"Zudem werden die bisher bewilligten Regelbedarfe um 34,7% gekürzt, da Ihre Mutter und Ihre Schwester Sie mit Lebensmitteln unterstützt haben."

Da ist jemand ganz genau im Jobcenter. Er zieht M. monatlich 193 € vom #Bürgergeld ab, da sie Lebensmittel von ihrer Familie bekam. Dem Sachbearbeiter war aufgefallen, dass wenig Geld für Einkäufe vom Konto abgingen. Ebenso kam 3 Mal unangekündigt der Außendienst bei M. vorbei, ihr wird unterstellt, mit ihrem Mitbewohner liiert zu sein.

Wir haben blitzschnell Widerspruch eingelegt, außerdem zahlen wir vorübergehend Gelder aus unserem Solidartopf aus - den es nur Dank euch gibt! Wer mitmachen will, findet alle Infos zum Spenden hier:

http://sanktionsfrei.de/support

Mit einer Dauerspende als Hartzbreaker macht ihr unsere Arbeit langfristig planbar.

@helenasteinhaus Wie viele Bürgergeldempfänger könnte man pro eingespartem Mitarbeiter im Jobcenter mehr und ohne derlei genaue Prüfung finanzieren? Wie groß wäre der Anstieg, wenn man genug Mitarbeiter eingespart hat, um eine ganze Filiale nicht mehr betreiben zu müssen?

@soletan @helenasteinhaus Andere veraltete Quelle.
"Von den insgesamt 10,7 Milliarden Euro, die den Jobcentern 2024 zur Verfügung standen, verschlang die Verwaltung rund 6,5 Milliarden. Demgegenüber stehen knapp 3,8 Milliarden Euro, die für die tatsächliche Förderung von Bürgergeld-Empfänger:innen ausgegeben wurden.

Damit gaben die Jobcenter vergangenes Jahr ungefähr 61 % ihrer verfügbaren Mittel nur für sich selbst aus."
https://hartz4widerspruch.de/news/verwaltungskosten-buergergeld/

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Auf hartz4widerspruch.de kostenlos Bürgergeld-Bescheide prüfen lassen.

hartz4widerspruch.de

@tanglahat

Das ist tatsächlich unfassbar!

10-15% an Ausgaben für Verwaltung fände ich angemessen, aber über die Hälfte?

Da läuft ganz massiv was schief.

@soletan @helenasteinhaus

@mina @soletan @helenasteinhaus Der Kostenanteil der Verwaltung ist definitiv zu viel. Bei den ganzen neuen Kontrollen die nun eingeführt wurden und zwei Jahre infolge kein Inflationsausgleich beim Bürgergeld/Grundsicherung, muss man nun aber sogar von einer Steigerung der Verwaltungskosten ausgehen.
Das Geld welches eingespart wird bei den Bedürftigen wird mehrfach wieder ausgegeben durch mehr Verfahren vor den Sozialgerichten und erhöhtem Personalaufwand in der Verwaltung.

@tanglahat

Und dann reden sie von "Bürokratieabbau".

Dass ich nicht lache!

@soletan @helenasteinhaus