Antifaschistische Praxen zeitgleich zum NS-verherrlichenden, sogenannten „Tag der Ehre“ in #Budapest im Februar 2026.
Nachdem das Orban-Regime „die #Antifa“ als terroristische Vereinigung deklariert hatte, waren antifaschistische Proteste gegen die Nazi-Aktivitäten diesen Februar komplett verboten. Nichtsdestotrotz waren viele Leute auf der Straße aktiv: – und es gab antifaschistische Erinnerungspolitik an verschiedenen Denkmälern in der Stadt.
Antifaschismus lässt sich nicht verbieten.
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Wir haben Blumen abgelegt
…in Erinnerung an die jüdisch-ungarische #Widerstandskämpferin Hannah #Szenes (1921-1944).
Sie war als Freiwillige mit 37 anderen jüdischen Frauen und Männern im Auftrag der SEO Special Operations Executive mit dem Fallschirm in
Jugoslawien abgesprungen, um zu versuchen, Jüd*innen in Ungarn zu retten. Nachdem sie zunächst mit Titos #Partisanen gelebt hatte, wurde sie beim Grenzübertritt nach Ungarn verraten, festgenommen, gefoltert und erschossen.
#KeinTagmitEhre
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Wir haben Blumen abgelegt
…in Erinnerung an Sára #Salkaházi und Vilma #Bernovits.
Die beiden katholischen Ordensfrauen versteckten über 100 Jüdinnen während der NS-Herrschaft u.a. in einem Arbeiterinnenheim in Budapest und retten dadurch vielen das Leben. Sie wurden verraten und am 27.12.1944 gemeinsam mit vier Jüdinnen von ungarischen Pfeilkreuzlern am Donauufer erschossen; ihre Leichen wurden nie gefunden.

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#KeinTagmitEhre

…in Erinnerung an den Schweizer Diplomaten Carl Lutz, der durch Papiere und „safe houses“ über 60.000 ungarischen Jüdinnen das Leben rettete. Er arbeitete mit ungarischen Widerstandskämpferinnen zusammen und inspirierte den schwedischen Diplomaten Raoul Wallenberg, ebenfalls Schutzpapiere auszustellen und dadurch Leben zu retten. In der Schweiz blieb Lutz lange ungewürdigt.

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#AntifaschistischePraxen gegen den Tag der Ehre