»Da wird man auf die PR-Tour eines Staates mitgenommen, der gerade einen Genozid begeht und wundert sich dann, dass man Propaganda vorgesetzt bekommt? Was für eine Naivität, was für ein Witz. Es ist Zeit, aus dem Traum aufzuwachen.«
https://bsky.app/profile/keremschamberger.bsky.social/post/3m6yi6hwtgk2l
Kerem Schamberger (@keremschamberger.bsky.social)

Da wird man auf die PR-Tour eines Staates mitgenommen, der gerade einen Genozid begeht und wundert sich dann, dass man Propaganda vorgesetzt bekommt? Was für eine Naivität, was für ein Witz. Es ist Zeit, aus dem Traum aufzuwachen. https://www.haaretz.com/israel-news/2025-12-01/ty-article-magazine/.premium/young-german-leaders-deem-recent-trip-to-israel-a-pr-operation-run-by-foreign-ministry/0000019a-da66-d11d-a7bf-fb673fff0000

Bluesky Social

»Young German Leaders Deem Recent Trip to Israel a 'PR Operation' Run by Foreign Ministry«

»Some of the 160 delegates from Germany tell Haaretz that the the five-day, all-expenses-paid trip lacked critical narratives. 'The messages of the delegation was very nationalist ... there were no perspective for diplomacy or peacebuilding,' reports one participant«
https://www.haaretz.com/israel-news/2025-12-01/ty-article-magazine/.premium/young-german-leaders-deem-recent-trip-to-israel-a-pr-operation-run-by-foreign-ministry/0000019a-da66-d11d-a7bf-fb673fff0000 (paywall)

http://archive.today/L7HPk
#Germany #Israel #Palestine

»One participant described a growing sentiment of "being afraid of going on the record" among colleagues when talking about Israel or criticizing its government, out of fear of being accused of being "pro-Hamas" or not critical enough of Hamas, especially by the embassy in Berlin. Most of all, they fear that "we won't be allowed in Israel anymore."«

»Several participants who spoke with Haaretz described the delegation's programming as "a tightly stage-managed PR operation" that "had a taste of propaganda for the Israeli government."«

»"It all gave the impression of a stage-managed PR operation, with participants treated less as observers in an honest dialogue and more as part of the messaging architecture, carefully shaping what the public would later read,"«

»The meeting turned "strange," according to one participant, when the opposition lawmaker allegedly said, "let's now do business," and screened a promotional YouTube video of Iron Beam, a laser air defense system developed by Rafael. The participant said, "We didn't understand why we are watching this in the parliament. It's not our job to buy arms from Israel. I'm just a junior state-level official, not Germany's foreign or defense minister."«

»"There was no room to ask critical questions about the government," «

»Participants were told they would be offered "a unique opportunity to experience Israel up close and strengthen the friendship between our two nations," with options to join separate groups focused on politics, culture, or technology.«

» "the program was far from actual politics, and we never discussed issues within Israeli society, but only external matters."«

»Another "alarming" aspect of the trip, raised by Ramczik and other participants who spoke to Haaretz, was the tour guide who accompanied some members of the group and openly voiced his far-right ideological positions in conversations with them.«

»"I looked him up on Facebook, which was deeply disturbing," the participant said.«

»Sternberg's SM profile includes posts [..]calling for the "occupation, expulsion and settlement" of Gaza; calls to prosecute "criminals" from the anti-government protest movement; a cartoon showing the UN brushing a Nazi swastika under a rug resembling a Palestinian flag; several posts demanding the "transfer" of all Palestinians; [...] "Gaza must be emptied out of Gazans, until the last one… And then it must be flooded with Jewish settlement… No other revenge would be more fitting than this."«

»The participant said that it "made me wonder how such a person ends up guiding a delegation that is so tightly controlled."«

»"This delegation made me feel very sad," said Beitelmann«

»The messages of the delegation was very nationalist and centered on security, not on diplomatic relations, or how to develop relations with Palestinians or Arabs. There was no perspective for diplomacy or peacebuilding," he said.«

Da stellt sich allerdings die Frage wie naiv diese "young handpicked german future leaders" sind, wenn sie sich auf eine solche Reise einlassen und etwas anderes als mehr oder weniger offensichtliche, mehr oder weniger stark ausgeprägte nationalistische, militaristische bzw rechte Propaganda erwarten.

Vermutlich fehlt es bei diesen "young future leaders" schon am Grundwissen über den Staat Israel, und dessen jahrzehntelange Besatzungspolitik.

Ich meine wie soll es auch möglich sein, über Jahrzehnte Macht auszuüben über eine Bevölkerung, der man keinerlei Mitspracherechte oder Menschrechte zubilligt, ohne eine Staatsideologie zu haben, die Nationalismus, Rüstung, Militär ganz nach vorn stellt? Wie soll man einen Genozid begehen ohne rechtsextreme Supremacy an den wichtigen Schalthebeln in Regierung, Verwaltung, Militär & Gesellschaft?
Meinungsfreiheit, kritische Diskussion, Pressefreiheit würde das ja alles gefährden.
Ergänzend: Yossi Bartal verweist auf einen Artikel in dem die israelische Regierung stolz darüber prahlt, dass die Propagandareise der "young German leaders" ein Teil einer erfolgreichen Propagandakampagne gewesen sei mit der man 13 Millionen Menschen in Deutschland habe beeinflussen können:
https://norden.social/@stephie_hamburg/115649581966582638
stephie :betterpride_flag: (@[email protected])

Attached: 1 image »Die israelische Regierung gibt zu, zahlreiche Artikel in deutschen Medien im Rahmen ihrer PR-Kampagne gefördert zu haben. Übersetzung aus einem Artikel bei Channel 12 über die diplomatischen Erfolge Israels in Deutschland https://www.mako.co.il/news-world/2025_q4/Article-894dcb7b69ada91026.htm « (Quelle: https://bsky.app/profile/yossibartal.bsky.social/post/3m6yiomm6ss2q)

norden.social

Im Zusammenhang mit der #Propaganda-Reise der Regierung #Netanyahu, an der unter anderem zwei Mitglieder der sich damals in Gründung befindlichen pro-israelischen #BAGShalom teilgenommen haben, hat der ND kritisch nachgefragt und berichtet über das #Lobbyismus-Problem in der Partei #DieLinke

»Lobbyismus: Staatlich gelenkte Reisen nach #Israel.
Kampagnen der Regierung in Jerusalem zielen auch auf linke Politiker in Deutschland«
https://www.nd-aktuell.de/artikel/1196115.lobbyismus-aus-israel-lobbyismus-staatlich-gelenkte-reisen-nach-israel.html

Lobbyismus: Staatlich gelenkte Reisen nach Israel

Auch Mitglieder und Mandatsträger der Linken nahmen an vom deutsch-israelischen Netzwerk Elnet organisierten und bezahlten Reisen teil. Als Lobbistenspenden, die die Partei nicht annehmen will, sehen sie diese nicht.

nd-aktuell.de

Und eine Propaganda-Reise findet auch in diesem Moment wieder statt - diesmal von der Lobbyorganisation ELNET finanziert, für Parlamentarier.

»Gerade befinden sich 8 Bundestagsabgeordnete auf einer All-inclusive-Reise der Lobbyorganisation ELNET in Israel: Rottwilm, Michel und Töns (SPD), Körner, Brodesser, Asghari und Bosbach (CDU/CSU) sowie Arndt (Die Linke). Mit solchen bezahlten und einseitigen Tours wird die Staatsräson zementiert.«
https://bsky.app/profile/yossibartal.bsky.social/post/3m7oykfn6js2k

Yossi Bartal (@yossibartal.bsky.social)

Gerade befinden sich 8 Bundestagsabgeordnete auf einer All-inclusive-Reise der Lobbyorganisation ELNET in Israel: Rottwilm, Michel und Töns (SPD), Körner, Brodesser, Asghari und Bosbach (CDU/CSU) sowie Arndt (Die Linke). Mit solchen bezahlten und einseitigen Tours wird die Staatsräson zementiert.

Bluesky Social

Noch der Vollständigkeit halber die Einlassung der BAG_Shalom dazu https://bag-shalom.de/nd-anfrage/

Diejenigen die als »young handpicked german leaders« von der BAG_Shalom auf die Propagandareise mitgefahren wurden nicht explizit als Einzelperson eingeladen, sondern die israelische Botschaft hat explizit bei der sich in Gründung befindlichen BAG_Shalom angerufen, und sie aufgefordert zwei Leute zu benennen, die dafür bereit sind. Mitgefahren ist dann u.a. Kai Beitelmann.

BAG Shalom | Eine merkwürdige Anfrage und ihr Ergebnis

Wir erhalten sehr komische Anfragen über unsere Kontaktmail. Eine ganz besonders komische erhielten wir am 1. Dezember dieses Jahres mit dem Betreff "Presseanfrage zu Lobbytätigkeiten in Deutschland | Frist: 2.12.". Schon die Einleitung …

Wir können uns sicher sein, dass die israelische Botschaft - also die Vertreter der aus Rechtsextremisten bestehenden israelischen Regierung - nicht bei den Leuten der sich dem Zeitpunkt in Gründung befindlichen BAG_Shalom angefragt angerufen hätten, wenn es sich dabei um eine Organisation mit einer an universellen Menschenrechten orientierten Linken zu tun hätte, sondern sie wollten Israel-Fans, die sich selbst bei Genozid nicht von Tätern abwenden wollen & sich in Propaganda einbinden lassen.

@stephie_hamburg

Und genau das haben sie ja auch bekommen.

@bifouba
Sieht ganz so aus.
Hab irgendwo die Behauptung gelesen, dass es wohl Büttner war, der Prosor oder jemand aus dem Team die Leute von der BAG empfohlen hat. Passt ja.

@stephie_hamburg
🎯

Wir bräuchten dringend eine linke Partei. Wenn "die LINKE" solche Strömungen und ein solches Personal zulässt

➡️ "ich fahre mal mit CDU Bosbach nach Israel, lasse mir alles bezahlen und vertiefe meine Eindrücke, wie schwer es die Israelis trotz rechtsradikaler Endlösungsregierung doch haben und beschimpfe alle Kritiker auch in der eigenen Partei dann zuhause erst recht als Antisemiten"

ist sie nicht, was wir brauchen.

@MartinSonneborn nennt sie schon: die "LINKE"

Von meiner Seite keine Unterstützung, keine Spenden, nichts, bis das geklärt ist. Und ganz viel Aufmerksamkeit für @mera25