
Dreieinhalb Jahre lang arbeitet sich die Union an Robert Habeck als vermeintlich "schlechtestem Wirtschaftsminister aller Zeiten" ab. Doch die Nachfolgerin aus den Reihen der CDU, Katherina Reiche, kommt bei den Menschen im Land noch deutlich schlechter an - bei den wenigen, die sie überhaupt kennen.
@wjar
Frage bezgl. Bundesministerin für Wirtschaft/Energie Frau Reiche:
Was hat eine Chemikerin in diesem Ressort zu suchen❓️
Die weiteren von einer VWLerin entfernt ist und ihre Karriere in der freien Wirtschaft als Protege in der Lobby einlösen muß.
Ich bin für Chancen u. -gleichheit, Newcomer, Quereinsteiger auch laterale Denke.
Aber i. M. können wir uns keine Experimente leisten. Das genau ist aber Frau Reiche ihre Fachgebiet (wissenschaftliche Mitarbeiterin/Chemikerin).
@totentanz @SamsenBdRi @wjar Chemiker haben im Grundstudium einiges an Mathe und Statistik, lernen faktenbasiert zu arbeiten, auf naturwissenschaftliche Experten zu hören, haben viel physikalische Chemie, verstehen den Irrsinn von "alternativen Kraftstoffen" und einer baldigen "wasserstoffbasierten" Wirtschaft mit "Kernfusion" zu entlarven, kennen die Nachteile von Kernkraft und fossilen Rohstoffen und waren frühzeitig über den Klimawandel im Bilde. Sind nicht die schlechtesten Voraussetzungen für den Energie- aber teils auch für den Wirtschaftsteil. Hilft nur leider nix, wenn man das alles vergisst und sich an die Lobbyisten verkauft.
Nach den 16 Jahren Merkel hat ich nicht grad den Eindruck, die Leute beklagen sich über zu viel Experimentierwillen...😆
@katsimir @totentanz @wjar
Das hat auch keiner bestritten.
Was hilft gutes Wissen in einem Fachbereich, wenn es an der Umsetzung hapert, selbst in diesem Bereich.
Ansonsten schreib ich es mal so:
'Nach 16 J. Merkel...beklagen?
Seit Erhard, aber spätestens nach Schiller😃
Mal abgesehen, dass ich persönlich mir mehr wissenschtlich geschultes und denkendes Personal in der Politik wünschen würde: Reiche war auch 5 Jahre Vorstandsvorsitzende von Westenergie. Dazu Erfahrung etwa in der Kohlekommission oder als Staatssekretärin für Digitalisierung.
Ich seh ihre Qualifikation jetzt echt nicht als das Problem. (Und im Vergleich zum Rest des Kabinetts erst recht nicht.)
Ihr Führungsstil und die eingeschlagene Richtung sind halt eins