Kurze Frage an die Fahrradbubble:
Ich hatte, das erste Mal seit Langem, einen leichten Zusammenstoß mit Kfz. Auf dem Radweg vor einer Ampelkreuzung von Rechtsabbieger blockiert, der dann plötzlich stehen bleibt, ich kann links vorbei, in der Vollbremsung schrammt mein Lenker in den hinteren Kotflügel. Kann gerade so einen Sturz verhindern, bin aber ziemlich shaky. Polizei sagt, ich war schuld, hätte nicht vom Radweg runter gedurft. Soll ich den Schaden zahlen und Schwamm drüber? Kein Plan, konnte solche Situationen bisher immer vermeiden oder informell klären, bin für Hinweise dankbar. Gab leider auch keine anderen Zeugen als die Fahrzeuginsassen. Und an dieser Stelle gibt es das Problem ständig. #Fahrrad #AutomobileGewalt #biketoot #fahrradunfall

Edit: Vielen Dank schonmal an alle bisherigen Antwortenden für die Einordnungen!

Edit 2: Wow, mit so viel input hatte ich nicht gerechnet, vielen Dank euch allen!
Ich stehe im Kontakt mit dem ADFC, habe die Stelle nochmal abgefahren und dokumentiert, vor allem den sehr hohen Bordstein, der ein Ausweichen nach rechts unmöglich macht, sowie die sonstige Fahrbahnsituation. Ich mache ein update, wenn sich der weitere Verlauf klärt.

@tschorne meine Erfahrung ist leider, das der Schuld ist der auffährt. Dabei kommt es nicht darauf an das das Auto da nicht hätte fahren dürfen. Schuldmindernd könnte dessen Fahrverhalten sein.Vom Radweg nicht runter wenn er blockiert ist halte ich für Humbug und tut hier ja auch nichts zur Sache. In einem ähnliche Auffahrunfall mit dem Motorrad bin ich wegen des aggressiven Fahrverhaltens des Vorfahrenden nach 2 Jahren freigesprochen werden. Er hatte Teilschuld.