Ich hatte gerne einen 3d Drucker. Anwendungsgebiet: Gridfinity, Skådia-Erweiterungen und andere Haushalts-Anwendungen. Was kommt ihr empfehlen und auf was sollte ich achten? #followerpower #3ddruck
@derphilipp Die Geräte BambuLabs sind gut und dafür vergleichsweise günstig. Haben aber eine Art vendor lock-in der für Einsteiger kaum zu umgehen ist. Noch günstiger sind Alternativen von Creality oder AnyCubic die aber ggf. etwas mehr Einarbeitung in Dinge wie Slicing und Kalibrierung erfordern. Prusa ist natürlich auch Gold-Standard was Support, Qualität und Nachhaltigkeit angeht. Das hat leider auch seinen Preis. Ich würde (ich habe) mit einem günstigen Creality angefangen um in das Thema reinzukommen und bin immer noch sehr zufrieden damit. #creality #anycubic #prusa #bambulabs #3Dprint #3Dprinting #3Ddruck

@maxheadroom @derphilipp den p1s hab ich seit fast 2 Jahren im Einsatz (mit 2 AMS und einem Panda touch und ner WLAN Kamera. ) bis auf ein paar Bedienungsfehlern hat mich das ding nie enttäuscht. Sehr zuverlässig und hat nie die cloud gesehen. Updates gehen auch offline.

Man sollte aber unbedingt eine der gyrogrip Bauplatten verwenden. Außer man möchte ASA drucken, da hätte ich aber auch einen Tipp.

@micha @maxheadroom Okay, kannst du mir zusammenfassen:
2 AMS und Panda Touch?
Und: Gyrogrip Bauplatten als Unterlage für den Drucker? Ich bin wirklich NEU….
@derphilipp @maxheadroom AMS: automatic Material system, jeweils 4 rollen Filamente die für den Drucker ansprechbar/nutzbar sind und gleichzeitig ganz gut trocken gehalten werden, Hersteller bambulab.

@derphilipp @maxheadroom Panda touch: ein 5" Touchscreen für die p-serie um etwas mehr Komfort zu haben (hauptsächlich zum wörtlich schnellen abbrechen bzw korrigieren von druckaufträgen)

Kann auch mehrere bambudrucker gleichzeitig verwalten.

Kostet etwa 60€. Kein muss.

@micha @maxheadroom Ah danke für die ganzen Infos! <3

@derphilipp @maxheadroom gyrogrip: Druckplatte für fdm Drucker, so gute wie keine Haftungsprobleme mit schwierigen filamenten bzw Geometrien.

Hersteller ist biqu

@derphilipp Heutzutage ist es wirklich nicht so schwierig. Die aktuellen Geräte sind durch die Bank weg brauchbar. Fragen... Was willst du verdrucken - wo willst du drucken? Keller, Wohnzimmer - Lautstärke, Emissionen. Mehrfarbdruck? Wenn du hier Antworten hast, kann man es etwas eingrenzen.
@bem15 klar:
Keller, Mehrfabe wäre nett - sonst noch keine Specials….
@derphilipp Dann bist du recht wenig eingeschränkt. Mehrfarbig ergibt eine Menge Müll und Zeitverbrauch. Platzmäßig wäre ein XY Drucker besser. Geschlossen nett, wenn du mal technische Filamente nutzen möchtest. Aber für Gidfinity, denke ich, reicht einfarbig aus. Aber es ist kostenmäßig auch nicht mehr der riesen Unterschied. Kannst hier mal nachlesen. https://forum.drucktipps3d.de/forum/ . Gibt auch eine Rubrik "Kaufberatung"
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@bem15 naja andersrum: Gridfinity uns Skadia Erweiterungen ist jetzt etwas, was ich auf jeden Fall machen möchte. Ich will kein Overengineering, aber ein paar Optionen sich offen zu halten wäre schon schön…..
@derphilipp Wie gesagt, finanziell ist das meist machbar. Ich habe mich gegen Mehrfarb entschieden, wegen dem Müll und des Platzbedarfs. Aber klar, warum nicht. Man muss es ja nicht nutzen, hat aber die Möglichkeit....

@derphilipp
Aktueller Preis-/Leistungstipp für mehrfarbigen Druck wäre der Snapmaker U1. Durch vier unabhängige Druckköpfe fällt weniger Müll an, als bei anderen Systemen. Außerdem offene Firmware (gibt bereits Alternativen, auf eigene Gefahr) und Drittanbieter-Zubehör ist verfügbar oder angekündigt.

Verarbeitung nicht auf bambulab Niveau und vom Service hört man gemischte Erfahrungen.
@bem15

@nibbs @derphilipp Ja, den Snapmaker finde ich auch echt spannend. Offenes System ebenso. Inwiefern Support einen Wert hat...man muss eh dann selber schrauben. Ich hatte bisher einen Artillery GeniusPro und davor einen Creality ?6?. Jeweils "offene" Firmware. Viel gebastelt und verändert. Hat Spaß gemacht. Jetzt habe ich einen Bambu P2S und freue mich, daß der einfach nur vernünftig druckt. Auch ohne Anbindung an die Cloud. Langweilig, aber Sinn der Sache😁.
@bem15
Ja, deshalb habe ich den U1 gekauft. Läuft out of the box aber hat das Potential für Basteleien.
Hänge gerade an einem Problem in der Z-Achse, aber sonst hat er gehalten, was versprochen wurde.
@derphilipp
@nibbs @derphilipp @bem15 Seit der Pandemie steht der Snapmaker bei mir (herum) . Um Fragen etwas zu bremsen: Ein Dutzend - Prints, Fräsen - mehr gelasert , graviert , markiert . Das soll erst noch mehr werden 🫣

@derphilipp

Ich bin vor 1 Jahr mit dem Bambulab A1 Mini in das Thema 3D Druck eingestiegen. Heute habe ich 600Druckstunden auf der Uhr.

Für mich ein perfektes Gerät für den Einstieg. Auspacken. Losstarten. Staunen.

Andere Anbieter sind aber auch super.

@scrumschau Ist der vom Druckbett nicht etwas klein? (Von dem was ich von anderen gelesen habe)

@derphilipp

Das Druckbett ist 18x18x18cm.
Es gibt bei mir selten etwas, was größer als 10cm ist. Hier fängt eh die Gefahr vom Warping an.
Wenn etwas größer, dann habe ich auch schon diagonal gedruckt.

Mehr Fläche bedeutet auch viel mehr Druckzeit. Mehr Risiko, falls mal etwas schief geht und das Objekt für die Tonne ist.

@derphilipp

Ich weiß mir bei größeren Dimensionen zu helfen: Objekt schneiden und dann stecken und kleben. Der Bambulab Studio Slicer kann das wunderbar.

Mein größtes Objekt war mal eine Kiste mit Deckel: 18cmx36cm und ca. 22cm hoch (18cm Kiste + 4cm Deckel).

@derphilipp

Die Druckzeit für ein Teil der Kiste (5mm Boden plus 3mm Wände 18cm hoch) hat 8 Stunden mit PETG und 0.4 Düse gedauert. Und der Drucker ist ansich ja auch recht flott.

Das wird bei größeren Druckbetten also noch mehr Zeit in Anspruch nehmen ;)

1 Kleinigkeit ermisse ich jedoch: kleines Druckbett hat nur sehr wenig Platz für "nach Objekt" statt "nach Layer" Drucken. Aber das ist wirklich meckern auf hohen Niveau ;)

@derphilipp
Gibt auch den A1 von Bambu, auch ein sehr gutes Einstiegergerät mit größerer Druckfläche.

Wenn dir bunt am Herzen liegt, dann schau dir den Snapmaker U1 an.
Ein Toolwechsler, der fast keinen Abfall beim bunt Drucken erzeugt und nebenbei 5x schneller ist (bei bunt).
Lässt keine Wünsche offen.

@scrumschau

@derphilipp ich bin 2020 eher auf der günstigen Seite mit einem Creality CR-10 V2 eingestiegen. Ja, er macht seinen Job, aber hat auch deutlich Schwächen. Er erfordert viel Aufwand beim Slicing, Maße verstellen sich, er war sehr laut, etc..
Jede Menge Mehraufwand, Ärger und teilweise tiefer Frust. Ich habe das meiste jetzt im Griff und viel umgebaut, aber noch heute drucke ich eher wenig (und bastle vieles lieber wieder anders) und war immer wieder kurz davor, ihn ganz abzuschaffen.

🧵1/3

@derphilipp Ich würde daher heute definitiv mit mehr Qualität und Komfort einsteigen, zumal das jetzt einige Jahre später auch günstiger zu haben sein sollte. Die Bastelei ist ein eigenes Hobby. Oder vielleicht sind die günstigen heute auch besser?
Etwas konkretes kann ich jedenfalls auch nicht vorschlagen. Und es scheint auch insgesamt heute leider noch mehr als damals extrem schwierig zu sein, unabhängige Informationen bzw. Bewertungen zu finden (Segen des durchkommerzialisierten Webs 😞).
🧵2/3

@derphilipp Mein Drucker und seine Vorgänger wurden auch überall großartig angepriesen (und meine Schwierigkeiten sind weder mir noch dem spezifischen Modell geschuldet, sondern technische Schwächen - ich habe wie geschrieben manches sogar noch selbst korrigiert).

Ich werde den Thread hier auch aus Eigeninteresse mal verfolgen 😉 ich denke selbst immer mal wieder über ein Upgrade nach.
🧵3/3

@derphilipp Ich habe auch einen P1S von Bambu. Kann ich sehr empfehlen. Du willst das AMS direkt mitbestellen :). Fillament von Jayo, Bambulab und Sunlu haben mich auch bisher nie enttäuscht. Wenn Du Fragen hast, ping mich gerne an.
@fernsehmuell Spannendes Teil auf jeden Fall!
@fernsehmuell @derphilipp Bis jetzt hatte ich zwei Rollen von Jayo, die ich beide vor Verwendung erst trocknen musste. Sunlu druckt super, allerdings werfen sie öfter mal Farben aus dem Programm, was bei Projekten, die historisch wachsen, nerven kann.
@derphilipp Ich habe seit einigen Monaten den X1C von Bambu Lab mit AMS und bin sehr zufrieden. Von Karton auf machen bis zum Starten des ersten Drucks dauert's 30 Minuten, aka "it just works". Bambu ist ein wenig das Apple des 3D-Drucks, aber dafür kann ich meine Zeit in Drucken und Konstruieren stecken und nicht in Frickelei, dass der Drucker läuft. Für mich war die größere Druckplatte (im Vergleich zum A1) und das Gehäuse spannend (und die direkt installierte gehärtete Nozzle), ...
@derphilipp ...damit ich auch speziellere Filamente, wie TPU und PAHT, direkt drucken kann, wobei das keine Alltagssachen sind, TPU war für mich aber schon beim Kauf klar, dass ich's drucken will. AMS ist mehr Bequemlichkeit und kein Muss, aber vier Rollen Filament immer trocken und druckbereit haben finde ich sehr angenehm. Außerdem hatte ich mich in HueForge-Drucke verliebt, die dadurch entspannt zu machen sind.
@Helena @derphilipp Gab es da nicht den kleinen Caveat, das das Ding nach China funkt oder so? Sonst scheinen aber alle begeistert zu sein.
@Malik @derphilipp Wenn man's über die Bambu Cloud betreibt, sicherlich. Soweit ich weiß gehen Updates aber auch lokal und Druckaufträge schicken sowieso.
@Helena @derphilipp wir hatten da mal irgendwas im Podcast aber ich bin nicht im 3-D Druck Business