Hab heute ein paar Stunden mit #Antigravity an einem kleinen #Android Sideproject gebastelt. Meine Herren ist das gut. Der Code ist erstaunlich gut. Ich konnte in 3 oder 4 Stunden ein ca. 1 Jahr altes Projekt reaktivieren, 3 Refactorings und 3 kleinere Features hinzu fügen. Inklusive Tests. 👌
Man sollte allerdings schon verstehen, was das Dings da tut.
#devlife
Anfang der 2000er beschäftigte ich mich mit #ModelDrivenArchitecture, #ModelDrivenDevelopment und #DomainLanguages. Meine Diplomarbeit schrieb ich zu #ModelDrivenTesting. Während meiner beruflichen Laufbahn entwickelte ich Design-Systeme und Frameworks um die Software-Entwicklung weiter zu optimieren.
Die aktuelle Entwicklung mit den #CodingAgents hebt diese Idee auf die nächste Ebene. Es braucht kein MetaModell mehr, da die LLMs die Modelle integriert haben. 🤯
Schon damals ging die Angst um, dass man bald keine Entwickler:innen mehr brauche.
Die Arbeit der Entwicklung ändert sich. Solche Changes gab es immer. Heute braucht es nur noch sehr wenige Entwickler, die Assembler entwickeln können. Hier passiert das gleiche. Derzeit wirkt es für mich so, dass man noch einiges an Wissen braucht um Architektur, Algorithmen und Dinge wie Security zu verstehen. Daher wird es auch weiter Spezialisten brauchen. Die schreiben nur keinen kotlin oder swift code mehr.
Für mich ist #Vibecoding ein GameChanger in meinem Entwicklerleben. Ich hatte immer weniger Lust zum Coden. Permanent geht irgendwas nicht. Alle halbe Jahr ein neuer Trend. Ständig habe ich mich mit Technik beschäftigen müssen. Von religiös getriebenen Architekturdiskussionen abgesehen.
Eigentlich will ich Features entwickeln. Das kann ich jetzt wieder. Ich kann mich auf Features konzentrieren. 👌
Ok. Wow. Ich hab gerade mit der kostenlosen Variante von #Perplexity einen Prompt für #ClaudeCode erzeugen lassen. Diesen habe ich quer gelesen und dann so in Claude Code in #VSCode gegeben. Der Agent lief ca. 20-30 Minuten. 29 geänderte bzw. hinzugefügte Dateien.
Das ganze hat mich mit #Opus46 10€ gekostet. 💸😮
Aber es funktioniert. Tadellos. 🦾 #vibecoding
@keineantwort Wie lange hättest du für das Refactoring benötigt?
@thorsten Stunden. Denke ich. Ich hätte mir die Regeln alle anlesen müssen, die Algorithmen entwickeln, die UI bauen, die Logik bauen... Einige Stunden, denke ich.
Aber auch, weil ich ungeübt bin. Würde ich noch immer professionell Android entwickeln vielleicht nur wenige Stunden. 🤷‍♂️
@keineantwort
Mich würde interessieren, für was Du es denn einsetzt. Hobby, Prototyping oder Production? Falls letzteres, in welchem Bereich bzw. welcher Domäne?
@vaui zur Zeit experimentiere ich.
Ich nutze es für mein Hobby um im homelab Dinge zu automatisieren. Außerdem habe ich gestern mit der Android Entwicklung angefangen. Ich habe ein Projekt wieder angefangen welches ich vor einem Jahr aufhörte weil ich keine Lust hatte mich mit Architektur zu beschäftigen. Jede Änderung dauerte ewig.
Ziel ist es Die fertige App in den Playstore zu bringen.

@keineantwort
Vielen Dank für die Antwort. Falls Du da mal Erfahrung im B2B-Umfeld (bzw da, wo Fehler wirklich wenn tun) sammelst, würde mich das auch sehr interessieren.

Viel Erfolg bei Deinen Projekten!

@keineantwort Es ist ein Tool, was dir bei der Entwicklung hilft. Aber als Entwickler musst du immer noch das Wissen haben, um das Ergebnis der AI prüfen und ggfs. korrigieren zu können. Ich habe drei Jahrzehnte an Erfahrung in der Entwicklung ohne AI. Ich fühle mich dazu in der Lage. Mir graust es jedoch vor zukünftigen Entwicklergenerationen, die das Entwickeln ohne AI gar nicht mehr kennen.
@svenjacobs ich hab auch 3 Jahrzehnte Softwareentwicklungserfahrung. Ich habe keine Ahnung, wie Bytecode oder Assembler funktionieren.
Zur Zeit braucht es Erfahrung, um die Ergebnisse zu prüfen. Das wird sich mit der Zeit ändern. Die Modelle werden besser und spezialisierter. Die Verbesserung in der Zeit in der KI populär wurde ist schon irre. Es ist eine Frage der Zeit. 😉
@svenjacobs 🙄 ich bin alt. Ich hab schon fast 4 Jahrzehnte Erfahrung in der Softwareentwicklung. Davon 25 Jahre professionelle Softwareentwicklung als Beruf. 😬
Als ich 11 war und meinen C64 bekam und basic programmierte, hatte ich schon mit meinem Dad an seinem x86 erste Programme geschrieben um eine Turtle auf dem Bildschirm zu bewegen. Das waren noch Zeiten. Können die jungen devs von heute alles nicht mehr. Weil die höheren Sprachen besser wurden.
@keineantwort LLMs können nicht denken wie ein menschliches Gehirn. Schau doch nur mal wie sie Probleme haben Buchstaben in Wörtern zu zählen oder Mathematikaufgaben zu lösen. Ich denke wir werden die Zeit nicht mehr erleben, wo es eine AI gibt, die (fast) so gut ist wie ein Gehirn. Die logisch denken kann, ein Problem analysiert und dann den optimalen Code generiert, der nicht mehr von einem Mensch überprüft werden muss.
@svenjacobs brauchen sie auch nicht. Sie müssen Regeln anwenden. Architektur-Regeln, Syntax, UI-Guidelines, UX-Guidelines, Barrierefreiheit, Security. Das sind alles Regeln.
Ein LLM muss diese Regeln als Grundlage nehmen und daraus Code bauen. Mehr muss die KI nicht tun.
Die Kreativität kommt vom Menschen. Ich sage, was ich möchte. Die KI nimmt das und setzt es anhand der Regeln um.
Dsfur braucht es spezialisierte LLMs, die nicht durch das Internet als ganzes verseucht sind. Wird mMn kommen.
@keineantwort Schauen wir mal. Ich sehe das nicht so optimistisch 😉
@svenjacobs das verstehe ich. Ob das so kommen wird, weiß man nicht. MDD hat sich auch nicht in dem Maße durchgesetzt, wie der Hype damals war. 🤷🏼‍♂️
IHMO ist es als Dev, der noch mehr als 20 Jahre Entwickeln will, heute notwendig den #Vibecoding Trend zu verstehen. Denn er verspricht finanziellen Entscheidern ohne Ahnung von Technik das Blaue vom Himmel, das heute noch nicht geleistet werden kann.
@keineantwort Das ist das Problem aktuell. Manager, die keine Ahnung von Entwicklung haben, fallen auf das Marketing von AI-Unternehmen herein.
@svenjacobs das Problem gab es auch schon immer. Was wurde während meiner Laufbahn alles für Zeugs gekauft, weil die Marketing Sheets schick waren.
Daher wende ich eine neue Technologie immer am lebenden Problem an. Es hilft mir nicht, dass die 17. Rezeptverwaltung programmieren kann. Ich habe ein eigenes Problem das gelöst werden soll. Daran muss sich ein Tool oder eine Technologie beweisen. Nicht an hello world.