Man kann aktuell mit halbwegs geschickt strukturiertem Aktiendepot ungemanaged NACH aktuellen Steuern auf Aktiengewinnen in Deutschland etwa 4% Dividende und Kursgewinn erzielen.
Bei 2% Steuern würde also ein Vermögen von 100 Millionen je Jahr nur noch um 2% wachsen. Bei einer aktuellen Inflation von ca 1,7%, wächst die Kaufkraft also nur noch um maximal circa 0,3%, was bei 100 Millionen läppische 300.000 Kaufkraftzuwachs pro Jahr wäre.
Das wäre schon hart.
@Ann_Effes wie Zucman berichtet, werden die Steuern ja mit allen möglichen Tricks umgangen, sein Beispiel im Interview ist Bezos. Doch auch in Deutschland ist das Vermögen der Milliardäre in Deutschland allein im Jahr 2025 um ein knappes Drittel gewachsen. Das ist von steuerlicher Ungleichbehandlung bis Machtkonzentration schwerlich zu rechtfertigen.
Alls bekannt und richtig.
Nur zur Sicherheit: Meine Anmerkung, dass das "hart" sei war ironisch gemeint, klar oder?