https://geigerzaehler.info/2026/02/23/grosstadt-provinz-und-die-ineffektivitat-antifaschistischer-strategien/
#ostdeutsch #sachsen #basc
@yoshi @geigerzaehler also so gut ich alle diese Projekte finde - die sind alle nur begrenzt anschlussfähig einfach weil überall die materiellen Kapazitäten begrenzt sind. Am Ende wenn es eins in ein solches Projekt schafft führt dass dann meist nur zu einer Abkoppelung von denen außerhalb.
Ich seh da nur sehr begrenzt Raum für Wachstum außerhalb des Milieus welches Zugang zu diesen Projekten hat.
Is auch mein Eindruck.
Meiner Eindruck ist, dass die Leute vor Ort sich trotz der Widrigen Bedingungen ganz gut schlagen (so gut es eben geht). Die Frage, die sich stellt ist doch, wie eine sinnvoller Unterstützung, ausgehend von Orten wo es einfacher ist, aussehen kann. Sich über kaputte Immobilien zu mokieren ist vielleicht nicht die größte Hilfe.
Die BesetzerInnenbewegung der frühen 90er war by the way was die soziale Herkunft betrifft oft breiter aufgestellt als die heutige Linke, die in vielen Bereichen eine universitäre Monokultur ist. Sie war deshalb auch trotz Punk ziemlich anschlussfähig in verschiedene Milieus. Da ist leider viel von verschütt gegangen.
Ich schweife ab... Sorry.
Jedenfalls will ich ne Lanze dafür brechen, dass die Stadt auch auf den ländlichen Raum schaut. Und das mit ner gewissen Offenheit und der Bereitschaft zu lernen. Da könnten alle von profitieren.
Wir müssten uns aber trotzdem etwas Besseres einfallen lassen. Im Neoliberalismus hat die Subkultur ihre Sprengkraft verloren und ist nur noch ein Farbtupfer im marktkonformen Allerlei. Aber was?
@geigerzaehler @yoshi ich fürchte es geht nicht anders als einen neuen Marsch durch die Institutionen.
Sich organisieren und den Leuten die sich organisieren einen solidarischen menschlichen Rückhalt zu verschaffen. Es muss menschliche Grundbedürfnisse abdecken damit es eine tragfähige Struktur schaffen kann. Keine Ahnung wie man das institutionalisieren könnte und ob ne Partei da dass richtige Instrument sein kann.
Regelmäßige Veranstaltungen abhalten die Verbündete anziehen könnten und aktiv versuchen Menschen einzubinden. Seine eigenen privaten Freundschaften strategisch wählen und offen sein für unerwartete Menschen.
@missqarnstein @geigerzaehler @yoshi
ich denke, ~wir müssen~ Strategien entwickeln, die sich nicht in Subkultur erschöpfen. wo das nicht anders geht: besser als nix.
aber ich sehe zu wenige Linke, welche sich offensiv als Teil der Gesellschaft begreifen. dazu gehört sowohl, sich selbst in die Lage zu versetzen Leute abzuholen, die denken unpolitisch zu sein als auch, offensiv dafür zu streiten die Teile der Institutionen zu bekommen die ~uns~ zustehen.
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@missqarnstein @geigerzaehler @yoshi
dabei denke ich, dass wenn Leute individuell sich in Institutionen begeben, die Gefahr gross ist, dass sie selbst durch die Institution aufgefressen werden (da ist ein ungelöster Widerspruch)
@kami_kadse @missqarnstein @geigerzaehler @yoshi Ich würde mir ja eine (neue) sozialdemokratische Partei als Hoffnungsträger wünschen. Etwas das ein positives Bild der Zukunft malt das keine unerreichbare und kontroverse Utopie zu sein scheint, und das nicht zu sehr vom linken Ballast der Antisemit_innen und Putin- und Stalinfans belastet wird.
Das ist meine Hoffnung dafür, Menschen eine gute Lösung für Verlustängste zu geben und ihnen politische Wirkmächtigkeit zu zeigen.
"... oder vorsätzlich verletztende und diskriminierende Begriffe zu benutzen um den “eigenen”, besonders spitzfindigen politischen Humor zur Schau zu tragen."