Aus aktuellem Anlass, denn das Jahr, Halbjahr, Quartal, der Monat hat begonnen.
Unterstützen wir unsere Mastodon-Instanzen?

Die erste Frage, wie oft wir unterstützen:

#Mastodon #mastodoninstanz #MastodonInstanzen
1/3

gar nicht
20.9%
einmalig / sporadisch
25.3%
monatlich
22.8%
quartalsweise
1.3%
halbjährlich
6.3%
jährlich
23.4%
Poll ended at .

Die zweite Frage dann, in welchem Umfang unsere Unterstützung für die Mastodon-Instanz jährlich in Summe ausfällt. Z. B. 2025 als Referenzjahr:

#Mastodon #mastodoninstanz #MastodonInstanzen
2/3

0 €
14.5%
> 0 € - 10 €
17.1%
> 10 € - 20 €
19.7%
> 20 € - 50 €
26.3%
> 50 € - 100 €
11.8%
> 100 € - 200 €
6.6%
> 200 € - 500 €
2.6%
> 500 €
1.3%
Poll ended at .

Die dritte Frage geht an die Betreibys von Instanzen: Bezogen auf die Anzahl der Nutzys, wie hoch müsste der jährliche Beitrag jedes Einzelnen sein, um die laufenden Kosten zu decken?

bitte teilen

#Mastodon #mastodoninstanz #MastodonInstanzen
3/3

> 0 € - 10 €
54.8%
> 10 € - 20 €
12.9%
> 20 € - 50 €
3.2%
> 50 €
3.2%
ich kann meine Unkosten decken
19.4%
ich kann meine Unkosten nicht decken
6.5%
Poll ended at .

@noma Ich betreibe eine 10.000 User Instanz, wobei nur etwa 2.000 User aktiv sind.
Die monatlichen Kosten der gesamten IT belaufen sich auf etwa 160€. Auf diesen Systemen laufen aber noch mehr Dienste als nur diese eine Instanz. Dennoch würde 1€/Monat/User mehr als ausreichen um die anfallenden Kosten zu decken.

Mit Zeitaufwand u.ä. würde es geringfügig mehr werden, aber im Vergleich zu anderen Systemen ist Mastodon relativ einfach zuwarten und die User halten den Moderationsaufwand gering.

@stvo @noma

Ich glaube es sollte einem Bewusst sein, dass man kaum über 1% der Benutzenden kommt, die freiwillig zahlen werden (schätze ich… bzw. sagen das frühere Untersuchungen).

Meiner Meinung nach wäre das die bessere Frage "wenn jeder 100. zahlt, wie viel müsste das sein" aber das lässt sich ja leicht umrechnen.

Aber ich glaube die vorgeschlagenen Summen gelten echt nur für Micro-Instanzen.

1/2

@stvo @noma

Ich war auf dem #39C3 auf einem Fedi-Meetup und der allgemeine Tenor zum Arbeits-Aufwand war auch eher so "naja wenn man seine Block-Listen klar hat sind es vielleicht 10-30 Minuten Moderation pro Woche".

Also selbst wenn man Moderatoren entlohnen würde (z.B. 2h pro Woche 50€ oder so) würde das die Kosten nicht so massiv in die Höhe treiben.

@deusfigendi @stvo @noma Ich denke nicht, dass es zielführend ist, sich mit den „Un“Kosten von Hobbyinstanzen zu beschäftigen. Für eine verlässlich betriebene Infrastruktur braucht es pro Instanz (á ca. 50.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer) mehrere Arbeitsplätze für Gestaltung, Verwaltung, Vermittlung und Management. Alles davon (wegen Krankheit, Urlaub etc.) mehrfach besetzt. #BautKleineGeileFirmenAuf

@padeluun @stvo @noma

Doch klar ist das zielführend, der aller größte Teil der Infrastruktur läuft ja auf Hobbyinstanzen.

Bei dem Meetup ging es auch um Instanzen zwischen 1 und 20.000 Benutzenden, aber ich glaube "Hobby" waren die alle in dem Sinne, dass es für niemanden Geschäft war außer vielleicht für Alvar Freude, der bawü.social betreibt.

Ihr seid da auch einfach speziell und habt auch speziellen Anspruch und das ist auch gut so.
Aber Hobbiisten haben eben auch Kosten.

@deusfigendi @stvo @noma Nee. Hobbyisten geben Geld für ihr Hobby aus. Wer Geld einnimmt betreibt ein Geschäft mit finanzieller Gegenleistung. By the way: auch wer regelmäßig seinen Hobbyserver betreibt, betreibt ein Geschäft (nur halt ohne finanzielle Gegenleistung ;)
@padeluun @deusfigendi @noma
Ich hoffe du berätst niemanden im Wirtschaftsrecht...
§ 20 RDG - Einzelnorm

@stvo @deusfigendi @noma Und als Neunmalkluger kann ich mir natürlich nicht verkneifen, das hier hinzuzufügen:

„geschäftsmäßig“ ist ein juristischer Fachbegriff und wird im deutschen Recht oft anders verstanden als umgangssprachlich.

Kurz gesagt

Geschäftsmäßig bedeutet:
Eine Tätigkeit wird auf Dauer angelegt und wiederholt ausgeübt – unabhängig davon, ob damit Gewinn erzielt wird.

Wichtigste Abgrenzung

• geschäftsmäßig ≠ gewerblich
• geschäftsmäßig ≠ kommerziell

Gewinnerzielungsabsicht ist nicht erforderlich.

Typische Definition (vereinfacht)

Eine Handlung ist geschäftsmäßig, wenn sie
• nicht nur einmalig,
• sondern regelmäßig oder planmäßig,
• mit einer gewissen Organisation oder Struktur
erbracht wird.

@padeluun @stvo @noma

Du hast recht und eigentlich wusste ich das auch, ich war nur verunsichert, wie man "business" schreibt, sonst hätte ich den Begriff benutzt ^^

Ich glaube jedenfalls, dass es dem System gut tut, dass es auf verschiedenartigen Füßen steht, von Leuten, die das selbst finanzieren, von Leuten, deren Benutzer das stemmen und vielleicht irgendwann auch kommerzielle (werbefinanzierte) ach und ab und an aus öffentlicher Hand.

Und ich denke diese Heterogenität ist gut.

@deusfigendi @stvo @noma Das sehe ich auch so - und das ist eine weitere Stärke des Fediverse!

@padeluun @stvo @noma

Wenn ich so darüber nachdenke erscheint mir das ungewöhnlich, Telefonie wird (als dezentrales System) jeher von großen Tech-Playern betrieben

E-Mail eigentlich auch. Ja klar, jeder kann sich seinen eigenen Mailserver aufstellen, wird auch gemacht, aber das meiste läuft auf gmail und hotmail

XMPP starb als facebook und google ausstiegen um ihr eigenes Ding zu machen

gnuSocial und diaspora* sind nie richtig abgehoben, trotz guter Software

Und Fediverse… irgendwie anders

@padeluun @deusfigendi @stvo
Zu obigem Beispiel, monatl. Kosten 160,- € und 2.000 aktive User (passive lasse ich mal weg) kommen p. a. Kosten von rund 2.000,- € zusammen. Daraus ergäben sich 1,- p. a. pro aktivem Nutzy. Wenn nur jedes 100ste zahlt, dann wären das für die Zahlenden 100 € p. a.

Wobei das "jeder 100. zahlt" so nicht geht, wenn die Höhe des Beitrags freiwillig ist. Ich vermute, bei Mastodon funktioniert das dann auf dem Solidaritätsprinzip.

@padeluun @deusfigendi @stvo @noma Die Frage finde ich auf jeden Fall gut und damit auch die nach der Wirtschaftlichkeit und Skalierbarkeit von Mastodon. Stand heute würde ich sagen: 10.000 Nutzende könnten vielleicht einen Arbeitsplatz (a 100%) bezahlen. Leisten Software und Tools das?
@letterus @deusfigendi @stvo @noma Bei 1 Euro/mtl. passt das in etwa (so berechnen wir das mit jährlicher Abrechnung). Wir machen die Verwaltung mit CiviCRM und arbeiten an weiteren Fedidiensten und SSO-Login dafür. (2025 haben wir 17.000 Euro mit unseren Mastodonservern eingenommen.)

@padeluun @deusfigendi @noma du meinst also als Verein mit ehrenamtlichem Admin- und Modteam ist keine verlässlich betriebene Instanz?!

hmm, bisschen Eigentor, findest du nicht?

Zwei Gedanken meinerseits:
1. gewinnbringend/Firma und "verlässlich" sind zwei unabhängige Dinge. Meine Hobbyinstanz läuft seit Jahren verlässlich (und bspw. @senfcall auch)
2. es muss nicht immer alles gewinnorientiert sein. Ganz im Gegenteil ist das bei vielen Sachen oft eher das was sie dem Untergang weiht,

@stvo @deusfigendi @noma @senfcall Erst mal vor allem danke für @senfcall — vor allem auch für den jetzt schon jahrelangen verlässlichen Betrieb. Ja, Ausnahmen bestätigen die Regeln, wie es so richtig heißt. Wichtig ist aber, selbst zu wissen, dass man die Ausnahme ist, damit man Leute nicht verwirrt, die regelkonform leben müssen.
@noma

Sporadisch im Sinne, wenn ich mit bekomme daa Geld fehlt beteilige ich mich.
Auf der alten Instanz war das ungefähr jährlich.
@noma Ist die Einschränkung auf Mastodon so gewollt, oder darf ich auch für meinen Vernissage-Account antworten?
@jssfr Nachdem wir hier auf Masto sind, dachte ich schon auf Mastodon bezogen.
@noma Ich habe immer alle Instanzen unterstützt, solange ich sie genutzt habe. Mittlerweile habe ich meine eigene Instanz. Auf Friendica, dort Node genannt.