Senioren-Linux: Der Bericht ist fertig. Vielleicht hilfreich, wenn man mal einen ähnlichen Workshop anbieten möchte.

(Für kurzen Boost wäre ich wieder dankbar - muss aber nicht sein.)

https://digital-cleaning.de/index.php/linux-ohne-installation-senioren-workshop/

#linux #senioren #workshop

Ich habe den Artikel gerade um einen Punkt ergänzt, den ich vergessen hatte: Für die TN war es wichtig, problemlos auf die Daten ihrer bisherigen Windows-Speicher zugreifen zu können. Aber dazu müssen sie nichts weiter tun - das Linux-System erkennt die Speicher automatisch und bindet sie in Nemo ein. Damit kann ein Datenaustausch in beide Richtungen erfolgen (sofern die Speicher nicht verschlüsselt sind).

@_DigitalWriter_

Ja, seit ein paar Jahren kann Linux auch NTFS und natürlich ExFAT out of the box.

Also ich hab dich so verstanden dass "Windows-Speicher" ins System eingebaute Festspeicher (HD, SSD) sind und keine "Dateifreigaben" oder NAS oder so.

@deusfigendi Gemeint ist: Man startet Linux und findet in Nemo die im PC verbauten Speichermedien vor. Wenn ich also C:/user/Dokumente dort habe, kann ich diese Dokumente direkt in Linux öffnen - und umgekehrt kann ich z. B. LibreOffice-Dateien dort speichern. Wenn ich Nemo-Lesezeichen verwende, habe ich einen "gefühlten" Freigabeordner.

@_DigitalWriter_

Ich verwende zwar Linux seit ein paar Jahren, beschäftige mich aber erst jetzt so richtig damit, und verstehe daher nicht alles, was Du so machst - aber egal, ich möchte hier einfach mal sagen, dass ich es (technisch) absolut genial und (menschlich) total bewunderungswürdig finde, wie Du Dich für Senioren einsetzt 😍 👏 💐

Und ich bin ziemlich sicher, dass sogar meine Eltern vor einer Weile mit Deiner Hilfe auf Linux umgestiegen wären... 😎

@_DigitalWriter_ hattest du die Handouts verlinked?
@Lioh Die TN haben 1 Blatt mit einer Checkliste bekommen - darauf Link und QR-Code zu den Nextcloud-Dateien
@_DigitalWriter_ was sind denn die Nextcloud Dateien?
@Lioh Vortragsfolien = Überblick über Linux-Desktop und Software, Installationsfolien = Start der SSD, Linux-PDFs (von früheren Mint-Versionen mit vielen Screenshots), Handreichung mit weiterführenden Links
@_DigitalWriter_ ah, super. Magst du die such teilen?
@Lioh Folien habe ich Dir gerade geschickt - für das öffentliche Teilen muss ich noch überarbeiten
@_DigitalWriter_ ist das bei euch im Ort dieses tolle Portal?
@Lioh Ja, Weißenhorn, Fuggerstadt in Bayr. Schwaben - sehr schöne Altstadt
@_DigitalWriter_ danke, das hat mir einige Denkanstöße hinsichtlich einer Linux-Installation bei meinen Eltern gegeben. Vermutlich hole ich mir eine SSD, die ich zu Hause konfigurieren kann und dann einfach nur mitbringe. Kleinkram kann man vor Ort ändern, aber ich war jetzt schon drei Mal da und es läuft immer noch nicht alles wie (von meinen Eltern) gewünscht.

@_DigitalWriter_ von der Schnelligkeit reicht eine SSD über einen schnellen USB-Port annähernd an eine verbaute SSD heran?

(ich meine, für den Officegebrauch wird es ohnehin schon reichen)

@bezekium USB-SSD ist von der Geschwindigkeit sehr gut - dieses Modell hat sogar 50 GB Cache dabei, was ist noch mal flotter macht. - Ich setze schon seit 2, 3 Monaten eine Zorin-USB-SSD ein - Geschwindigkeit ausgezeichnet. Für Tools, Office, Text und Fotobearbeitung sollte man kaum einen Unterschied spüren. Wahrscheinlich merkt man es bei Video-Bearbeitung, aber das mache ich kaum.
@_DigitalWriter_
Tolle Idee 👍😊
Für Videoschnitt vielleicht noch Kdenlive?
Auch Ü70 nutzen die Videofunktion von Smartphones.
@Robbe_Duesseldorf Das stimmt. War jetzt zwar bei meiner Version dabei, ist aber eine sehr gute Idee! - Allerdings war es für die Erst-Einsteiger schon mächtig viel, was da gezeigt wurde :-)
@_DigitalWriter_
DANKE DIR, tolle Idee.
@AdnyMcNeil Danke für die Rückmeldung!
@_DigitalWriter_
Mein Vorgehen bisher: Man nehme: 1x alten Rechner. Linux-System drauf, Erläuterungen dabei. Weitere Hilfe anbieten. Obwohl der Desktop sehr Windows-artig aussieht hatten viele Probleme damit. Grund war wohl auch die Hürde, einen weiteren PC bedienen zu müssen. Insofern ist Dein Ansatz sehr hilfreich. Vielen Dank dafür.
@Hammut Ja, das ist der Vorteil: Die Leute können mit ihrem gewohnten Gerät arbeiten. Aber es haben direkt im Workshop einige gesagt, dass sie nach einer Testphase von ein, zwei Wochen das System auf den Hauptspeicher übertragen wollen. Und es haben sich einige erkundigt, wie sie selbst ein Doppel für ihre Familie anfertigen können :-)
@_DigitalWriter_ Für Senioren oft wichtig ist wo man die Schriftgrösse und Skalierung größer einstellen kann. Andere Formen der Bedienungshilfe wie z. B. Bildschirmlupe, Spracheingabe usw. sind ebenso wichtig. Treiber für Drucker und Scanner am besten auch gleich mitliefern. Sind so meine Erfahrungen.
@orkoden
Wer braucht bei Linux Mint denn Treiber für Drucker und Scanner ?
Das sind doch Mythen aus dem Windows-Umfeld - zumindest bei der Cinnamon Version.
xsane und cups erkenne praktisch alle Geräte.
@_DigitalWriter_
@orkoden Danke Dir für die Hinweise. Im Artikel wurde ja beschrieben, dass ich an Schriftgröße und Skalierung gedacht habe und den Zugriff vereinfacht habe.

@_DigitalWriter_ super Ansatz, tolles Projekt!

Ergänzungsvorschlag: ich würde das Master System per luks2 verschlüsseln und die davon abgeleiteten Klone mit einem zusätzlichen individuellen Schlüssel ausstatten (cryptsetup luksAddKey).
Als Zweitschlüssel sind einfache zusammengesetzte Hauptwörter gut zu merken und sicher genug.

@TajuyanTachyon Danke für den Hinweis! In diesem Fall habe ich absichtlich auf Verschlüsselung verzichtet. Die TN sollen im Falle des Falles auch von ihrem Windows-System auf Dokumente der Linux-SSD zugreifen können, ohne ein besonderes Vorwissen zu haben.
@_DigitalWriter_ Super, vielen Dank.
Ich werde bei uns in der Computeria zwar erstmal einen Linux-Workshop für unsere Supporter durchführen, da ist das Vorwissen schon etwas breiter.
😉 Aber längerfristig werden auch wir einen Workshop für Senior:innen anbieten (müssen). Da ist dieser Bericht eine sehr gute Hilfestellung. 👍
@bruno Freut mich! Gerne dann bei Gelegenheit ein paar Stichpunkte, wie es bei Euch abgelaufen ist - man gegenseitig nur voneinander lernen :-)