Lauterbach wollte ja nie auf strukturierte Daten warten für die #ePA.

Jetzt sammeln sich in Interviews, Pressemeldungen und Kommentaren immer unterschiedlich abwechslungsreiche Beschreibungen für "den wilden PDF-Wust". Tja. https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2026/02/berlin-brandenburg-hausaerzte-epa-einfuehrung-praxis-interview.html

"Es ist ein wilder PDF-Wust"

Unsortierte Dokumente und verunsicherte Praxen: Seit dem 1. Oktober 2025 ist die elektronische Patientenakte (ePA) verpflichtend. Doch es holpert, sagt die Co-Vorsitzende des Hausärzteverbands Berlin und Brandenburg. Warum glaubt sie trotzdem an die Idee?

rbb24.de
Elektronische Patientenakte: Lauterbach wartet nicht auf standardisierte Datenstruktur - Golem.de

Anfangs können PDF- oder Word-Dateien hochgeladen werden, erklärt Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. Jeder bekommt automatisch eine ePA.

Golem.de
@bkastl PDF könnte das.
@lobingera PDF kann alles und auch wieder nichts, je nachdem, wie das verwendet wird. Das ist leider auch ein Problem ;)

@bkastl Genau. Es gibt Werkzeuge, aber keiner hat gelernt sie zu benutzen.

btw: Was ist eigentlich aus dem Signaturgesetz geworden? (nur falsche Antworten)

@lobingera Das kam mir mit Füllfederhaltern der Firma Montblanc durchgeführt werden, deren Preise von keiner Verwaltung geleistet werden.
@lobingera @bkastl och bidde kein PDF. So ein schrecklich missbrauchtes Format
@bkastl Einfach einen KI Chatbot davor legen, dann wird das schon 🤡
@well030 @bkastl psst bring die nicht auf Ideen....

@bkastl

Danke, das ich vorher geahnt habe, dass es so kommt. Mein Widerspruch zur #ePA war deshalb nur folgerichtig.

@bkastl KI wird das schon richten. Echt ehrlich.
@bkastl Man hat Lauterbach nicht machen lassen. Der war inspiriert vom französischen System, das extrem gut funktioniert.
Jetzt, wo er nicht mehr da ist und man die Aufgabe an weniger schlaue Leute übergeben hat, kann man natürlich trefflich auf ihm herumhauen.
Note well: Ich arbeite für die SDO, die die meisten Standards für solche use cases macht. Jeder hat die Gematik, die er verdient!
@bkastl Es hieß ja immer: Ein*e Bundesgesundheitsminister*in muss Mediziner*in sein. Für vieles irgendwie nachvollziehbar. Aber wie wärs einfach zwischendurch mal mit 1 ITler*in?
@bkastl dabei gäbe es ja passende Datenformate.

@prefec2 @bkastl Ja, haha. Aber die aktuellen Beteiligten kennen ja nur CSV, Excel, PDF und Word. Überall wo das verwendet wird, entsteht IT- und Programmiermüll.

Kann man knicken.

@bkastl Um fair zu sein: Wenn man seit Jahren/Jahrzenten das Thema nicht durchbekommt, kann man schon mit einer Art flexiblem Pragmatismus rangehen. Erst das Ding einführen und im Nachgang alles fixen. So gibt es auf der Seite der Infrastruktur Druck/Zugzwang.
@bkastl vor allem, dass die Dinger nicht mal durchsuchbar sind, wundert mich schon. Ich habe mir aber auch noch nicht die Mühe gemacht, mir mal meine ePA anzuzeigen
@bkastl
Es ging sch vor der ePA mit Problemen los.
Die eigene Entwicklungen des LDT Formates für Datenfernübertragung war schon der erste Fehler.
Wir haben über 100 Anbieter von Praxis Software, die Teilweise von gleichen Anbieter (CGM,Medatixx usw.) kommen und in Tochter Produkte komplett Unterschiedlich sind. Dann kamen die TI Konnektor.
Statt man erstmal Anfängt uns sich an Europäische Standorts einführte, fing der Lauterbach mit der ePA an. Ab da an ging es noch weiter Berg ab.
@bkastl
Und nicht nur das: falsche Angaben der Ärzte, die wahrscheinlich zu besseren Abrechnungen für sie führen, sind zj erkennen. Auch gesetzlich versicherte sollten die Rechnungen drg Ärzte zur Überprüfung erhalten!

@bkastl "KI-ready" stimmt also für diese lose blattsammlung. Endlich können wir uns im Neid der anderen Länder sonnen.

> "Ein Vorteil, dass es die ePA noch nicht so lange gibt, sei, dass die ePA "state of the art" ist und auch schon KI-ready. Bei anderen Ländern würde das zu Neid führen."

https://www.heise.de/news/Gematik-Geschaeftsfuehrerin-Elektronische-Patientenakte-ist-KI-ready-10639297.html

Gematik-Geschäftsführerin: Elektronische Patientenakte ist "KI-ready"

Die elektronische Patientenakte muss stabil werden, dann kommen weitere Features dazu. Patienten wünschen sich ein feingranulares Berechtigungsmanagement.

heise online
@bkastl Puh. Ok. Das ist deutsch hoch drei.
1. Beschweren sich hier Leute, die entweder noch ein Fax als "Standard" haben oder ihren eigene Lösung gerne als Standard hätten.
2. Wer ein Projekt mit 100ten Beteiligten auf einen "Standard" aufsetzen will, will das Projekt killen oder zum Geldgrab zum eigenen Nutzen machen (s. Rüstungsprojekte). Außer er ist z.B. SAP.
3. Die heutige IT leistet prinzipiell genau das: Unstrukturierte Daten greifbar machen. Kein Mensch braucht heute noch "Strukturen".