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Dies ist der Anfang eines Threads in dem ich meinen Weg zur #DiyWärmepumpe beschreiben werde.

Mit diesem Bild fing es an. Das wurde gemacht, nachdem der Mann vom Gasnetzbetreiber da war und den Zähler mitgenommen hatte. (Und ja, das ist ein f*cking Telefonkabel, das da aus der Wand kommt. Keine Glasfaser, wie man es in einem hochentwickelten Land wie D erwarten würde.)

#DiyEnergiewende #Wärmepumpe #Energiewende #Gaszähler #WegVomGas

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Eigentlich war der erste Schritt aber der Gang zum #Energieberater, denn auch für den Einbau der #Wärmepumpe in Eigenleistung gibt es Förderung (aber nur auf das Material). In meinem Fall sind das 35%. Der Energieberater will dafür aber 1300€ haben, von denen man wiederum die Hälfte zurückbekommt.

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Voraussetzung für die #Wärmepumpenförderung ist, dass ein Energieberater eine #Heizlastberechnung (brauche ich nicht) und die Berechnung für den hydraulischen Abgleich macht (brauche ich nichtig, die Anlage wurde bereits beim Einbau hydr. abgeglichen). Diese Arbeiten scheinen relativ lukrativ zu sein. Ich konnte mich vor Anfragen über MyHammer kaum retten. Der letztendlich beauftragte #Energieberater wollte noch nicht einmal vorbeikommen, um die Einhaltung der Förderkriterien zu prüfen.

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Die Ausgangslage war zugegebenermaßen sehr gut:
#Passivhaus Bj. 2013
Fußbodenheizung
Gasbrennwert-Therme mit VL max. 28°C
Solarthermie für die Warmwasserversorgung während der Umbauzeit
Gasverbrauch konstant 4000kWh/a für Heizung plus Warmwasser
Technikraum im Erdgeschoss

#diywarmepumpe #energiewende #heizungswende #warmepumpe

@morph

1300 € sind ein fürstlicher Lohn für etwas Eintragen von Zahlen in eine Tabellenkalkulation.

Die vorgeschrieben raumweise Heizlastberechnung ist bei Wärmepumpe von fraglichem Nutzen und passt selbst dann nicht, wenn viel Aufwand drin steckt.

Mein WP Händler bot den Service für 600 an, verlangt aber dass mensch eine eigene plausible Berechnung für Heizlast und Abgleich einreicht.

Das erste mal macht das viel Arbeit, ein zweites Haus könnte ich schnell rechnen.

Doch ich lerne gerne

@toranpetto Exakt mein Eindruck, sowohl was Kosten, als auch Nutzen betrifft.

Heizlast ist 50% zu hoch angesetzt und die Werte für den hydraulischen Abgleich ergeben nur auf dem Papier Sinn. Wegen #Passivhaus haben die solaren Gewinne großen Anteil an der Raumheizlast. Selbst wenn du das mit einrechnest (was m.E. nach DIN nicht gemacht wird) passt das in der Praxis nicht, wenn das Nachbarhaus Schatten wirft.