An den Swiss Cyber Security Days 2026 warnte Bundeskanzler Viktor Rossi vor der Abhängigkeit von ausländischen IT-Konzernen. Winterthur geht hier mit der „Public Money, Public Code“-Strategie (Motion 2025.15) voran. Die Fachstelle Geoinformation setzt bereits auf Open-Source-Lösungen wie QGIS und PostgreSQL, um digitale Souveränität schrittweise zu stärken und Abhängigkeiten zu reduzieren. https://www.inside-it.ch/scsd-2026-die-schweiz%2C-ein-land-der-it-mieter-20260219 #DigitalSovereignty #Winterthur #PublicSector #ITStrategy #Innovation #GIS
SCSD 2026: Die Schweiz, ein Land der IT-Mieter

Die Swiss Cyber Security Days stellten die digitale Souveränität ins Zentrum. Europa sei eine IT-Kolonie der USA geworden, war zu hören. Es sei aber noch nicht zu spät, um das zu ändern.

@edgar_butwilowski Was sind "...Open-Source-Lösungen wie QGIS und PostgreSQL..." in Laiensprache ?
@pacman Es handelt sich dabei um Geoinformationssysteme, also Programme, mit denen Geodaten bearbeitet werden können. Auch hier gibt es die Wahl zwischen Programmen mit geschlossenem oder offenem Quelltext. QGIS und PostreSQL gehören zu den letzteren, sind also wesentlich offener. Man hat als Nutzender mehr Rechte und Freiheiten.
@edgar_butwilowski Vielen Dank für diese sofortige Infos. Nächste Frage: handelt es sich bei diesen Geoinformationssysteme um die Kartographierungssysteme, welche viele (oder alle ?) Gemeinde und Administrationen zur täglichen Verwaltung verwenden (z.B. Strassen, Wohneigentum, Agrar- und Fruchtflächen, Gewässer, Gefahrenzonen) ?
@pacman Danke der Rückfrage. Das ist genau richtig: In der täglichen Arbeit in Gemeinden, aber auch bei Bundesbehörden, Forschungseinrichtungen, Privatunternehmen sind diese Systeme zur Verwaltung räumlicher Daten weit verbreitet.
@edgar_butwilowski Aaaah ! Danke. Alles klar. Dann sind es die Systeme welche gemäss vielen europäischen Behörden von den datenabgrasenden Datengiganten (MS usw.) abgekoppelt werden sollen.