen wollte" Auch da habe eher ich mich unbeholfen ausgedrückt, denn ich hatte Dich schon so verstanden und wollte zustimmen.

Finde den Dialog mit Dir auch gut.

Habe in dem Thread hier aber auch Leute geblockt. Wer in einer solchen Diskussion Bilder mit Fleisch postet, will provozieren und ahnt zumindest, dass es verletzen kann. Das muss ich mir nicht geben.
@robertobottoni @Terranerin @BlumeEvolution

@lk108 @robertobottoni @Terranerin @BlumeEvolution
"Habe in dem Thread hier aber auch Leute geblockt. Wer in einer solchen Diskussion Bilder mit Fleisch postet, will provozieren..."
Ich schätze das auch als Provokation ein, wenn vlt. auch nicht als böswillige. Ich bin da auch kein fan von.
Dennoch hast Du jetzt nicht angefangen [hoffe u vermute ich ;)] diese Personen schlecht zu reden und über sie zu lästern und Unterstellungen zu äußern.