Motorola und #GrapheneOS tun sich zusammen. Was zunächst wie eine Randnotiz klingt, ist tatsächlich ein bemerkenswerter Schritt: Das bisher Pixel-exklusive, gehärtete Android soll künftig auch auf Motorola-Hardware laufen.

Wer digitale Selbstbestimmung ernst nimmt, braucht Alternativen. GrapheneOS ist eine davon – mit Sandbox für Google-Dienste und ohne den üblichen Datenhunger. Noch dazu hochsicher und datenschutzfreundlich.

https://www.heise.de/news/Motorola-und-GrapheneOS-arbeiten-fuer-sichere-Android-Smartphones-zusammen-11194164.html

#GrapheneOS #Motorola #Android #Datenschutz #CustomROM

Motorola und GrapheneOS arbeiten für sichere Android-Smartphones zusammen

Nicht mehr nur Pixel-exklusiv: Der Smartphone-Hersteller Motorola und die GrapheneOS-Entwickler machen künftig gemeinsame Sache.

heise online
@kuketzblog ich hätte da mal eine Laienfrage: Es wird ja aktuell davor gewarnt, dass das „Android Developer Verification program“ der Sargnagel für F-Droid ist. Gilt dass dann auch für alternative Roms wie GrapheneOS, oder können die das umgehen?

@NicoVega @kuketzblog Das gilt nur indirekt für GrapheneOS; indirekt deswegen, weil es nicht das Betriebssystem betrifft, allerdings durchaus Nutzer dennoch die Auswirkungen spüren könnten, da Entwickler, die diese Vorgaben nicht erfüllen können/wollen die Entwicklung ihrer Apps einstellen könnten. Soweit ich weiß sind GrapheneOS Nutzer die Ausnahme, selbst unter Nutzern von F-Droid.

Vielleicht ist Accrescent ein gutes Beispiel: es ist ein Alternativer Store, indirekt integriert in GrapheneOS, doch die Auswahl ist, im Vergleich zu F-Droid, noch sehr gering. Auch wenn Accrescent noch in der Entwicklungsphase ist, zeigt das, dass GrapheneOS Nutzer vermutlich nicht das Fundament von F-Droid bilden.

@raisondetredev @kuketzblog Hey Danke für die Antwort, auch an alle weiteren Antwortenden :) jetzt ist mir das auf jeden Fall klarer, das sind ja leider nicht so erfreuliche Aussichten.
@NicoVega @raisondetredev @kuketzblog der typische GrapheneOS Nutzer installiert sich den Google Playstore. Damit ist er voll im Mainstream und nicht bei den Exoten die f-droid nutzen.
@Kurt @raisondetredev @kuketzblog das war mir nicht bewusst. Ich liebäugle seit längerem mit dem Wechsel zu GrapheneOS (hatte noch abgewartet wegen der neuen Kooperation) und hatte gesehen, dass viele Apps aus der Empfehlungsecke von Kuketz-Blog aus dem F-Droid Store kommen.
@NicoVega @raisondetredev @kuketzblog klar. Du kannst GrapheneOS auch ohne Google Play Services und ohne den Appstore betreiben. Dann hast du ähnliche Einschränkungen wie bei LineageOS ohne GApps. - Die Diskussion über GrapheneOS ist oft etwas schwierig. Das sind zwei verchiedene Systeme. Dem einen bescheinigt Kuketz herausragende Datensparsamkeit. Vom anderen wird berichtet, daß so gut wie alle Apps problemlos laufen.

@NicoVega @Kurt @kuketzblog Ich persönlich nutze GrapheneOS ohne Google Play Services. Tatsächlich ist das *der* Grund gewesen, zu einem Pixel zu wechseln. Auch /e/OS habe ich bereits probiert, allerdings gefiel mir weder der Ansatz noch die Benutzung:

/e/OS schien mir weniger ausgereift und durchdacht im Kontrast zu GrapheneOS, wobei letzteres in Sicherheitsaspekten ohnehin das erstere überschien.

Darüber hinaus ist die Tatsache, Google Services dennoch integrieren zu können ein vernünftiger Ansatz: zumal, was macht man, wenn die Banking-App von heute auf morgen doch die Google Safety Checks verlangt?

Das ist mir bspw. bei der TK passiert. Diese ist momentan nicht ohne Google Services nutzbar. Natürlich kann man immer wechseln und den Unmut bekunden, aber für den Übergang ist es dennoch gut zu wissen, dass man einen zuverlässigen Plan B hat bis man eine Alternative gefunden hat.

Ich persönlich werde mich später mal am Accrescent Store probieren: der Ansatz klingt vielversprechend und die Ausrichtung des Projekts scheint Anklang beim GrapheneOS Projekt gefunden zu haben. Was es noch benötigt, ist eine breitere App-Auswahl und sichere Finanzierung; letzteres ist bei Open-Source-Projekten immer so eine Sache, aber niemand würde behaupten, dass es einfach werden würde.