Dokumentation des Übergriffs und Statement der Kompliz*innen zum 8. März:
Wir sind wütend! Samstagabend ist eine Person beim Plakatieren für die Demonstration „Unsere Kämpfe sind verbunden. Unsere Solidarität auch. Am 8. März auf die Straße!“ zunächst von zwei Personen angesprochen und im weiteren Verlauf von acht Personen verfolgt worden.
#Hamburg #FLINTA
Währenddessen getroffene Aussagen waren u.a. „ob sich die Person nicht schämt ne antideutsche Scheiße zu verkleben“ und „Israel scheiße“. Die Person hat darauf nicht geantwortet, ist aber weiterhin verfolgt worden. Da die Situation zunehmend bedrohlich wurde, ist die Person dann in eine Kneipe rein. Inzwischen sind viele der Plakate abgerissen. Mindestens eine*r der Angreifer*innen ist einer der für ihr 2/4
autoritäres Auftreten bekannten Hamburger Gruppen zuzuordnen. Wir werten diesen Vorfall als antifeministischen und antisemitischen Angriff auf unsere Demonstration. Wir sind entsetzt, dass eine feministische Demonstration, die es allen FLINTA* und friends ermöglichen soll, am 8. März für universelle feministische Solidarität auf die Straße zu gehen, bereits im Vorfeld solche Angriffe erfahren muss. 3/4