Langsamer fahren - Sprit sparen. Bei #Tempo100 statt 130 sinkt der Verbrauch im Schnitt um rund ein Viertel. Spart Geld, reduziert CO2-Ausstoß. #slowdown

@vcoe_mobilitaet_mit_zukunft

Stimmt jetzt aber auch nicht so ganz. Richtig ist, dass man beim Laden ebenfalls (geringere, aber nicht keine) Emissionen verursacht und das man weniger laden muss, wenn man langsamer fährt. (Spart übrigens auch Ladezyklen.)

#klugscheiss

@VCÖ - Mobilität mit Zukunft Die emotionale Befriedigung steigt mit dem Spritverbrauch.
@Michaela
@ulrich die emotionale befriedigung sollte zuhause, im bett oder in der kneipe stattfinden, hat aber ganz sicher auf der straße nix zu suchen...
@rueckenschwimmer Da sehen zumindest die deutschen Autofahrer und Wähler anders. Die Bremslichtshow auf der linken Spur der Autobahn ist mein Beweis ist auch ein schönes Indiz.
@ulrich es wählen auch 25 prozent afd, deswegen sind das trotzdem nazis. wenn die mehrheit etwas macht, muss das noch längst nicht das richtige sein. aber bei der heute vorherrschenden vulgär-freiheitsideologie-ich bin-so-geil sind einschränkungen die größte kränkung fürs mega-ego.

@vcoe_mobilitaet_mit_zukunft
Ich wäre sehr für ein Tempolimit, welches Elektroautos ausschließt. So wie auf den „IG-L-Autobahnen, 100 für Verbrenner, 130 für Elektros.

Dadurch würde der Verkauf von Elektroautos extrem gefördert, besser als mit jeder Subvention. Dies ist, neben dem Ausbau des ÖPNV die beste Möglichkeit, um CO2 im Verkehrssektor einzusparen.

@MarcelNBG @vcoe_mobilitaet_mit_zukunft

Was für ein Blödsinn.
Einem Toten ist es ziemlich wurscht, ob er mit einem Verbrenner oder E-Auto umgebracht wurde. Den Angehörigen des Toten übrigens auch.

@jakob Ja genau, es gibt ja noch viele andere Gründe, warum wir Autos nicht wollen. Abgesehen von der Gefahr für Leib und Leben sind E-Autos auch ganz schön laut, für sie wird genauso viel Boden versiegelt, ihre Reifen und Bremen produzieren genauso viel Feinstaub, sie verstellen genauso viel Platz, und die Ortskerne veröden auch, wenn alle mit dem dem E-Auto fahren. Sie stinken weniger, und brauchen keinen fossilen Treibstoff, der mit fossilem Treibstoff betriebenen Tankern um den Globus gefahren wird, das stimmt.

@vcoe_mobilitaet_mit_zukunft @MarcelNBG

@dasgrueneblatt @vcoe_mobilitaet_mit_zukunft
Fast alles richtig. Wir brauchen eigentlich einen anderen Verkehr. Aber solange Individualverkehr gewünscht und für manche unverzichtbar ist, sollten E-Autos die erste Wahl sein.

(Zur Info: E-Autos machen kaum Bremsstaub, die mechanischen Bremsen greifen nur bei Notbremsungen. Im normalen Fahrbetrieb wird elektrisch gebremst, auch wenn man auf Bremspedal steigt.)

@MarcelNBG "Individualverkehr" ist doch nicht gleich PKW. Es muss nicht alles großzügigst motorisiert sein, und es muss nicht jedes Individuum auf jedem Weg hunderte Kilo zusätzlich mittransportieren. Das gehört nicht gefördert.

Dann bremsen sie hat weniger, aber ihre Reifen nützen sich trotzdem ab, und sie sind schwer und zermahlen Streusplit und alles, was sonst noch auf der Fahrbahn ist.

@vcoe_mobilitaet_mit_zukunft

@dasgrueneblatt
Aus ideologischen Gründen das Auto abzuschaffen wird kurz- und mittelfristig nicht gelingen.
Daher muss gefördert, was jetzt CO₂ einspart. Da ist das Elektroauto der größte Hebel im Verkehrssystem.

Ich könnte meinen Alltag mit Familie (3 Kinder, Vereine, Musikschulen, Freunde, Einkaufen, Sport) und Arbeit nur mit großen Einschränkungen ohne Auto stemmen. Würde wohl mit ÖPNV oder Fahrrad 2h tägliche Familienzeit verlieren. Oder halt weniger arbeiten…. 🤷🏻

@MarcelNBG Wenn einzelne Beispiele so viel zählen: Ich kann meinen Alltag (2 Kinder, Vereine, Musikschulen, Freundys, Einkaufen, Sport, Erwerbsarbeit, weitere Aktivitäten) komplett ohne Auto stemmen. Sagt vielleicht doch nicht so viel aus? Liegt vielleicht am Umfeld, was wir normal finden?

Physik und Biologie sind keine ideologischen Gründe. Es wird deswegen nicht weniger heiß. Und für kleine Schrittchen haben wir keine Zeit mehr.

@dasgrueneblatt
Lass mich raten: dein/e Partner/in kümmert sich um die Kinder und arbeitet Teilzeit?

Ich gebe dir völlig recht damit, dass wir keine Zeit mehr haben.

Deswegen sage ich, dass Elektroautos hart gefördert werden müssen, dann sinkt der CO2 Ausstoß in zehn Jahren um 80 %.

Fördert man den öffentlichen Nahverkehr, fahren in zehn Jahren trotzdem noch sehr viele Menschen Auto. Und wenn da nicht richtig gesteuert wird, sind es wahrscheinlich immer noch Verbrenner.

@MarcelNBG Nein, komplett falsch geraten. Partny arbeitet Vollzeit und heute zB den ganzen Tag in einer anderen Stadt ca 300 km von hier. Ja, ohne Auto.

Das sind die einzigen Möglichkeiten, die dir einfallen? Schädliche, gefährliche, giftige Sachen können auch verboten oder stark eingeschränkt werden.

Auf E-Autos hätten sie in den 1960ern und 70er setzen sollen.

Jetzt Geld auf E-Autos schütten und hoffen ist ungefähr so als würden wir E-Zigaretten verschenken und hoffen, dass die Leute in Krankenhäusern und Schulen dadurch bald weniger Rauch einatmen müssen. Die E-Zigaretten sind aber Einwegcomputer? Dass muss einem das verringerte Krebsrisiko schon wert sein.

@dasgrueneblatt
Wer hat was von Geld gesagt? Ich beziehe mich immer noch auf den ursprünglichen Post vom VCÖ mit der CO₂-Reduzierung durch Tempolimits.

Und ich glaube dass nichts den Umstieg auf e-Autos so sehr beschleunigen würde wie ein Tempolimit für Verbrenner auf 100 km/h.

@dasgrueneblatt
Und du bringst täglich deine Kinder mit Öffis zur Schule/Kita? Fährst dann zur Arbeit? Holst die Kinder nach der Arbeit mit den Öffis ab, und bringst sie dann zu jeweils verschiedenen Nachmittags-Akivitäten?
Erledigst nebenher die Einkäufe und schleppst die Sport-Sachen der Kinder im Bus/Lastenrad mit umher?

Und vor 18:00 Uhr holst du alle mit den Öffis ab und kochst noch Abendessen?

Respekt!
Ich würde das nie ohne PKW schaffen, bzw. schon, wenn ich 2h weniger Arbeiten würde.

@MarcelNBG Ja, ich lüge nicht. Es kommt halt ganz auf den Wohnort an, das ist mir eh klar. Wenn's dich interessiert:

Gebracht&geholt wurden sie täglich nur in den Kindergarten (fünf Jahre pro Kind). Das war mit der U-Bahn auf dem Weg zur/von der damaligen Arbeit. Manchmal haben sie die Großeltern abgeholt und am Abend nach Hause gebracht, das war nett.

Volksschule: Zu Fuß (am Anfang in Begleitung, je älter immer öfter allein, ab dem dritten Jahr dann grundsätzlich allein). Manchmal immer noch zum Spaß mit dem Elternteil, das in der Früh raus muss. Manchmal mit Roller oder Fahrrad.

Gymnasium: Mit der U-Bahn (allein).

Vereine: Mit dem Rad. Zu Fuß. "Ausflüge" mit der U-Bahn.

Nachmittagsaktivitäten: Beim Jüngeren zu Fuß (auf dem Weg von der Schule nach Hause oder später noch mal von zu Hause weg). Das Ältere geht von der Schule zu Fuß hin und fährt dann nach Hause, oder fährt halt mit den Öffis, je nach dem, was wo ist. Die Kinder tragen ihre Musiknoten/Instrumente/Sportkleidung selbst oder sie bleiben dort.

Einkaufen: Mehrmals wöchentlich Kleinigkeiten nimmt ein Erwachsenes, das an dem Tag unterwegs ist, auf dem Weg von der U-Bahn mit (frisches Obst oder Gebäck). Größere Lebensmitteleinkäufe (alle ein oder zwei Wochen) zwei Erwachsene zu Fuß mit je einem Rucksack und zwei Säcken. Ganz große Lebensmitteleinkäufe (viell ca monatlich) zwei Erwachsene mit normalen Fahrrädern mit ein paar Taschen, Korb, etc. Vielleicht auch mit den Kindern, aber das ist mehr zum Spaß, die haben dann je noch einen Rucksack. Wenn was kurzfristig fehlt, geht ein Kind oder Erwachsenes zu Fuß oder mit dem Roller zum nächsten Supermarkt. In Gehdistanz: Supermärkte, Bäckereifilialen, Drogerien, Apotheke, Bürobedarf, bisschen Kleidung, Schuhe, Optik, Hörgeräte, Ärztezentrum, Bücherei, Polizei, Trafik, Blumenhandlungen, Handyshops, ein paar Cafés und Restaurants.

Das Stadtzentrum und die innen Bezirke sind ca. eine halbe Stunde entfernt (ich fahr lieber mit der U-Bahn, weil ich faul bin, aber es geht ca in derselben Zeit mit dem Rad), da gibt's dann alles, was die Großstadt zu bieten hat. "Anderes Ende der Stadt" ist etwas über eine Stunde weit weg, das ist mühsam, aber selten notwendig. Stadtauswärts ist's ca eine halbe Stunde mit der Straßenbahn zum angeblich größten Einkaufszentrum des Landes, aber da war ich schon länger nicht mehr. Dort sind dann auch Möbelhäuser, Gartencenter udgl.

Möbel, Haushaltsgeräte, Werkzeug: Ein Baumarkt ist gut mit dem Rad zu erreichen, das geht für alles, was halt gerade noch aufs Rad passt. Alles andere wird halt besichtigt und geliefert oder gleich nur bestellt. (Das sind dann die Autos und Kleintransporter in unserem Leben. Die hiesige Post liefert aber schon zu 100% elektrisch, da sind wir schon bei deinem Ziel angekommen. Wenn's irgendwie geht, also beim Bestellen die Post als Zusteller auswählen.) Keine Getränkekisten.

Wir essen unter der Woche meistens kalt zu Abend. Manchmal kocht das große Kind nach der Schule was. Manchmal gibt's aufgewärmte Reste. Aber nicht schon um 18 Uhr, das wär uns allen zu früh.

Wir Eltern sind viel im Homeoffice, das macht das Leben sehr viel leichter. Im Moment schauen wir noch drauf, dass wir nicht gleichzeitig am Nachmittag nicht da sind, aber das wird mit jedem Jahr weniger notwendig werden, weil die Kinder weniger da sind.