"Flooding the zone with shit" ist von der alt right näher zu uns gekommen und jetzt Teil der Regierungspolitik, um Gesellschaft zu entsolidarisieren.
@freistern @afelia tja, fast alles schon mal gemacht. Ich war Mitglied und Gründer von FoodCoops, hab diverse lokale Initiativen unterstützt oder mitgegründet. War wesentlich an der Orga der größten Demo in D‘Land beteiligt und an der längsten Menschenkette und und und…
Seit 1995 bin ich irgendeiner Weise aktiv. Jahrelang fühlte es sich nach Fortschritt an, jetzt fühlt es sich einfach nur noch nach Verteidigung an. Wie kommen wir wieder zu einer gemeinsamen Erzählung einer guten Zukunft? 1/2
Dann hast Du sehr viel für eine gute Basis getan. Ich kann mich seit ca. 1970 an die Erzählungen erinnern. Da gehörte ganz zentral das gemeinsame Europa dazu. Wer möchte das allen ernstes missen?
Dass wir die große gemeinsame Erzählung brauchen, bezweifle ich. Diversität und Emanzipation von bisher benachteiligten Gruppen steht auf der Agenda. Das ist vielleicht mühsam, aber sehr viele junge Leute packen es an. Lob und auch Dank, denn es hilft auch den Alten

@katzenberger @afelia @daccle
Gibt's sowas wie Zweckoptimismus?
Weil eigentlich ja keine Alternative.
Natürlich macht einen das fertig, jeden Tag neues von Epstein, bettelposts aus Gaza, Drama in der Ukraine, USA-ICE, Empathie für die Betroffenen, Angst vor den Nazis in Europa.
Aber wenn man nur einen kleinen Schritt machen kann, wenn man damit auch nur das eigene Gewissen beruhigt: es ist ein Licht in der Nacht.
Auch wenn man dann zu den Spinnern zählt mit einer Tassendifferenz.
Weil was sonst?
Ich denke, wer etwas tut, macht das, weil es das Richtige ist. Nicht unbedingt verbunden mit Zweckoptimismus. Da wäre auch Whataboutismus nicht angebracht ("Waaas? Du verschwendest Deine Zeit im Tierheim hier, während in der Ukraine Menschen erfrieren???")
Initiativen für Gutes schätze ich sehr, auch wenn ich darin keine Lösung für größere Probleme sehe (die ich auch anderswo kaum erahnen kann).
@daccle @mjsberna @katzenberger
@afelia 's Rezept gegen Überforderung ist, wenn ich interpretieren darf, eben klein anzufangen, sich zu erden, die Basis sichern.
Die Problrme sind, glaub ich, gar nicht mehr oder andere als schon immer. Nur wo früher 'der Staat' gegen 'wir jungen' war, und die Utopie ziemlich einfach, da hat sich alles fragmentiert und verborgen=disguised; das ganze Jahr Fasching.
In dem ganzen Slop und Flood the Zone blicken wir nicht mehr durch? Doch, mit der Basis im Rücken
@daccle @mjsberna @katzenberger @afelia
...mit einem guten Umfeld, #positiv Ansatz
hier ein Beispiel, in Paris gab es #LuluDansMaRue ,weiss nicht ob noch, #Nachbarschaftshilfe #Tausch #treff #Mikropolitik ist, wo es klein anfängt.
Der Rasen taugt nur mit stabilen #Grassroots
#Buchtipp #mikropolitiken #Engagement #Lokal #bürgernäh #dlf #buch #Lokalpolitik #ehrenamt #initiative #verein #kooperative
@afelia @daccle Pragmatischer und richtiger Ansatz, denn aus der machtlosen Position gibt es gar keine anderen Möglichkeiten. Letztlich liegt die Problemlösung aber in Änderungen im Grundgesetz, denn dort wird das Machtproblem bisher umschifft. Erst wenn Macht gleichmäßig auf alle Bürger verteilt ist, wird diese als Problem neutralisiert.
#Macht ist etwas, das #wir anderen freiwillig zugestehen, ohne das sich die Mächtigen tatsächlich etwas nehmen. Erst wenn sie merken, daß sie nicht an Grenzen stoßen und es keinen Widerstand gibt, machen sie immer weiter.
Die Macht der Wenigen erfordert immer die Dummheit der Masse.
https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_3.html