In Deutschland wird die Kirche wegen der zahlreichen Enteignungen vom Staat dafür entschädigt. Auch entlohnt er die Kirche für deren sozialen und karitativen Dienste an der Gemeinschaft. Der Staat übernimmt zudem das Inkasso für die Kirchensteuer, für das er eine Entlohnung erhält.
Eigentliche Staatsleistungen an die Kirche sind nur jene Gelder, die als Ausgleichszahlungen für Enteignungen für Kirchenbesitz bezahlt werden. Es ist eine Art Dotation für Grund und Boden, eine Pacht oder Miete für gegen den Willen der Kirche von Staat enteigneten Besitz. Diese Dotationen sind keine staatlichen Almosen, sondern eine abzuzahlende Schuld an die Kirche. Diese beträgt in etwa 500 Millionen Euro pro Jahr, ein nicht zu hoch bemessener Betrag für einen enteigneten Grundbesitz, der die Größenordnung eines Viertels der Fläche Deutschlands ausmacht.
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