Dokumentation des Übergriffs und Statement der Kompliz*innen zum 8. März:

Wir sind wütend! Samstagabend ist eine Person beim Plakatieren für die Demonstration „Unsere Kämpfe sind verbunden. Unsere Solidarität auch. Am 8. März auf die Straße!“ zunächst von zwei Personen angesprochen und im weiteren Verlauf von acht Personen verfolgt worden.

#Hamburg #FLINTA

Währenddessen getroffene Aussagen waren u.a. „ob sich die Person nicht schämt ne antideutsche Scheiße zu verkleben“ und „Israel scheiße“. Die Person hat darauf nicht geantwortet, ist aber weiterhin verfolgt worden. Da die Situation zunehmend bedrohlich wurde, ist die Person dann in eine Kneipe rein. Inzwischen sind viele der Plakate abgerissen. Mindestens eine*r der Angreifer*innen ist einer der für ihr 2/4
autoritäres Auftreten bekannten Hamburger Gruppen zuzuordnen. Wir werten diesen Vorfall als antifeministischen und antisemitischen Angriff auf unsere Demonstration. Wir sind entsetzt, dass eine feministische Demonstration, die es allen FLINTA* und friends ermöglichen soll, am 8. März für universelle feministische Solidarität auf die Straße zu gehen, bereits im Vorfeld solche Angriffe erfahren muss. 3/4

Wir lassen uns nicht einschüchtern.

Am 8. März 2026 auf die Straße!
13.00, Hans-Albers-Platz, Hamburg
Kompliz*innen zum 8. März

Kontakt: [email protected]
https://feminismunlimitedhamburg.wordpress.com/2026/02/22/cw-antifeministischer-und-antisemitischer-ubergriff-beim-plakatieren-im-schanzenviertel/ 4/4

CW: Antifeministischer und antisemitischer Übergriff beim Plakatieren im Schanzenviertel

Wir sind wütend! Samstagabend ist eine Person beim Plakatieren für die Demonstration „Unsere Kämpfe sind verbunden. Unsere Solidarität auch. Am 8. März auf die Straße!“ zunächst von zwe…

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Die TAZ hat jetzt übrigens auch über den Übergriff in ihrer Lokalausgabe berichtet: https://taz.de/Risiko-Israel-Solidaritaet/!6157198/
Risiko Israel-Solidarität: Antisemitische Übergriffe in Kiel und Hamburg

Der Vorsitzende der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft ist bei einer Kundgebung in Kiel von Antiimperialisten angegriffen worden. Auch in Hamburg gab es einen Übergriff.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH