Einen Artikel in einer Autozeitschrift gelesen.
Dort wird bemängelt, dass es zuwenig öffentliche Ladepunkte gibt und das den Umstieg auf E-Autos behindert.
Nur mal so:
Es gibt mittlerweile über 200.000 öffentliche E-Ladepunkte.
Nicht berücksichtigt sind über 800.000 öffentlich geförderte heimische Wallboxen, nicht geförderte nicht eingerechnet.
Dem gegenüber stehen gut 14.000 Tankstellen.

Quellen:
https://www.t-online.de/mobilitaet/aktuelles/id_101050440/deutschlands-tankstellen-krise-zahl-sinkt-auf-historischen-tiefststand.html

https://www.heise.de/news/Elektroautos-Zahl-der-oeffentlichen-Ladepunkte-stieg-2025-um-fast-30-000-11164502.html

#eMobility #EAutos #Infrastruktur

Deutschlands Tankstellen sterben im Rekordtempo: Hier sind die Lücken am größten

Die Zapfsäule verschwindet zunehmend aus der Landschaft. Bis 2025 sank ihre Zahl auf einen neuen Tiefststand. Übrig bleiben große Stationen, die mehr Supermarkt als Tankstelle sind.

t-online

Als Begründung gegen E-Autos wird oftmals angeführt, dass man zur Miete wohne und keine Wallbox an der Wohnung zur Verfügung hätte.
OK, da steht allerdings auch keine Ölquellen mit angeschlossener Tankstelle.
Das ist eine Kopfsache.
Hat man keine "eigene Wallbox" nutzt man idealerweise zur Verfügung stehende Möglichkeiten, z.B. Ladesäulen beim Einkaufen. Immer mehr Supermärkte/Discounter haben Ladesäulen auf dem Parkplatz.

#eMobility #EAutos #Infrastruktur

@dsw28 Auf dem Land kann ich aus eigener Anschauung das Argument nachvollziehen. Es gibt ein paar (10 Stück für 11.000 Einwohner) langsame Ladesäulen (Ladedauer 2,5 Stunden bei einem ID3 oder mehr bei größerem Akku), nur gibt es Strafen, wenn man diese nach dem Aufladen nicht gleich räumt. Für Arbeitnehmer, die wochentags am Abend laden möchten, bedeutet dies, kurz vor dem Schlafen gehen, nochmal raus, das Auto abholen. Bei den Einkaufsmärkten gibt es Schnelladesäulen, aber außerhalb mit happigen Strompreisen.

Die Stadtwerke als Betreiber der „Schnarchsäulen“ wollen weder ein Upgrade noch weitere Säulen installieren, obwohl es etliche Orte hierfür gäbe.

Gegenwärtig bei uns und in Nachbargemeinden eine unbefriedigende Situation