Am zweiten Tag des #brettspielwochenende s im #Sauerland ging es easy los. Wir spielten eine Runde von #furchtlos von #2FSpiele. Ein Stichspiel mit einem Kniff., dass man immer aufpassen muss, nicht nur Plus- sondern auch Minuspunkte zu bekommen. Denn: es geht ums Saldo, welches wir möglichst gering halten wollen (wenig Furcht). Da ich nur eine Runde anstatt der nötigen 5 gespielt habe, gebe ich keine Einschätzung ab.
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Dann durfte ich #haltmalkurz von Mark Uwe Kling spielen. Wer als erstes seine Karten abgelegt bekommt, gewinnt. Ein Partyspiel. Mehr nicht. Nicht mein Geschmack.
Danach spielte ich #verydeaddinos. Es gab nicht nur Dinos, aber egal. Ein Familienspiel. Es ist ok. Thema: man muss seinen Dino durchbringen. Es gibt verschiedene Karten, die einem das ermöglichen - und andere verlieren leben. Hard but true.
Nun kam es zu einem anspruchsvolleren Spiel des Tages: #bus. Ich liebe dieses Spiel. 2/13
Sehr coole Partie zu viert und ich konnte mit kleiner Buslinie den Sieg erringen. Es ging sehr knapp aus: 7:6:6:4. Brainburner an diversen Stellen, an anderen einfach. Einfach toll.
Danach spielte ich wieder ein interaktives Spiel: #piep. Es gibt St ein Area-Control-Spiel, bei man Vögel platziert und Punkte für Orte erhält. Es gibt Sonderkarten bt sogenannte Nester, die die Anzahl der Vögel pro Karte erhöht. Man kann Vögel verscheuchen. Es gibt Siegpunktkarten und eine Vogeltränke. 3/13
Insgesamt wars nicht schlecht, denke aber, dass es an einigen Stellen nicht ganz glatt - ohne es genau sagen zu können.
Auf die beiden kommenden Spiele habe ich mich sehr gefreut! Das erste der beiden war #paxrenaissance. Ein tolles Spiel, welches ich leider in letzter Zeit zu selten gespielt habe. Ein Problem hat das Spiel allerdings : es ist die Regel... Diese ist echt ein Graus. Ich denke aber es lohnt sich, sich dadurch zu arbeiten. 4/13
An diesem Spiel mag ich folgende Dinge:
- Verzahnung auf zwei Ebenen: persönliche Kartenauslage und das gemeinsame Spielbrett.
- alle Karten haben irgendwelche Karteneffekte, die zahlreich sind. Trotzdem ist es nicht überladen
- Siegbedingungen müssen freigeschaltet werden (vier insgesamt, freischaltbar durch den Kauf einer Karte)
- Das Hin und Her im Spiel selbst.
- Es sind Partien, die in Erinnerung sind.
- Spielzeit beträgt nicht mehr als 2,5h. Bei geübten Spielern weniger. 5/13
So trafen viele Punkte auch auf diese Partie zu. Ich konnte Laufe des Spiels mir einen Vorteil bei den Königreichen sichern und hoffte auf den Sieg darüber. Leider hat ein Mitspieler eine Bedingung freigeschaltet, dass man zwei Aktionspunkten benötigte, um den Sieg zu bekommen (man hat pro Zug zwei Aktionen - teils mehr, wie bei allen Pax-Spielen, wenn man Kartenaktionen durchführt). Somit beanspruchte ich den Sieg und es wurde wild: es ging gegen mich und kurz vor meinem Sieg konnte man mir6/13
Einen Thronherrscher abtrünnig machen und zwei Runden später gewann jemand anderes (sehr kurz dargestellt). Aber nochmals: ein Spiel, dass erinnerungswert ist, da es Emotionen erzeugt (ich war nämlich zu siegessicher....).
Das vorletzte Spiel des Tages - es kam noch die zweite Partie #nationaleconomy - war #johncompany2nd. Ich hatte es einmal vor längerer Zeit zu dritt gespielt, nun gab's ein 4-Personenspiel. Wir spielten ein halbes ganzes Spiel. 7/13
Durch die verkürzte Variante sind die Rollen vorgegeben und es gab eins, zwei Rollen nicht. Sie waren zusammen gefasst in einer Person. Diese hatte die Chance, Indien auszuquetschen (bitte verzeiht mir die Ausdrucksweise - grundsätzlich später mehr) und Geld herauszuholen. Wir hatten nicht die Chance, ihn von der Rolle abzusetzen und sein Einkommen zu reduzieren, denn wir spielten ja nur 4 Runden. Auch ging das gemeinsame Agieren mit einem Mitspieler nicht auf (gemeinsame Firma gegründet). 8/13
Er würfelte einfach zu schlecht. Man könnte denken: Schade Schokolade, dann hat ein anderer gewonnen und gut ist. Dem war nicht so. Durch das begleitete Spielen, es war meine Zweitpartie, konnte ich einige Masterpunkte (oder wie sie hießen) erringen, um zum Ende hin noch einen Schwung an Punkten zu nachen. Somit konnte ich durch mehrmaliges Glück gewinnen und Das Spiel ließ mich wieder ratlos zurück. Bevor ich es versuche zu formulieren, einige Sachen, die mir am Spiel gefallen : 9/13
- mechanisch Klasse umgesetzt
- alles hat seinen Sinn auch in der Reihenfolge des Spielens.
- Es gibt Verhandlungen im Spiel, wovon das Spiel lebt
- Es ist sowohl taktisch als auch strategisch
- Es ist auch ohne weiteres möglich Pläne mit Mitspielern zu schmieden und sich dadurch einen Vorteil zu erspielen - mit der Voraussetzung, der andere sieht es nicht.
Nur hier beginnt es schwierig zu werden : Das Spiel ist nicht leicht zu durchblicken, die Abhängigkeiten sind groß und wenn man es 10/13
Nicht schafft, andere von der aktuellen Situation zu überzeugen, kann man einen Sieg nicht verhindern.
Es ist ein Commitment, dass man eingehen muss. Auch mit anderen, die das Spiel spielen wollen - auch mit der Dauer. Wir gaben 4-5 Stunden gespielt, der Hauptteil war Verhandlung. Und das ist mir zu wenig. Erst recht für mich, der das Spiel aufgrund der Anzahl an Spielen nur ein wenig geblickt hat. Am besten wäre es, das Spiel Von ganz vorne zu spielen. 11/13
Dann ist man aber gut und gerne 7 Stunden dran. Wenn man es als Event sieht, dann klappt das. Hier am Ende von NRW klappt das nicht. Deswegen ist es leider (wieder) nichts für mich. Ich finde es schade, da ich das Spiel wirklich gerne haben möchte. Nur ist der Funke nicht über uns gefunkelt.
Noch eine Bemerkung zu dem, was wir machen: Kolonialismus in purer Form. Wie es den Menschen vor Ort geht, ist scheiß egal. Das vergisst man schnell bei dem Spiel, denn: es geht um Siegpunkte. 12/13
Nach dem Spiel musste man sich sagen: "Was habe ich/haben wir getan?"
- Plünderung eines Landes aufgrund totaler Ausbeutung
- Opiate produziert und nach China eingeführt, um dort die Bevölkerung weiter abhängig zu machen.
- Niederschlagung von Aufständen, koste es, was es wolle.
Denn es geht nur um die Company und meinen Sieg. Erschreckend entlarvend. Finde ich das persönlich gut: auf keinen Fall! Kann das trotzdem Spaß machen : leider ja.. . 13/13
@Fearteiler John Company hat ein interessantes Thema, das bestimmt auch gut umgesetzt ist, aber ich weiß, dass ich in keine dieser Rollen schlüpfen möchte. Kann übrigens dazu die Lektüre von "The Anarchy" von William Dalrymple sehr empfehlen.
@Fearteiler I love Pax Renaissance but it does feel like I need a rules refresh every time I play !
@Simpike Yeah, same for me! Hint: you have to play it more often! 😉