Im 20. Jahrhundert gab es in der westlichen Ökonomie je Argumente für die Stärkung von Angebot & Nachfrage.

Nach dem Untergang der Sowjetunion setzten sich die angebotsorientierten Neoliberalen durch, einige wurden rechtslibertär.

Doch Demografie & Wirtschaft evolvieren weiter: Autos kaufen keine Autos. Wo junge Menschen fehlen, schwächeln Nachfrage & Investitionen, folgt Deindustrialisierung. Auch in Europa. #Ökonomie #Angebot #Nachfrage #Demografie #Deutschland https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/mehr-arbeiten-fossilismus-gegen-familien-demografie-deindustrialisierung/

Mehr arbeiten? Fossilismus gegen Familien, Demografie & Deindustrialisierung

Dr. Michael Blume macht erneut darauf aufmerksam, dass es für schrumpfende Bevölkerungen kein dauerhaftes Wirtschaftswachstum gibt.

Natur des Glaubens

@BlumeEvolution

#Geburtenrückgang #WirtschaftswachtumswahnGlaukom

👁👁Tja, wenn das globale Gemeinschaftseigentum OHNE wettbewerbsbedingt-konfuse Symptomatik von 1:5 wahrscheinlicher wird, dann zeigt sich die Panik der Profitler des herkömmlich-gewohnten und menschenUNwürdigen Systems des heuchlerisch-verlogenen "Zusammenlebens"👀
👋🤣👍🏻

@BlumeEvolution
Die Dynamik der Demografie ist in D seit 1966/67 absehbar. Weder hat man rational vernünftig darauf reagiert, noch die komplementären Begleiteffekte berücksichtigt. …
@angeldruckt @BlumeEvolution
Mit fest zugedrückten Augen in den offensichtlichen Untergang ist ja leider nicht nur dort üblich gewesen - und geschieht sogar teils beschleunigt weiterhin. Fehlende Integration, Klimawandel, fossile Abhängigkeit, unendliches Wachstum als Wirtschaftsbasis, ...
@mort @BlumeEvolution
Ja, wird sind in so vielerlei Hinsicht die Letzte Generation, die noch hätte beeinflussen können, wie wir durch die Struggles hindurch kommen.🤷🏼‍♀️🤦🏼‍♀️🙇🏼‍♀️
@BlumeEvolution @angeldruckt
Das ist bei allen Themen so. Auch bei Klima u.s.w. Ist aber auch die Demokratie schuld. Veränderungen sind meist mit Einschränkungen verbunden, was die Wähler*innen sofort abstrafen.

@werdenfels @BlumeEvolution
Sind eAuto u Wärmepumpe eine Einschränkung?
Ist der Verlust der zwingenden Abhängigkeit vom Auto eine Einschränkung?
Ist die Umgestaltung des Wohnungsmarkts eine Einschränkung?
Ist die Anwesenheit von Menschen anderer Ethnien eine Einschränkung?

Oder wäre es nicht Aufgabe "der Politik" den Menschen zu erklären, welchen Nutzen sie aus den unvermeidlichen Veränderungen haben?
Müssten sie nicht die Gestaltungsspielräume aufzeigen?
Statt noch in das selbe Horn zu tuten.

@angeldruckt @werdenfels @BlumeEvolution
die Abneigung gegenüber Veränderungen liegt nicht unbedingt in Einschränkungen begründet. Sie wird ausgelöst durch die Entwertung von Gelerntem, von Werten.
Mit zunehmenden Alter wollen viele Menschen nicht mehr permanent dazu lernen, sondern sie haben sich in ihrem Verhalten eingerichtet. Dami verbunden sind Verhaltensweisen, aber auch Gegenstände oder Konsumverhalten.
Neues Wissen entwertet altes Wissen und erzeugt Reluktanz.

@Ruhrnalist @angeldruckt @werdenfels @BlumeEvolution Als älterer Mensch widerspreche ich der pauschalen Aussage: meine Frau und ich haben in den vergangenen Jahren mehr dazu gelernt als in den 2000ern.

Wir fahren seit Jahren E-Auto, haben Wärmepumpe installiert und die Ernährung angepasst. Keine Fernreisen.

Wir erleben aber im Umfeld quer durch alle Altersgruppen eine Art Verweigerungshaltung gegenüber Veränderungen - weiter so statt einfach mal ausprobieren. Wo ist die Neugierde geblieben?

@HannesBoekhoff
Ich sehe keinen Widerspruch. Veränderungen bedeuten Kosten an gelerntem Wissen. Es wird entwertet oder ist sogar komplett überflüssig.
Beispiel: wer gelernt hat, das der Porsche oder Benz das größte Ziel ist, wird ihn nicht abschaffen wollen und Hyundai Inster fahren. Er sieht weiterhin die S-Klasse als nächste Stufe an.

@angeldruckt @werdenfels @BlumeEvolution

@Ruhrnalist @angeldruckt @werdenfels @BlumeEvolution Mr geht es darum, dass Wissen schon immer „verfiel“. Und die Bereitschaft, neu bzw. hinzuzulernen nicht automatisch mit dem Alter abnimmt.
@HannesBoekhoff Ich habe nicht über Ältere gesprochen, sondern dass Menschen mit zunehmender Lebenszeit zunehmendes Wissen und Konventionen lernen. Je mehr, je mehr Reluktanz.
@angeldruckt @werdenfels @BlumeEvolution
@Ruhrnalist Auch nicht mehr ganz jung sind wir immer noch sehr daran interessiert, "permanent dazu zu lernen". Pauschalisierungen sind einfach schlechte Argumente. @angeldruckt @werdenfels @BlumeEvolution
@Ruhrnalist @BlumeEvolution @angeldruckt @werdenfels @hiker Stimme vollkommen zu. Pauschalisierungen sind nie gut. Gerade hier im #Fediverse habe ich auch viele Menschen älteren Semesters kennengelernt, die open-minded sind und sich nicht vor Veränderung verschließen. Nichtsdestotrotz zeigt die Erfahrung aus meinem näheren Dunst- und Bekanntenkreis, dass sehr viele ältere Menschen die Veränderung scheuen wenn nicht gar ablehnen. Gerade in Sachen #klimakrise wird dann sehr häufig relativiert.
@stefanreinke @hiker Ich habe weder von älteren Menschen gesprochen, noch pauschalisiert.
Der Status von Etablierung von Erfahrungswissen ist aber an Lebenszeit gekoppelt. Auch 30-jährige können Reluktanz haben, hingegen 12-jährige weniger. https://mastodon.social/@Ruhrnalist/116017488194628225
@Ruhrnalist Entschuldige bitte, wenn du dich angegriffen gefühlt haben solltest. 🙃 Eigentlich wollte ich mich mehr auf den Post von @Hiker beziehen. Ja, Pauschalisierung ist nie gut, dennoch gibt's einen beobachtbaren Trend zu mehr Ablehnung, je älter die Menschen werden. Letztlich das, was du m.E. zum Ausdruck bringen wolltest. Mea culpa! 😇
@stefanreinke
In meinem Dunstkreis, ob alt oder jung, gibts die ganze Palette. Was bringen die Pauschalisierungen? Nichts! Nein, wirklich nichts. Höchstens die Befriedigung, mit dem Finger auf andere zu zeigen und sich gut zu fühlen.
Aber das ist wohl der tiefere Sinn dieser sog. sozialen Medien. @Ruhrnalist @BlumeEvolution @angeldruckt @werdenfels

@angeldruckt @werdenfels @BlumeEvolution

E-Autos und Wärmepumpen sind mE keine Einschränkung, sondern eine Bereicherung. Zu deren Verteufelung wurde medial massiv aufgerüstet.
Im Februar 2025 bin ich das letzte Mal mit meinem Auto gefahren. Ich wohne in einem kleinen Dorf, bin nicht mehr berufstätig und auf den ÖPNV angewiesen. Getränke lasse ich mir liefern. 2-3mal/Woche zum Einkauf in die 6 km entfernte Kleinstadt. Der Bus fährt 1x/Stunde. Mit eigenem Auto wäre es natürlich einfacher.

@Sabine1963
ich würde den Punkt am Schluss gerne umdrehen: Aus 'mit dem Auto ware es einfacher' kann schnell auch werden: 'das Haushaltsmitglied mit Führerschein und Auto muss alle Fahrten übernehmen'.
Daraus würde ich gerne die Frage machen, wie man wirksame Mobilität für alle verbessern kann.

Gleiche Situation aber invertierte Lesart. Vielleicht können wir mit diesem Gegenpol zu sehr autofreundlichen Erzählmustern was erreichen.
@angeldruckt @werdenfels @BlumeEvolution

@jakob_thoboell @angeldruckt @werdenfels @BlumeEvolution

Keine weitere Person mit Führerschein im Haushalt vorhanden.
Grundsätzlich stimme ich zu.

@Sabine1963
genau das ist ja mein Punkt. Selber im Elternhaus erlebt: Ländliche Lage und ein Auto und ein Fahrer -> alle Besorgungsfahrten, Taxidienst für Kinder oder ältere Besucher usw. bleibt an dee gleichen Person hängen. Mehr OPNV und bessere Radwege -> mehr Sachen liefen ohne den Fahrer des Haushalts ab. -> Mehr Eigenständigkeit und mehr freie Zeit für alle...

Dieser Erzählstrang kommt mir in der Debatte zu selten vor.
@angeldruckt @werdenfels @BlumeEvolution

@werdenfels
ich glaube, das ist ein hereinfallen auf bewusst irreführende Erzählmuster:
Erzähle ich vom E-Auto als 'du musst laden' oder als 'zuhause günstig Stecker rein, statt zur (teuren) Tanke fahren'. Analog auch das Thema 'weniger Autos', was vor allem geframed wird als Verzicht von Autobesitzern. Wir haben aber Millionen Bürger:innen, die gar kein Auto haben. Die Erzählung, dass bessere Radwege und OPNV diesen mehr Freiheit geben kommt zu wenig vor...
@BlumeEvolution @angeldruckt