2026: "VIDEOSPIELE sInD VIeL zU TeuER gEWordeEn!!!11eins"

2000 und davor: Siehe Foto. 

Auserdem: Als #Woolworth noch ein Kaufhaus war (allerdings noch viel muffiger als Karstadt und Co).

#Gaming #Nintendo64 #Nintendo #N64

@cryptgoat Der Fairness halber muss man aber sagen, dass diese Preise bei Konsolen mit Cartridge üblich waren. PC Spiele waren deutlich günstiger.

@SunDancer Stimmt aber auch nur so halb.

CD/DVD-Spiele waren in den 90ern die meiste Zeit günstiger, ganz deutlich war es zwischen N64 (super teuer) und (PlayStation (recht billig).

SNES und Mega Drive Games waren lagen dazwischen und da gab es bei Nintendo eher mal den einen oder anderen Ausreißer nach oben.

Bei der Switch und besonders der Switch 2, sind Spiele dann doch etwas teurer als bei den Konsolen derselben Generation. Man sieht ja auch, dass die Hersteller keinen Bock auf die teuren Switch-2-Module haben, weshalb kaum etwas auf Cartridge erscheint bzw. nur auf einer Key-Card.

Wenn man nicht zum Launch kauft, sind Spiele signifikant günstiger als früher. Auch wenn man früher entsprechend lang gewartet hat. Aber die Auswahl sit auch unendlich viel größer.

@cryptgoat Da war auch noch deutlich mehr Spielinhalt drin. Heute kannst du dich in 20 Std. durch Topgrafik ballern und hast alles gesehen.
Ich habe in den letzten 10 Jahren genau 4 Spiele für Switch und Xbox gekauft. Nur Sachen mit mehreren Hundert Stunden Inhalt.

@m1rk0 Äh, gar nicht. Es ist doch genau umgekehrt.

Spiele waren besonders zu SNES/MegaDrive-Zeiten im Schnitt VIEL kürzer, was teilweise auch mit den starken Arcade-Einflüssen zu tun hat. Klar gab es Ausnahmen (z.B. das boomende JRPG-Genre). Ansonsten spielte man dieselben Sachen einfach immer wieder, was teilweise auch nötig war wegen mangelnder Speicherfunktion und dem hohen Schwierigkeitsgrad.

Beim N64 gibt die durchschnittliche Spielzeit teilweise nach oben, aber bei den Rare-Spielen gab es ja auch exzessiven Sammelwahn, der heute nicht mehr von allen so wohlwollend beurteilt wird (Beispiele Banjo-Tooie und Donkey Kong 64).

Und ich kauf heute eher umgekehrt: Bewusst kürzere Spiele (im idelfall 7-25 Std) und nicht OpenWorld-Sachen mit massenhaft und sich ständig wiederholender "Beschäftigungstherapie"-Kleinkram. Ich reagier da allergisch drauf (bleibt mir weg mit ausufernden Crafting-Systemen und immer gleichen Fetch und Entdeckungsaufgaben), auch wenn es einige Spiel gibt, die das auch sinvoll füllen (Baldur's Gate 3, Witcher 3 etc).

Mir ist da meine Lebenszeit einfach zu schade für und erleb dafür lieber ein exzellent inszeniertes Story-Spiel (z.B. The Last of Us) oder kreative Indie-Games. Freue z.B. mich schon sehr auf #Dispatch: https://en.wikipedia.org/wiki/Dispatch_(video_game)

Dispatch (video game) - Wikipedia