Neue Straßenbahn: Erste „kurze TINA“ bekommt Inbetriebnahmegenehmigung
#Bahnindustrie #Genehmigung #HalleSaale #LydiaHüskens #Nahverkehr #SachsenAnhalt #Stadler #Straßenbahn #Tram
Neue Straßenbahn: Erste „kurze TINA“ bekommt Inbetriebnahmegenehmigung
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Ich finde das grundsätzlich auch nicht perfekt gelöst. Aber Tatsache ist einfach, dass die meisten Nutzer entweder das Deutschlandticket haben oder eine Monatskarte - oder eben Handy mit entsprechender App. Und wenn man weiß, dass die neuen Bahnen keinen Fahrkartenautomat haben, dann muss man sich als Gelegenheitsfahrer eben in den Geschäftsstellen mit Fahrscheinen eindecken.
Ist auch alles eine Frage von Gewicht/Instandhaltung etc.
„dann muss man eben“
Das Problem mit deinem „dann muss man eben“ ist, dass es in der Praxis nicht möglich ist.
Warum das in der Praxis nicht geht, habe ich bereits erläutert.
In meinem Fall würde die größte Hürde nämlich darin bestehen, dass die Verkaufsstelle in meinem Stadtteil schlichtweg garkeine EInzel- und Streifenkarten anbietet. D. h. selbst wenn ich da hin gehen würde, würde ich trotzdem wieder mit leeren Händen aus dem Laden rauskommen.
Ich habe ja nicht geschrieben, dass die Havag die perfekte, für die Kunden allerbeste Lösung anbietet. Ich habe versucht die Gründe zu erläutern.
"Warum das in der Praxis nicht geht, habe ich bereits erläutert."
Es gibt genügend Möglichkeiten, abseits der Bahnen Tickets zu kaufen:
https://havag.com/tickets/verkaufsstellen/fahrkartenautomaten/automatenstandorte
https://havag.com/tickets/verkaufsstellen/vertriebspartnerschaft
Ich gehe mal davon aus, dass die Service-Center auch diesbzüglich informieren würden.
Tja, an der STelle muss ich dich jetzt wirklich rügen, denn deine Argumentation fällt jetzt in den Bereich des Gaslightings.
Wenn du dir die Liste der stationären Fahrkartenautomaten anschaust, dann sieht du da, dass es im ganzen Stadtgebiet 28 von diesen Geräten gibt. Die Anzahl der Tram-Haltestellen ist aber deutlich größer. Von denen gibt es 218 Stück. Das heißt: Gerade mal 13% der Haltestellen werden vom stationären Automatennetz abgedeckt. Die restlichen
190 Haltestellen (das sind dann 87%) haben keine Automaten.
Zu allem Überfluss steht keiner dieser 28 Automaten bei mir im Stadtteil. D. h. ich müsste wirklich erst einen längeren Fußmarsch zurücklegen, um einen Havag-Automaten zu erreichen.
Du darfst dich von dieser Liste im Netz nicht täuschen lassen. Die suggeriert, dass es Infrastruktur gäbe. Diese Infrastruktur ist aber derart dünn, dass sie unbrauchbar ist.
Weiteres Manko: Die Information zu den
(2/8) @Amiga_News @Bahnblogstelle
Automaten gibt es nur als einfache Liste, aber nicht als Karte. D. h. um mit der Liste etwas anfangen zu können, muss man jeden Eintrag durchgehen und überlegen, wo das Ding steht. Das bekommt man eigentlich nur als Ortskundiger hin. Ich schaffe es nur mit knapper Not, weil ich inzwischen alle Hst. in meinem Stadtteil auswendig weiß. Aber bei einem Großteil der Standorte kann selbst ich nicht zuordnen, in welchem Stadtteil die stehen.
(3/8) @Amiga_News @Bahnblogstelle
Will heißen: Auswärtige Kunden wären bei der Suche nach einem stationären Automaten wirklich aufgeschmissen.
Wenn ich ernsthaft einen der stationären Havag-Automaten nutzen wollte, müsste ich erstmal schwarzfahrend zu einem Automaten fahren.
Und die VErkaufsstellen im Einzelhandel, da muss ich dich nochmals aufklären, haben auch ihre Mankos. Man kann dort nur innerhalb der Öffnungszeiten etwas kaufen. D. h. wenn ich um 23h einen Fahrschein bräuchte, wäre
(4/8) @Amiga_News
@Bahnblogstelle
das Ding einfach zu. Weiteres Problem: Die Verkaufsstelle wäre in meinem Fall 15 Minuten entfernt, das ist eigentlich zu weit. Und das ganz große Problem: Bei meiner EInzelhandels-Verkaufsstelle (die auf deiner Liste als „Premium“-VErkaufsstelle gelistet ist) gibt es keine EInzelfahrscheine und STreifenkarten.
Erklär mir bitte, wie das funktionieren soll!
ICh weiß nicht, wo du herkommst, aber mein Verdacht ist, dass du vielleicht aus einer Gegend bist, wo
(5/8) @Amiga_News @Bahnblogstelle
die Infrastruktur so gut ausgebaut ist wie in Nürnberg. In Nürnberg gibt es an wirklich jeder Tram-Hst. einen Automaten. Und man kann die Streifenkarten auch online kaufen und sich zuschicken lassen (eine Option, die ich in der Vergangenheit sogar schon nutzen musste, weil es nicht anders ging).
Aber hier in Halle werden ÖPNV-Tickets nicht als Versandtickets verkauft, und Einzelfahrscheine gibt es m. W. nicht als Onlinetickets, die Streifenkarten auch nicht.
(6/8)
Damit haben wir hier zwei zusätzliche Constraints, die es in anderen Städten nicht gibt.
Im Augenblick würde meine Lösung wahrscheinlich so aussehen, dass ich zur S-Bahn-Station laufe und den Schein am DB-Automaten löse.
Problem dabei: Der DB-Automat dürfte in der Zukunft verschwinden, weil die S-Bahn von einer Privatbahn betrieben werden soll.
Und diese Variante geht eigentlich auch nur dann, wenn man in der Nähe der S-Bahn startet. Wenn meine Fahrt
(7/8) @Amiga_News @Bahnblogstelle
irgendwo anfängt, wo keine S-Bahn in der Nähe ist, dann geht auch dieser Workaround nicht.
TL;DR: Es gibt Städte, die problemlos ohne die Automaten im Fahrzeug auskommen (Bsp. Nürnberg). Aber wir hier in Halle (Saale) brauchen die Automaten im Fahrzeug.
Weiterer Aspekt: Digitalzwang. An den Haltestellen gibt es bei uns garkeine Information, wie man an Fahrscheine kommt.