Mein in #Pattaya lebender Fahrradfreund Hacki ist 1945 im Umfeld der #WilhelmGustloff Katastrophe auf einem Schiff geboren worden. 🚢👶

Es gibt einen Zeitungsartikel im Bielefelder Westfalenblatt über ihn, wie er als #Zeitzeuge die Gustloff-Filme erlebte... 📰🎬

Dieser Artikel hat mich sehr berührt... 💖🥺

#ThaiSi26
#Thailand

Text im Bild:

Überall war seine Mutter / Wie Zeitzeuge Harald Kromat die Gustloff-Filme erlebte Von Markus Poch Senne (WB).

Die dramatischen ZDF-Filme über die Versenkung des Flüchtlingsdampfers "Wilhelm Gustloff" haben in deutschen Wohnzimmern viele Diskussionen ausgelöst. Tief beeindruckt ist nach wie vor Harald Kromat aus Senne. Er war am 2. Februar 1945 auf einem Schiff im Umfeld der Katastrophe zur Welt gekommen (das Westfalen-Blatt berichtete exklusiv). Seine damals mit ihm hochschwangere Mutter Martha (22) verdankte es einem Zufall, dass sie nicht an Bord der Gustloff blieb, sondern von dort aus zur Entbindung auf das U-Boot-Begleitschiff Donau geschickt wurde. Nur deshalb überlebte dieser Zweig der Familie. Die Hausfrau Martha Kromat, die nach dem Krieg noch drei weitere Kinder bekam, verstarb erst im Februar 2008 im Alter von 85 Jahren. Emotional entsprechend stark angegriffen verfolgte ihr Sohn Harald jetzt sowohl den zweiteiligen Spielfilm mit #HeinerLauterbach,

#KaiWiesinger, #MichaelMendel und Co. als auch die anschließenden Dokumentationen: "Ich habe überall in dem Chaos meine Mutter mit ihrem dicken Bauch herumlaufen sehen", sagt der 63-Jährige. "Die Geburt des Kindes, bei der die junge Mutter gestorben ist, hat mich natürlich am meisten berührt." Außerdem wunderte er sich nicht schlecht darüber, dass das Baby im Film auf seinen eigenen Namen getauft wurde: Harald. "Es fällt auch schwer, sich vorzustellen, das die Nazis bis zuletzt so strikt nach Vorschrift gehandelt haben und dass sie tatsächlich so grausam gewesen sind", betont Kromat, der Kriegsfilme, vor allem amerikanische, sonst generell ablehnt. "Da geht es immer nur um Heldentum, und im Krieg gibt es doch gar keine Helden - außer den Menschen vielleicht, die sich um die Opfer kümmern." Die Gustloff-Filme zu verfolgen, sei für ihn sehr anstrengend gewesen, "und ich war richtig froh, als der zweite Teil endlich zu Ende war", sagt er. Seine Schwester Brigitte (53) und sein Bruder
Wolf-Dieter (61), die die Erzählungen ihrer Mutter ebenfalls noch sehr lebhaft in Erinnerung haben, konnten die nervliche Anspannung dagegen nicht mehr aushalten: Unabhängig voneinander schalteten sie den Fernseher lange vor Ende des zweiten Teils ab. Bildunterschrift: Harald Kromat (63), pensionierter Maschinenbauer aus Senne. Bildunterschrift: Die bewegendste Szene im Film für Harald Kromat: Die schwangere Marianne Erdmann ( #AnjaKnauer) bringt im Rettungsboot Sohn Harald zur Welt.