RE: https://social.heise.de/@heiseautos/115807003649145921

Die Infrastruktur mag so gut sein, dass man auch ohne Wallbox klarkommt. Die Preise sind es nicht. Wenn ich die AC Charger in der Nähe so anschaue, kann ich nirgends unter 50 Cent laden. Das sind mindestens 20 Cent mer als zuhause. Ich habe dieses Jahr über 3000kWh zuhause geladen. Das sind über 600€ Mehrkosten ohne Wallbox. Pro Jahr! Die Preise müssen runter.
#elektromobilitat #elektroauto #eauto

@SebastianDamm Das scheint aber auch ein sehr spezifisch deutsches Problem zu sein. In Wien z.B. sieht das schon anders aus.

https://chaos.social/@masteremit/115802884014186819

MasterEmit (@[email protected])

@[email protected] @[email protected] Tanke kWh Start in Wien kostet 0€ Grundgebühr, einmalig 4,90€ für die Ladekarte (die leider gebraucht wird) und dann 0,39€/kWh für AC und DC. Das ist schon auch in Ordnung und Ladestellen gibt es mit 2.400 in und um Wien viele.

chaos.social
@masteremit Ja, wobei Wien da glaube ich eher eine Insel als ein repräsentatives Beispiel für ganz Österreich ist.
Insgesamt kann man wohl günstiger in D die ganze Zeit HPC (bei einem Anbieter) laden als sinnvoll AC. Lokale Ausnahmen gibt es sicherlich.
@SebastianDamm Mag sein, aber es müsste ja keine Insel sein. Warum funktioniert es anscheinend in Wien, aber in Berlin als Gegenbeispiel nicht? Warum ist Berlin so signifikant teurer, als Strom im Haushalt? Hinzu kommt natürlich noch die fehlende Transparenz der Preise an den Ladesäulen. Letzteres ist anscheinend ein Problem mindestens in Europa.

@masteremit Bin bei all den Punkten bei Dir. Wobei die Laternenlader in Berlin wenn ich mich recht erinnere auch ad-hoc mit 42 Cent waren, da ist Berlin sogar ganz gut. Wir haben hier in Niederbayern auch einen lokalen Anbieter, der macht 39 Cent Ad-hoc plus eine Startgebühr an seinen AC-Säulen. Aber grundsätzlich ist das gerade Goldgräberland.

Es braucht Regulierung. Die macht aber (noch) niemand, aus Angst, dass dann niemand mehr ausbaut. Das müssen wir aussitzen.

@SebastianDamm Berliner Stadtwerke AC Ad-hoc Laden 0,55€/kWh und DC 0,65€/kWh. Das ist mindestens für AC fern von günstig. Vielleicht waren es mal 42Cent, aktuell leider nicht mehr.
@SebastianDamm Wild-West-Goldgräberstimmung trifft es ganz gut.
@SebastianDamm Lade seit über 3 Jahren nur öffentlich und ich ärgere mich fast jede Woche keine Wallbox zu haben. Muss es mir immer wieder vorrechnen das in der Mieter Tiefgarage mir die Wallbox extrem teuer wird. Gut das EAuto fahren so ein Spaß macht, sonnst hätte ich die Lust daran verloren. Komme bei uns egal wie nicht unter 0,50€. Haben nur zwei Brücken über ein Fluss und da gibt es immer Stau. So komme ich nur mit Stress zu günstigen DC Lader bei nur 5-6km.

@terratectom @SebastianDamm
ich stimme voll zu, dass es nicht die Menge der Säulen sondern die Preise das Problem sind. Selbst 49Cent (schaut mal auf die Stationenkarte der Stadtwerke München ob nicht doch etwas in der Nähe ist) sind knapp um mit unserem vorherigen Benziner zu konkurrieren (der genauere Vergleich aus unserer Praxis unter https://i42.eu/eauto) - https://e-ars.de/EAuto-Wahrheit-f-Wechsel-Willige/2025/08/der-schwierige-vergleich-mit-einem-einfachen-benzin-kleinwagen#tarifvergleich.post-1756066083

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Ein einfach ehrlicher EAuto Einstieg

Für alle, die selbst planen sich ein ElektroAuto anzuschaffen und dabei auf das ein oder andere Problem vorbereitet sein wollen, hier unsere wahre Geschichte mit evtl. Lösungen und weiteren Möglichkeiten die wir bisher gefunden haben.

EAuto - Wahrheit für Wechsel-Willige
@SebastianDamm 50ct sind leider schon verdammt Günstig und vermutlich nur mit eine Tarif mit Grundgebühr zu haben…. Hier bei mir im viertel verlangt die enbw allen ernstes 84ct pro kWh an 22kw -Säulen…

@Jtuchel Das kommt wohl auf den Ort an. In #Chemnitz z.B. kann man an den „#Eins“ Ladesäulen ohne Grundgebühr für 45 Cent laden. Das finde ich fair.

Eine #EnBW Ladesäule im Ort ist eigentlich aber ein Jackpot. Während die meisten Stadtwerke-Tarife außerhalb des eigenen Ortes wertlos sind, kommt man mit EnBW quer durch Deutschland. Und da sind dann auch 5 oder 12€ Grundgebühr gut investiert, dafür dann 46 oder 39 Cent pro kWh.

@SebastianDamm für Leute, die nicht zuhause laden können, ja. Für Fahrer, die nur auf langen Strecken auswärts laden müssen, ist es recht teuer, eine Grundgebühr zu zahlen.
@Jtuchel Es ging ja ursprünglich um „keine Wallbox daheim“. Ich habe auch nur 4-6x im Jahr ein Monatspaket bei einem Anbieter (jenachdem wer entlang der Routen passt), ansonsten nichts. Damit kann ich ganz gut leben. Eine EnBW Säule im Ort würde als Laternenlader die Entscheidungsprozesse vereinfachen. 😉

@Jtuchel schau mal auf die Stationenkarte der Stadtwerke München ob nicht von deren roaming etwas in der Nähe ist. Das wären AC 49c ohne Grundgebühr (aber mit Einmalbetrag für die Ladekarte). In unserer Gegend (Südwesten) haben die erstaunlich viele Roamingstationen...

#EAutoWfWW

@SebastianDamm Hier bei uns im Ort bietet eine Tochter der Stadtwerke AC für €0,37/kWh an. Startgebühr €0,25.
ist aber wirklich die Ausnahme. Und auch teurer als zu Hause.
Wobei ich die Installation der Wallbox gegengerechnet habe. Auch wenn ich schon viel verbraucht habe, wären es immer noch €0,14/kWh (oder so. Habe nicht erneut nachgerechnet) die ich umlegen müsste.

@SebastianDamm Die Preise sind so gewählt, dass alle zum HPC getrieben werden um dessen Amortisierung möglichst schnell umzusetzen. Die Rest-Amortisierung vorhandener AC-Lader scheint man abgeschrieben zu haben.

Ich fände es gut, wenn die HPCs von 21:00 Uhr bis 7:00 Uhr auch noch einen 22 kW AC-Anschluss anbieten würden (Stellplatz-Belegung). Dann könnten Anwohner mit den neusten OBC-Einheiten 50 km Reichweite in 30 min kostengünstig nachladen.

So viel teurer ist dies dann auch nicht mehr:

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@mrhanswurst Naja, so wirklich "getrieben" wird man nicht zum HPC. Es gibt einige Anbieter, wo man mit Grundgebühr an die 39 Cent kommt, aber bei den meisten fällt mir nix ein, wie ich da günstig laden könnte. Alego z.B., oder auch Citywatt. Und AralPulse geht auch nur, weil ich nen Kia fahre.

Aber so ein HPC-Park mit Mittelspannungstrafo und 6 Säulen kostet halt auch mal anderthalb Millionen, das muss erstmal wieder reinkommen. Die Anbieter sollen schon auch verdienen dürfen.

@SebastianDamm @mrhanswurst Werde mal Restaurant eröffnen und ordentlich investieren, das soll sich dann auch schnell amortisieren also Kantinen Essen für 50-70€. Bitte kommt dann auch zu mir!

Ich habe was von Angebot und Nachfrage gelernt, das man seine Auslastung steigert, wenn man den Preis senkt um sich abzuheben von den anderen. Masse macht dann den Gewinn.

@terratectom @SebastianDamm Deine Annahme hat einen Fehler: Ein Elektroauto verliert aktuell sehr schnell an Wert aufgrund großer technologischer Fortschritte und muss daher sehr schnell abgeschrieben werden, d.h. die Leasingraten sind entsprechend hoch. Gleiches gilt für eine Ladesäule: 50 kW max ist heute schon unverkäuflich, 200 kW wird es in Zukunft mit all den chinesischen Schnelllader-Autos sein, daher müssen die 60.000 Euro über drei Jahre wieder in der Preiskalkulation eingespielt sein.

@terratectom @SebastianDamm Um dein Gastronomie-Beispiel aufzugreifen: Eine In-Bar braucht ein atemberaubend (teures) Innendesign. Nach drei Jahren ist es aber definitiv nicht mehr die In-Bar, die Kundschaft zieht weiter. Die Innenausstattung muss also innerhalb von drei Jahren wieder eingespielt sein, dementsprechend überteuert sind die Cocktails dann auch.

Laden wird billiger wenn alle 400-kW-Lader bezahlt sind, MCS bleibt ein hochpreisiges Nischenprodukt wie Super über 100 Oktan.

@mrhanswurst @SebastianDamm Aber die Sichtweise hat auch einen hacken, denn es vermittelt ohne Wallbox EAuto zu teuer. Damit werden 51% der Bevölkerung Mieter nicht überzeugt. Ich vermittle jeden daher seit 3 Jahren ohne eigene Lademöglichkeit lass es erstmal mit EAuto. Wohne in Siedlung mit 14 Parteien pro Aufgang und da haben mich schon einige im Rat gefragt und keiner hat auf EAuto gewechselt. Wenn dann mal öffentlich laden einfach und günstig ist, dann auch meine Empfehlung.
@mrhanswurst @SebastianDamm Da von Staat nicht unterstützt wird das auch Mieter einfach und günstig laden können, werden diese vor den Kopf gestoßen. Bei der aktuellen Situation kann ich Mieter gut verstehen das sie wenig Interesse am EAuto zeigen. So wird der Gebrauchtwagen Markt noch lange brauchen um wirklich zu wachsen und ja, damit dürfen sie im Leasing es bezahlen. Wenn ich nicht ein wirtschaftlichen Vorteil Ladekosten habe muss man mir ein Gebrauchtwagen eben fast schenken.
@terratectom @SebastianDamm Da sind wir uns einig: Jeden zweiten Abend für eine Stunde an eine AC-Ladestation fahren und einen Netflix-Download schauen, ist nicht für alle die Lösung.
@mrhanswurst @SebastianDamm 50 oder 60 kW nehme ich letzte zeit gerne, da dort der Preis stimmt (Aldi, Lidl oder Edeka etc.). Das gern vor Ort da ich nur öffentlich lade. Auf Reisen stimme ich dir zu, dann kann es nicht schnell genug gehen.
Vermute das du eigene Lademöglichkeit hast, denn interessiert öffentlich laden nur auf Reisen. Die paar mal dann den hohen Preis oder dann ein Abo, würde dann auch ok sein.
@terratectom @SebastianDamm Hier in der Region gibt es 50 kW Lader nur bei Aldis am Ende der Welt und für die meisten 10 km entfernt vom Wohnort. Dafür mehrmals wöchentlich eine Stunde dort rumstehen muss man sich gegen einen etwas teureren 200-kW-Lader gegenrechnen.