Das IOC hat die verpflichtenden Geschlechtstests für Frauen im olympischen Sport in den 1990er‑Jahren abgeschafft. Jahrzehntelang mussten Athletinnen genetische Untersuchungen über sich ergehen lassen, die ursprünglich eingeführt wurden, um sicherzustellen, dass keine Männer in Frauenwettbewerben starten. Ab den 1960er‑Jahren wurden zunächst körperliche Untersuchungen durchgeführt, später DNA‑Tests wie der Nachweis des „Barr-Körpers“ oder des SRY‑Gens.
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