Im 20. Jahrhundert gab es in der westlichen Ökonomie je Argumente für die Stärkung von Angebot & Nachfrage.

Nach dem Untergang der Sowjetunion setzten sich die angebotsorientierten Neoliberalen durch, einige wurden rechtslibertär.

Doch Demografie & Wirtschaft evolvieren weiter: Autos kaufen keine Autos. Wo junge Menschen fehlen, schwächeln Nachfrage & Investitionen, folgt Deindustrialisierung. Auch in Europa. #Ökonomie #Angebot #Nachfrage #Demografie #Deutschland https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/mehr-arbeiten-fossilismus-gegen-familien-demografie-deindustrialisierung/

Mehr arbeiten? Fossilismus gegen Familien, Demografie & Deindustrialisierung

Dr. Michael Blume macht erneut darauf aufmerksam, dass es für schrumpfende Bevölkerungen kein dauerhaftes Wirtschaftswachstum gibt.

Natur des Glaubens
@BlumeEvolution
Die Dynamik der Demografie ist in D seit 1966/67 absehbar. Weder hat man rational vernünftig darauf reagiert, noch die komplementären Begleiteffekte berücksichtigt. …
@BlumeEvolution @angeldruckt
Das ist bei allen Themen so. Auch bei Klima u.s.w. Ist aber auch die Demokratie schuld. Veränderungen sind meist mit Einschränkungen verbunden, was die Wähler*innen sofort abstrafen.

@werdenfels @BlumeEvolution
Sind eAuto u Wärmepumpe eine Einschränkung?
Ist der Verlust der zwingenden Abhängigkeit vom Auto eine Einschränkung?
Ist die Umgestaltung des Wohnungsmarkts eine Einschränkung?
Ist die Anwesenheit von Menschen anderer Ethnien eine Einschränkung?

Oder wäre es nicht Aufgabe "der Politik" den Menschen zu erklären, welchen Nutzen sie aus den unvermeidlichen Veränderungen haben?
Müssten sie nicht die Gestaltungsspielräume aufzeigen?
Statt noch in das selbe Horn zu tuten.

@angeldruckt @werdenfels @BlumeEvolution
die Abneigung gegenüber Veränderungen liegt nicht unbedingt in Einschränkungen begründet. Sie wird ausgelöst durch die Entwertung von Gelerntem, von Werten.
Mit zunehmenden Alter wollen viele Menschen nicht mehr permanent dazu lernen, sondern sie haben sich in ihrem Verhalten eingerichtet. Dami verbunden sind Verhaltensweisen, aber auch Gegenstände oder Konsumverhalten.
Neues Wissen entwertet altes Wissen und erzeugt Reluktanz.

@Ruhrnalist @angeldruckt @werdenfels @BlumeEvolution Als älterer Mensch widerspreche ich der pauschalen Aussage: meine Frau und ich haben in den vergangenen Jahren mehr dazu gelernt als in den 2000ern.

Wir fahren seit Jahren E-Auto, haben Wärmepumpe installiert und die Ernährung angepasst. Keine Fernreisen.

Wir erleben aber im Umfeld quer durch alle Altersgruppen eine Art Verweigerungshaltung gegenüber Veränderungen - weiter so statt einfach mal ausprobieren. Wo ist die Neugierde geblieben?

@HannesBoekhoff
Ich sehe keinen Widerspruch. Veränderungen bedeuten Kosten an gelerntem Wissen. Es wird entwertet oder ist sogar komplett überflüssig.
Beispiel: wer gelernt hat, das der Porsche oder Benz das größte Ziel ist, wird ihn nicht abschaffen wollen und Hyundai Inster fahren. Er sieht weiterhin die S-Klasse als nächste Stufe an.

@angeldruckt @werdenfels @BlumeEvolution

@Ruhrnalist @angeldruckt @werdenfels @BlumeEvolution Mr geht es darum, dass Wissen schon immer „verfiel“. Und die Bereitschaft, neu bzw. hinzuzulernen nicht automatisch mit dem Alter abnimmt.
@HannesBoekhoff Ich habe nicht über Ältere gesprochen, sondern dass Menschen mit zunehmender Lebenszeit zunehmendes Wissen und Konventionen lernen. Je mehr, je mehr Reluktanz.
@angeldruckt @werdenfels @BlumeEvolution