Das IOC hat die verpflichtenden Geschlechtstests für Frauen im olympischen Sport in den 1990er‑Jahren abgeschafft. Jahrzehntelang mussten Athletinnen genetische Untersuchungen über sich ergehen lassen, die ursprünglich eingeführt wurden, um sicherzustellen, dass keine Männer in Frauenwettbewerben starten. Ab den 1960er‑Jahren wurden zunächst körperliche Untersuchungen durchgeführt, später DNA‑Tests wie der Nachweis des „Barr-Körpers“ oder des SRY‑Gens.
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Doch viele Frauen mit Variationen der Geschlechtsentwicklung oder hormonellen Besonderheiten fielen durch, obwohl sie rechtlich und sozial Frauen waren. Die Tests galten als medizinisch unzuverlässig, entwürdigend und diskriminierend.

1992 begann das IOC, die Praxis zu lockern, und 1999 wurden die routinemäßigen Gentests endgültig abgeschafft. Seitdem gibt es keine
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pauschalen Kontrollen mehr, sondern nur noch individuelle medizinische Bewertungen, wenn Zweifel bestehen. Ausschlaggebend für die Abschaffung waren wissenschaftliche Kritik, die Verletzung von Menschenrechten und das Ziel, Fairness im Sport zu wahren, ohne Athletinnen pauschal zu stigmatisieren.
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