@343max Na ja, es ist aber halt andersrum: dieses „Beispiel" funktioniert bei exakt KEINEM der aktuellen Flagship-Modelle. Getestet: Mistral (lokal!), Gemini 3 Pro, ChatGPT 5.2, Claude Sonnet 4.5.
Keines fällt darauf rein, die Antwort von Gemini mal als hübsches Beispiel.
Und so läuft das seit 2 Jahren:
10 „haha, schaut was die GPTs alles nicht können"
20 ich setze mich 1 Minute dran und exakt das funktioniert in allen neuen Modellen
30 goto 10
🤷🏻♂️
@rstockm Aber ich habe dir doch eben einen Screenshot geschickt wie das aktuelle ChatGPT genau darauf reinfällt.
Für mich ist es exakt andersrum wie du beschreibst. Seit Jahren:
10 du und andere AI believer: “ja, noch vor ein paar Wochen war das Modell noch strunzdumm, aber heute können sie exakt dieses eine Beispiel lösen, darum sind sie perfekt”
20 jemand findet ein neues Beispiel wie ein "Flagship-Model" haarstäubend dumme weise auf die Fresse fällt… (1/2)
30 die AI Firmen bringen neue Modelle raus die auf exakt diesen Fall nicht mehr reinfallen
40 goto 10
le sigh
Wir haben exakt die selbe Diskussion schon diverse Male geführt. Was bringt dich auf die Idee das ChatGPT 5.2.4 Code Red Edition dieses mal aber wirklich all die Versprechen einlöst, die all die anderen Versionen nicht einlösen konnten? (2/2)
@343max Das Schöne ist ja, dass es Forschung gibt und die ist bisher ziemlich eindeutig. Man fühlt sich als Softwareentwickler mit LLM-"Unterstützung " deutlich produktiver als man tatsächlich ist.
@rstockm @343max Bisher hat mich noch kein LLM für die Softwareentwicklung überzeugt. Ja, die kotzen schnell einen Prototypen raus, aber sobald die echte Welt damit in Verbindung kommt, explodiert alles.
Für kleine Nischenprobleme kann es vielleicht was taugen, aber da sind spezielle Lösungen sicher besser als LLMs.
@lbenedix @343max Alles hier aus den letzten 2 Jahren dazu zwei nicht öffentliche die noch komplexer sind:
https://github.com/rstockm?tab=repositories
Es kommt halt auch darauf an ob man die LLMs beim Coden als Gegner sieht den man aufs Kreuz legen möchte oder als endlos geduldig motivierten Junior DEV den man ins eigene Projekt einarbeitet.
@343max @rstockm Bei der Beurteilung, ob ein LLM gute Arbeit macht, spielen viele psychologische Verzerrungen mit. Es fängt schon damit an, dass man selbst etwas tut, also einen Prompt formuliert und dann passiert etwas. Das ist natürlich toll.
Aber ja, es gibt glaub ich kein erfolgreiches Open Source Projekt, bei dem der überwiegende Anteil der Contributions von LLMs kommt. Oder?
@343max @lbenedix Das hier nehme ich häufig, wenn ich Leute verstören will:
„Programmiere eine Werbanwendung, wo ich auf einem Canvas farbige Zettel posten kann. Die Zettel sollen sich verschieben lassen, einen Titel haben und Text - alles soll editierbar sein. Über einen Selektor kann man die Farbe des Zettels wechseln, die Schrift soll sich in der Helligkeit dem Hintergrund anpassen für genug Kontrast.
1/2
@343max @lbenedix „Den Canvas möchte ich mit der Maus auch selbst verschieben können. Öffne die App im Browser-Tab deiner IDE, suche nach Fehlern auf der Konsole. Melde dich erst wieder, wenn du fertig bist.“
Das funktioniert immer, Ergebnis ist eine JS Webapp (das ist bei mir das vorgegebene Meta-Framework) die alle gewünschten Features drin hat und auf einem lokalen Python Server läuft.
2/2
@343max Was ich aber aus täglicher Erfahrung sicher sagen kann: vor einem Jahr waren solche 1Shots wie meine beiden Beispiele völlig undenkbar. Was wird dann also in 1 und 5 Jahren sein? Und dann bin ich genau bei dieser Studie von vorhin.
Attached: 1 image @lbenedix @[email protected] Sehr schöne Seite, danke dafür. Direkt eine Studie darüber aber so:
Despite rapid progress on AI benchmarks, the real-world meaning of benchmark performance remains unclear. To quantify the capabilities of AI systems in terms of human capabilities, we propose a new metric: 50%-task-completion time horizon. This is the time humans typically take to complete tasks that AI models can complete with 50% success rate. We first timed humans with relevant domain expertise on a combination of RE-Bench, HCAST, and 66 novel shorter tasks. On these tasks, current frontier AI models such as Claude 3.7 Sonnet have a 50% time horizon of around 50 minutes. Furthermore, frontier AI time horizon has been doubling approximately every seven months since 2019, though the trend may have accelerated in 2024. The increase in AI models' time horizons seems to be primarily driven by greater reliability and ability to adapt to mistakes, combined with better logical reasoning and tool use capabilities. We discuss the limitations of our results -- including their degree of external validity -- and the implications of increased autonomy for dangerous capabilities. If these results generalize to real-world software tasks, extrapolation of this trend predicts that within 5 years, AI systems will be capable of automating many software tasks that currently take humans a month.