Eine Geschichte über Verschwendung – und wie wir sie gemeinsam stoppen.

Südlich von Leipzig lagern 4.000 Tonnen (= 4 Mio. kg) beste Speisekartoffeln. Sie könnten Hunderttausende Menschen ernähren.

Die Osterland Agrar GmbH hat sie angebaut, geerntet, eingelagert – doch der Markt will sie nicht. Zu viel Angebot, zu wenig Nachfrage.

Darum: Kartoffeln für Berlin. Kostenlos. Für alle. Jetzt als Verteilstation anmelden: https://www.4000-tonnen.de

Dank an @ecosia, Berliner Morgenpost und Osterland.

#4tkartoffeln

@Rainer_Rehak @ecosia

Diese werden wird noch brauchen, wenn der Russe kommt ...

@Rainer_Rehak @ecosia
Or make a campaign to get donations for the cost of shipping to Gaza.
@Rainer_Rehak @ecosia Berlin will Leipzigs Kartoffeln? Warum?
@Rainer_Rehak @ecosia
Sehe ich das richtig, dass das genug Kartoffeln sind, dass jede*r Berliner*in 1 Kilo bekommen könnte. Das ist crazy. Vielleicht sollten Menschen den Supermärkten in Berlin Bescheid sagen, dass sie besser keine Kartoffellieferungen für in einer Woche bestellen.

@Jonanb

Eine Bemerkung, in der mehr drin steckt, als vielen bewusst ist.
Die Supermärkte bestellen mit KI oder „händisch“.
→ Beide Verfahren sind auf solche Ereignisse nicht abgestimmt. Und Bestellungen, wie auch bei diesen Kartoffeln, erfolgen nicht eine Woche vor Lieferung, sondern erfolgen teils gerade bei „Saison“-Ware Monate zuvor.
– Selbst wenn Supermärkte nun Kartoffelbestellmengen reduzieren
(Was sicher nicht passiert), gibt es bereits die bestellten Kartoffeln.
Was passiert mit diesen?
Wird diese Aktion etwas ändern? Nein.
Es bindet viele ehrenamtliche Ressourcen, was bei einmaligen Essensspenden bei dieser Menge ok wäre.
Doch solche Überproduktionen passieren täglich.
In der Regel wird, wenn bereits geerntet, daraus Tierfutter, oder es wird direkt auf dem Feld „vernichtet“, untergepflügt.
Was kann die Lösung sein?
– Saisonale Ware vom Markt kaufen.
→ Oder noch besser: schauen, ob es in eurem Umkreis solidarische Landwirtschaft
( #SoLawi ) gibt.

Und dem gewinnorientierten kapitalistischen LebensmittelMarkt, Kurz: „Supermarkt“ den Mittelfinger zeigen.
Weil ja dort befindet sich das Problem von massenweiser Überproduktion von Lebensmitteln.

#foodsharing

@Rainer_Rehak @ecosia

@Rainer_Rehak @ecosia Siegen tauscht gegen tonnenweise Möhren

@Rainer_Rehak @ecosia Na dann viel Spaß als Verteilstation:

Ich bestätige, dass mein Standort für einen 25-Tonnen-LKW erreichbar ist und ich 1 Tonne (1.000 kg) Kartoffeln abnehmen kann. Nicht verteilte Reste entsorge ich selbst.


So läuft das in Berlin: Sachen rausstellen und man ist es los.

@Rainer_Rehak @ecosia

Nicht vergessen: Die Mindestabnahme ist eine Tonne.

@Rainer_Rehak @ecosia verschwendung würde ich nicht sagen. dieses jahr gab es eine Kartoffel-Rekordernte im Einzelhandel sind die preise schon um 25% gefallen , die ernte liegt 17% über den Durchschnitt.
@Rainer_Rehak @ecosia Die Verschwendung kannst du nicht mehr stoppen. Sie ist bereits dadurch entstanden, dass Biolandwirte im vergangenen Jahr durchschnittlich 76 % ihres Einkommens aus Subventionen bezogen haben. Die Kartoffeln, die keiner braucht, sind also bereits bezahlt. Von euren Steuergeldern.
@Rainer_Rehak @ecosia wow da hat sich jemand aber stark verredhnet wenn ganz Deutschland nur 5mt Im Jahr verzehrt
@Rainer_Rehak @ecosia wann worksshop für kartoffelschnaps?