Zum Glück hat Deutschland geniale Strategen in seinen Konzernzentralen, welche unsere Spitzenpolitiker*innen zur Technologieoffenheit bewegt haben.

Soll China ruhig bei Wind, Solar, E-Autos und jetzt Wärmepumpen die Führung übernehmen!

Unsere hocheffizienten Verbrenner und der bayerische Fusionsreaktor werden ihnen schon das Fürchten lehren.

Jawohl!

https://www.t-online.de/heim-garten/aktuelles/id_101133090/wie-bei-solar-und-e-autos-china-greift-jetzt-auch-bei-den-waermepumpen-an.html

#DePol

Wärmepumpen-Schlacht in Europa: China greift jetzt wie bei Solar und E-Autos an

Genauso wie bei Solar und Elektroautos will China auch die Wärmepumpenbranche dominieren. Dazu gibt es ein Strategiepapier der chinesischen Regierung. Die heimische Branche warnt jetzt die Politik.

t-online

@mina

Wenn man im Westen die Marktführerschaft anstrebt, dann ist das "gut". Wenn China einen Markt anführt, dann "dominiert" es den Weltmarkt🤡

Fakt ist, dass China Weltmarktführer bei den EE ist und in Bezug auf Qualität und Produktionskapazitäten den Westen längst abgehängt hat.

Statt mit sinophob und hysterisch könnte man marktwirtschaftlich reagieren: Z.B. F&E-Quoten auf chinesisches Niveau oder: Tech-Unternehmen stellen wieder Naturwissenschaftler:innen & Ingenieur:innen an die Spitze..

@peter_koenig

Da hast du mit allem recht.

Allerdings habe ich schon in den späten 80ern/frühen 90ern nicht verstanden, warum die westlichen Firmen ihre Produktion nach China verlagert haben.

Klar, Marktanteile und billig produzieren.

Aber was nützt das langfristig, wenn du dabei auch dein komplettes Know-How exportierst und deinen technischen Vorsprung verschenkst?

Die haben alle unterschätzt, wie schnell China wissenschaftlich und technologisch aufholt. Weiße Arroganz, denke ich.

@Mina
Aber was nützt das langfristig, wenn du dabei auch dein komplettes Know-How exportierst und deinen technischen Vorsprung verschenkst?
die frage ist gut. aber das war den entscheidern zu dem damaligen zeitpunkt vollkommen wurst. und, ehrlich gesagt, das ist es ja auch heute noch. diesen ganzen selbsternannten patrioten bekommt man ja niemals beigebracht, dass es etwas wert wäre, auch bei höheren kosten, bestimmte produkte in europa wieder herstellen zu lassen. aber beim geld hört der konservativbe patriotismus bekanntlich auf ...

@jabgoe2089

Es geht ja nicht nur ums Land, sondern auch um die Firmen.

Aber die Manager sind ja auch nach ein paar Jahren wieder woanders. Was interessiert da die Zeit in 10 oder 20 Jahren?

Aktionäre scheinen genauso auf kurzfristige Gewinne gepolt zu sein.

@mina

Die Idee war vermutlich, dass in einer neoliberalen, US- bzw. Dollar-beherrschten Weltwirtschaft der Standort irrelevant sei: Shenzhen oder Berlin? Egal! Washington und die Banken diktieren über WTO & Co. die "regelbasierte Ordnung".

Dass Chinas KP nachhaltig (EE) plant, die Planung unabhängig von den USA umsetzt und die Regeln in China souverän kontrolliert, stand imo nicht im Playbook westlicher Thinktanks.

Und auf der Mikro-Ebene hatte Deng zu verlockend mit Profiten geködert..