Aus aktuellem Anlass, denn das Jahr, Halbjahr, Quartal, der Monat hat begonnen.
Unterstützen wir unsere Mastodon-Instanzen?
Die erste Frage, wie oft wir unterstützen:
Aus aktuellem Anlass, denn das Jahr, Halbjahr, Quartal, der Monat hat begonnen.
Unterstützen wir unsere Mastodon-Instanzen?
Die erste Frage, wie oft wir unterstützen:
Die zweite Frage dann, in welchem Umfang unsere Unterstützung für die Mastodon-Instanz jährlich in Summe ausfällt. Z. B. 2025 als Referenzjahr:
Die dritte Frage geht an die Betreibys von Instanzen: Bezogen auf die Anzahl der Nutzys, wie hoch müsste der jährliche Beitrag jedes Einzelnen sein, um die laufenden Kosten zu decken?
bitte teilen
@noma Ich betreibe eine 10.000 User Instanz, wobei nur etwa 2.000 User aktiv sind.
Die monatlichen Kosten der gesamten IT belaufen sich auf etwa 160€. Auf diesen Systemen laufen aber noch mehr Dienste als nur diese eine Instanz. Dennoch würde 1€/Monat/User mehr als ausreichen um die anfallenden Kosten zu decken.
Mit Zeitaufwand u.ä. würde es geringfügig mehr werden, aber im Vergleich zu anderen Systemen ist Mastodon relativ einfach zuwarten und die User halten den Moderationsaufwand gering.
Ich glaube es sollte einem Bewusst sein, dass man kaum über 1% der Benutzenden kommt, die freiwillig zahlen werden (schätze ich… bzw. sagen das frühere Untersuchungen).
Meiner Meinung nach wäre das die bessere Frage "wenn jeder 100. zahlt, wie viel müsste das sein" aber das lässt sich ja leicht umrechnen.
Aber ich glaube die vorgeschlagenen Summen gelten echt nur für Micro-Instanzen.
1/2
Ich war auf dem #39C3 auf einem Fedi-Meetup und der allgemeine Tenor zum Arbeits-Aufwand war auch eher so "naja wenn man seine Block-Listen klar hat sind es vielleicht 10-30 Minuten Moderation pro Woche".
Also selbst wenn man Moderatoren entlohnen würde (z.B. 2h pro Woche 50€ oder so) würde das die Kosten nicht so massiv in die Höhe treiben.
Doch klar ist das zielführend, der aller größte Teil der Infrastruktur läuft ja auf Hobbyinstanzen.
Bei dem Meetup ging es auch um Instanzen zwischen 1 und 20.000 Benutzenden, aber ich glaube "Hobby" waren die alle in dem Sinne, dass es für niemanden Geschäft war außer vielleicht für Alvar Freude, der bawü.social betreibt.
Ihr seid da auch einfach speziell und habt auch speziellen Anspruch und das ist auch gut so.
Aber Hobbiisten haben eben auch Kosten.
@stvo @deusfigendi @noma Da sei 20 RDG vor ;)
@stvo @deusfigendi @noma Und als Neunmalkluger kann ich mir natürlich nicht verkneifen, das hier hinzuzufügen:
„geschäftsmäßig“ ist ein juristischer Fachbegriff und wird im deutschen Recht oft anders verstanden als umgangssprachlich.
Kurz gesagt
Geschäftsmäßig bedeutet:
Eine Tätigkeit wird auf Dauer angelegt und wiederholt ausgeübt – unabhängig davon, ob damit Gewinn erzielt wird.
Wichtigste Abgrenzung
• geschäftsmäßig ≠ gewerblich
• geschäftsmäßig ≠ kommerziell
Gewinnerzielungsabsicht ist nicht erforderlich.
Typische Definition (vereinfacht)
Eine Handlung ist geschäftsmäßig, wenn sie
• nicht nur einmalig,
• sondern regelmäßig oder planmäßig,
• mit einer gewissen Organisation oder Struktur
erbracht wird.
Du hast recht und eigentlich wusste ich das auch, ich war nur verunsichert, wie man "business" schreibt, sonst hätte ich den Begriff benutzt ^^
Ich glaube jedenfalls, dass es dem System gut tut, dass es auf verschiedenartigen Füßen steht, von Leuten, die das selbst finanzieren, von Leuten, deren Benutzer das stemmen und vielleicht irgendwann auch kommerzielle (werbefinanzierte) ach und ab und an aus öffentlicher Hand.
Und ich denke diese Heterogenität ist gut.
Wenn ich so darüber nachdenke erscheint mir das ungewöhnlich, Telefonie wird (als dezentrales System) jeher von großen Tech-Playern betrieben
E-Mail eigentlich auch. Ja klar, jeder kann sich seinen eigenen Mailserver aufstellen, wird auch gemacht, aber das meiste läuft auf gmail und hotmail
XMPP starb als facebook und google ausstiegen um ihr eigenes Ding zu machen
gnuSocial und diaspora* sind nie richtig abgehoben, trotz guter Software
Und Fediverse… irgendwie anders
@padeluun @deusfigendi @stvo
Zu obigem Beispiel, monatl. Kosten 160,- € und 2.000 aktive User (passive lasse ich mal weg) kommen p. a. Kosten von rund 2.000,- € zusammen. Daraus ergäben sich 1,- p. a. pro aktivem Nutzy. Wenn nur jedes 100ste zahlt, dann wären das für die Zahlenden 100 € p. a.
Wobei das "jeder 100. zahlt" so nicht geht, wenn die Höhe des Beitrags freiwillig ist. Ich vermute, bei Mastodon funktioniert das dann auf dem Solidaritätsprinzip.
@padeluun @deusfigendi @noma du meinst also als Verein mit ehrenamtlichem Admin- und Modteam ist keine verlässlich betriebene Instanz?!
hmm, bisschen Eigentor, findest du nicht?
Zwei Gedanken meinerseits:
1. gewinnbringend/Firma und "verlässlich" sind zwei unabhängige Dinge. Meine Hobbyinstanz läuft seit Jahren verlässlich (und bspw. @senfcall auch)
2. es muss nicht immer alles gewinnorientiert sein. Ganz im Gegenteil ist das bei vielen Sachen oft eher das was sie dem Untergang weiht,