Hier sind #3Dinge die ich diese Woche gedacht habe:

#1komma5Grad ist ausgeträumt; 2,5° noch möglich, 3° nicht unwahrscheinlich. Stellt euch jetzt darauf ein, wenn ihr könnt.
② Die #Rente ist nicht sicher und das ist für beide Teile der #Groko politisch nützlich.
③ Die #Superrich verändern die Wirtschaftsstruktur; besteuern wir sie nicht sofort, werden unsere Kinder in einem neo-feudalen Gesellschaft mit erniedrigender, massenhafter, allgegenwärtiger Armut leben. #TaxWealthNotWork

@AwetTesfaiesus
Punkt 2 stimme ich nicht zu. Wir sollen glauben, die Rente sei nicht sicher. Das wird ausgenutzt. Es nützt aber nicht den regierenden Parteien, sondern der extremen Rechten. https://rentenupdate.drv-bund.de/DE/1_Archiv/Archiv/2023/01_Bundesmittel_und_zuschuesse.html

Punkt 1 befürchte ich auch.
Bei Punkt 2 denke ich, falls die Grünen jemals wieder die Chance erhalten und die Beteiligung hoher Vermögen nicht durchsetzen, können sie endgültig einpacken. Da helfen auch Solarmodule entlang von Autobahnen nicht weiter.

Größter Posten im Bundeshaushalt: Wofür dienen die Mittel zur Rentenversicherung?

Wofür dienen die Bundesmittel zur Rentenversicherung?

rentenupdate

@LThiry danke für die Polemik, aber: nein danke.🙂‍↔️✋

Wenn wir Superreiche nicht umgehend besteuern sind nicht die Grünen erledigt, sondern die Generation unserer Kinder, denn die Ungleichheit in der Asset-Verteilung ändert unsere Wirtschaftsstruktur.

Die Rente ist nicht sicher; sicher ist nur der Streit über sie. Er erfüllt eine Menge politische Zwecke und ist Foil für Inszenierung. Keine Ahnung, was der Link belegen soll.

@Awet Tesfaiesus, MdB Ab welchem Vermögen sollte die Steuer greifen. 1 Millionen. Das sind dann aber noch keine supperreichen,  oder? Die Grünen wollen die Vermögensteuer, wer sie wählt kriegt sie.

@ulrich die Superreichen zu besteuern ist schwer (deshalb werden ja auch die anderen besteuert).

Zwei Punkte:

1️⃣nicht alle Assetklassen sind gleich problematisch: Wohnraum zu horten ist mE sehr problematisch. Wer mehr als 400 qm kontrolliert (+ 150 qm je Kind), sollte besteuert werden. Agrarland ähnlich.

2️⃣wenn Zinserträge in Bereiche kommen, in denen Du sie nicht mehr ausgeben kannst, ist das gesellschaftlich zu gefährlich, um es unbesteuert zu lassen (~20 Mio).

@AwetTesfaiesus
20 Millionen entsprechen bei eher noch pessimistischen 8% Zinsen für ETF Anlagen bereits 1,6 Millionen Euro Zinsen im Jahr. Da kannst du ruhig niedriger ansetzen. 🤔
Zinsen werden sehr stark unterschätzt.
@ulrich
@alchemist @ulrich wichtiger als eine Zahl finde ich die Assetklassen „Wohnraum“ und „Agrarland“. „Kunst“ ist zum Beispiel eine eher unproblematische Assetklasse.
@AwetTesfaiesus
Wieso Agrarland? Da musst du m.E. extrem viel von haben damit es dich „reich“ macht. 🤔
@ulrich
Ackerland als Anlage: Investoren kaufen massiv Flächen in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt haben sich die Bodenpreise seit 2007 mehr als vervierfacht. Davon profitieren vor allem große Agrargesellschaften und branchenfremde Investoren – kleine Betriebe dagegen geraten unter Druck.

MDR
@AwetTesfaiesus
Ist mir irgendwie zu hoch. Man kauft sich in ein Agrar Unternehmen ein. Soweit klar. Aber Kontrolle also Besitz über das Land des Unternehmens bekommt man doch nur durch Mehrheitsbesitz, also 51% Unternehmensanteile. Dann ist man halt der neue Besitzer, so what 🤷‍♂️. Dann besitzt man das Land das dem Unternehmen zuvor gehörte, nicht das gepachtete. 🤔
Davon hat man dann doch nur etwas wenn das Unternehmen profitabel ist. 😳
@ulrich
@alchemist @ulrich wenn dir der Boden gehört, bestimmst du die Pacht. Woher kommen die 51%?
@AwetTesfaiesus
Laut deinem Link kaufen Investoren nicht den Boden direkt sondern die Unternehmen.
Und nein, die Pacht ergibt sich aus dem Bodenwert und dem was der Pächter bereit ist zu zahlen. Meine Mutter verpachtet auch Agrarland und hat da keine Preishoheit. Sie könnte nur sagen „ich verpachte nicht“. Dann hätte sie statt Einnahmen sogar Ausgaben, das ist also unsinnig. 🤷‍♂️
@ulrich
@Karsten Du hast doch aber die Freiheit zum verhandeln. Fantasiepreise natürlich ausgenommen.
Und ich kann mir auch aussuchen, an wen ich verpachte. Der am besten zahlt, muss nicht unbedingt das Beste für das Land sein.
@ulrich
Wenn es mehrere Unternehmen gibt kannst du begrenzt wählen. Das ist aber nicht immer so. Bei meiner Mutter gibt es nur 2 und beide sind bestrebt zusammenhängende Flächen zu bekommen. Wenn deine Nachbarn bereits bei A sind will B deine Fläche gar nicht haben.
Im Osten ist das Land oft kleinteilig zerstückelt, das ist anders als im Westen.

@alchemist @ulrich

Ich denke, doch: § 585 ff. BGB iVm §§ 2 ff LPachtVG. Die Parteien sind frei in der Preisfindung; es gibt eine Preiskontrolle auf „zu große Abweichungen“ vom üblichen Wert, aber jeder neue Vertrag erhöht den Wert für die ortsüblichkeit und in der Praxis wird das meist nicht beachtet.

Die Unternehmen kauft man, um die Beschränkungen beim Boden(ver)kauf zu umgehen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Anteilskauf
https://www.deutschlandfunk.de/ackerland-investoren-ostdeutschland-landgrabbing-100.html

Anteilskauf – Wikipedia

@AwetTesfaiesus
Lassen wir die Pacht-Diskussion mal bei Seite.
In dem Artikel geht es um Unternehmen die Land besitzen, nicht pachten. Bzw. das gepachtete Land bleibt außen vor da es durch eine Unternehmensübernahme nicht den Besitzer wechselt.
In der Gegend meiner Mutter läuft es anders. Das Agrarunternehmen besitzt die Fläche nicht, es pachtet nur. Die Besitzer sind viele Private wie eben meine Mutter. Da funktioniert dieses Investorenmodell nicht.
@ulrich
@alchemist @ulrich nicht mehr lange, fürchte ich.