„ Doch die Kampagne der Union, Leis­tungs­emp­fän­ge­r:in­nen der Bequemlichkeit zu verdächtigen und zu stigmatisieren, hat gewirkt. Sie zielt auf die Stimmung in manchen Mittelschichtmilieus, die ungehalten sind angesichts der hohen Ausgaben für das Bürgergeld. Auch weil sich diese Milieus selbst zunehmend unter Druck wähnen, weil die Lebenshaltungskosten so stark steigen..
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Das ist die Paradoxie des Sozialstaates: Die Aggression gegen Leis­tungs­emp­fän­ge­r:in­nen nimmt zu, wenn die Zeiten härter werden. “

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#armut #grundsicherung #armenhass

Das neue „Grundsicherungsgeld“: Schicksal wird zum Stigma

Die Aggression gegen Arme steigt, wenn die Zeiten härter werden. Doch mehr Abschreckung in der neuen Grundsicherung dürfte kaum etwas einsparen.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH

@why_not

Die Zeiten werden nicht haerter.
Sie werden nur gieriger.

Wenn man hoert "Wir lassen uns nicht ausnehmen", wenn es um Buergergeld geht, aber bei Cum-Ex sagt man, kann ja mal passieren.
Braucht es nicht zurueck zu zahlen.