Update: Die Umfrage ist geschlossen. Vielen Dank! 😊

📣 Eine kleine Bitte in eigener Sache – bzw. in Sache meiner Tochter:

Sie schreibt gerade ihre Bachelorarbeit und sucht Teilnehmende fĂŒr eine anonyme Umfrage zu hochverarbeiteten Lebensmitteln – also darum, wie wir einkaufen, essen und was wir ĂŒberhaupt ĂŒber das Zeug wissen, das in bunten Verpackungen auf uns wartet.

Keine richtigen oder falschen Antworten. Nur deine ehrliche Meinung.

🕐 Dauert ca. 10–15 Minuten
🔒 Anonym (nur eure Antworten werden verwendet)
🌍 Auch auf Englisch verfĂŒgbar

👉 Bei Google Forms: https://forms.gle/VGaBuZWt8gBTWRJk9

👉 Bei SurveyCircle: https://www.surveycircle.com/de/survey/4HF2V9/

Boosts sind sehr willkommen – je mehr Stimmen, desto besser die Arbeit! 🙏

#Umfrage #ErnÀhrung #UltraProcessedFood #UPF #Gesundheit #Survey #Foodwatch #Nutrition

Konsumverhalten und Bewusstsein in Bezug auf hochverarbeitete Lebensmittel / Consumption behavior and awareness regarding ultra-processed foods

Im Rahmen meiner Bachelorarbeit möchte ich mehr ĂŒber ErnĂ€hrungsgewohnheiten, Kaufverhalten und das Wissen zu hochverarbeiteten Lebensmitteln erfahren. Deine Antworten tragen dazu bei, ein realistisches Bild vom allgemeinen VerstĂ€ndnis und den Einstellungen zu diesem Thema zu erhalten. Es gibt dabei keine richtigen oder falschen Antworten; zĂ€hlen tut deine persönliche Meinung. (Alle Angaben sind anonym) As part of my bachelor’s thesis, I would like to learn more about eating habits, purchasing behavior, and knowledge regarding ultra-processed foods. Your answers will help create a realistic picture of the general understanding and attitudes toward this topic. There are no right or wrong answers; what matters is your personal opinion. (All responses are anonymous.) PS: Nutzer von SurveyCircle.com erhalten fĂŒr ihre Teilnahme Punkte, mit denen sie kostenlos Studienteilnehmer rekrutieren können.

Google Docs
@stefanlange
Meine ehrliche Meinung? Gern. Allein der Registrierungsprozess bei SurveyCircle dauerte schon die HĂ€lfte dieser Zeit, bis ich ihn abbrach. Eine anonyme Umfrage mit namentlicher Registrierung ist auch 
 interessant. Und Google-irgendwas? Rly?
Schönen Gruß an Deine Tochter: Vertraulich geht anders.
Ja, sie wird vermutlich nicht sensible Daten des Privatlebens abfragen, aber da fÀngts imo halt an.
@Moss_the_TeXie Sie bekommt von Google lediglich die Antworten. Die E-Mail-Adressen der Teilnehmer bleiben außen vor.
@stefanlange
Schon klar, aber Google bekommt alles.

@Moss_the_TeXie Das stimmt allerdings. 😕
Zur Verteidigung: Datenschutz-Bedenken hatten fĂŒr meine Tochter an dieser Stelle nicht die PrioritĂ€t, die man heutzutage sicherlich beimessen mĂŒsste.

Ich kann deine Bedenken durchaus verstehen und unterstĂŒtze dein Anliegen auch. Du musst aber zugeben, dass Wollen und Können ein gewisses Maß an Wissen und Know-How erfordern, die nicht jeder Nutzer hat. Von der Zeit, sich darin einzuarbeiten, mĂŒssen wir gar nicht erst reden.

Falls sie noch einmal eine Umfrage aufstellt, ist sie auf jeden Fall sensibilisiert. 😉

@stefanlange @Moss_the_TeXie Ist ja auch ein Lerneffekt. Der andere: wie wertet sie das denn aus? Ich sehe wirklich inflationĂ€r viele Umfragen fĂŒr Abschlussarbeiten, aber ohne eine vernĂŒnftige Erfassung der ReprĂ€sentativitĂ€t der Teilnehmenden: welcher Erkenntnisgewinn ist möglich (außer praktische Erfahrung mit der KomplexitĂ€t von Befragungen zu sammeln)?
@lipow Ich habe das bisher nur bei Google Forms gesehen. Da gibt es vom Fragentyp abhĂ€ngige Diagramme, die das Antwortverhalten recht ansprechend visualisieren. Wie es bei SurveyCircle aussieht, kann ich aber nicht sagen. Irgendwann wird meine Tochter die Daten aus beiden Plattformen noch zusammenfĂŒhren mĂŒssen. Vielleicht hilft dann auch eine einfache Tabellenkalkulation weiter.
Was die ReprÀsentativitÀt betrifft: uns ist klar, dass hier im Fediverse eher aufgeklÀrtere Menschen unterwegs sind. In der Auswertung wird sie das als prÀgendes Element benennen.
@Moss_the_TeXie
@stefanlange @Moss_the_TeXie Wenn auch noch die Auswertung nur in Form einer Visualisierung erfolgt, die von einer Maschine gemacht wird - wo genau liegt dann der Erkenntnisgewinn, der rechtfertigt, dass viele Menschen ihre Zeit (und Daten) fĂŒr so eine Befragung hergeben? Ich unterstĂŒtze aus Prinzip super gerne junge Leute, Lernende - aber bei diesen Befragungen bin ich inzwischen eigentlich immer raus, weil ich nicht sehe, was da tatsĂ€chlich gelernt bzw. generiert wird.
@lipow Ah, sorry, dann habe ich dich falsch verstanden. Die erhobenen Daten werden herangezogen, um den möglichst besten Ansatz finden zu können, wie man mehr Menschen fĂŒr das Thema UPF sensibilisiert bzw. zu gesĂŒnderer ErnĂ€hrung anregt. Dieser so mit Daten unterlegte Ansatz stellt dann das eigentliche Thema der Bachelorarbeit dar. @Moss_the_TeXie
@stefanlange Dazu brĂ€uchte man aber valide Daten, die man aus einer nicht reprĂ€sentativen Umfrage, bei der man nicht mal ansatzweise einschĂ€tzen kann, ob die Befragten auch nur ehrlich antworten, nun mal nicht bekommt. Damit ist so ein Projekt im Ansatz verrissen. Solche Forschungsfragen sind einfach mehrere Nummern zu groß fĂŒr eine Bachelor-Arbeit & im schlimmsten Fall kommt, bei spannenden aktuellen Themen, dann sowas bei raus wie die eine Weile viel zitierte "Studie", die angeblich zeigte,>
@stefanlange > dass aktivierende Reha bei LongCovid gut wirkt (das war keine Internetumfrage, aber die hatte das vergleichbare Problem, sich auf Befragungen in einer einzigen Reha-Einrichtung zu stĂŒtzen). Von daher ist es gut möglich, mit sowas nicht nur keinen Nutzen zu erzielen, sondern auch noch Schaden anzurichten.
@lipow Ich vertraue da voll auf meine Tochter und das sie betreuende Fachpersonal. 😉
@stefanlange Na dann. (Ich habe einer der Antworten hier entnommen, dass es mindestens eine Frage mit unvollstÀndigen Antwortmöglichkeiten gibt - das lÀsst mein Vertrauen immer kollabieren, denn sowas sollte dem Fachpersonal auffallen, bevor die Befragung live geht ... )
@lipow Bei der genannten Frage ging es darum, aus einer Anzahl Lebensmittel die herauszupicken, die man fĂŒr gesund hĂ€lt. Da mindestens eines darunter ist, das recht offensichtlich gesund ist (will nicht spoilern), ist „keins“ keine Antwort. 😉
@stefanlange "die man fĂŒr gesund hĂ€lt" - das fragt nach einer persönlichen EinschĂ€tzung und da muss "keins" oder "will nicht antworten" eine Option sein. Das gehört wirklich zu den Basics beim Befragungs-Design, und es wundert mich (na gut, nicht mehr, weil ich es so oft sehe), dass sowas nicht vorab von den Betreuenden erkannt wird.