"Die Kulturkämpfe der 1060er Jahre richteten sich gegen das Ausbleiben von Emanzipation, richteten sich gegen die versachlichte, angepasste Gesellschaft, man wollte individueller sein, man wollte sein Leben freier gestalten können. Und was wir heute beobachten können sind eher Kulturkämpfe, die auf eine Emanzipationserschöpfung reagieren.
ab 10:40
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Gesellschaftliche Gräben - Warum es aktuell so viel Kulturkampf gibt
Kulturkämpfe gab es schon immer, heute haben sie aber besondere Wucht. Politische Ziele werden kulturell vorbereitet, oft zuerst lokal. Eine Recherche vor Ort.
DeutschlandfunkVielen geht es zu schnell mit dem normativen Fortschritt, zu schnell..., und daraus entstehen eben auch Ressentiments und Wut gegen jene Gruppen, die progressive Ideale in die Gesellschaft hineinbringen.
- die jetzigen Kulturkämpfe registrieren, dass die liberale Moderne sehr stark an ihre Grenzen gestoßen ist, und dass sie nicht mehr den Fortschritt zu produzieren vermag, den sie vorher versprochen hatte.
- oder in anderen Worten,