„Zudem wird die Fahrradstraße [gemeint ist wohl der Radweg] in der Bergstraße in Fahrtrichtung Kleiner Kiel (stadteinwärts) auf die Fahrbahn verlegt. Der Radverkehr teilt sich dort künftig einen gesonderten Schutzstreifen mit dem Busverkehr. In der Folge wird der Gehweg verbreitert.“

Könnte #Kiel bitte damit aufhören, Rad- und Busverkehr auf derselben Spur fahren zu lassen? Nach meiner Erfahrung führt das zu gefährlichen Situationen.

https://www.kiel.de/de/politik_verwaltung/meldung.php?id=142334

#Radverkehr #Verkehrswende

Fahrradstraße am Lorentzendamm wird ausgebaut

Ab Montag, 10. November, baut das Tiefbauamt die Fahrradstraße am Lorentzendamm zwischen Legienstraße und Bergstraße aus.

@MBrandtner das ist eine Berganstrecke, da finde ich die Lösung nicht ideal, aber in Ordnung.

Und das Glasproblem auf den Radwegen vor den Bars und Discos könnte damit besser werden.

Weißt Du wie dicht der Busverkehr dort ist? Ich finde, dass ist ein wesentlicher Faktor.
Und spannend fänd ich, ob als Busspur mit Fahrrad frei oder als Radweg Bus frei.

@thijs_lucas @MBrandtner Ich finde auch: Die Bergstraße runter ist das eine okaye Lösung. Blöd nur, wenn am Lorenzendamm ein Bus steht und man den dann überholen muss.

@kaffeeringe @MBrandtner

Das kann zu Gefahrensituationen führen. Dafür entfallen die Konflikte mit dem Fußverkehr zur Haltestelle und an der Ampel.

Ich finde das in der Abwägung so für mich besser, glaube ich. Bin mir aber noch unsicher. Für langsamere und unsicherere Radfahrende ist die jetzige Situation wahrscheinlich besser.

@thijs_lucas @MBrandtner Unsichere Radfahrende sollten vielleicht ohnehin nicht die steile Bergstraße nehmen. Die Velorouten führen nicht ohne Grund drum herum. Wenn ich zur Altstadt will, fahre ich Gerhardstraße und dann Brunswiker. Von der anderen Seite der Holtenauer Straße und Ziel Rathausplatz würde ich Hansastraße/Schrevenpark oder Knooperweg und dann Legienstraße fahren.
Bergstraße würde ich echt nur fahren, wenn ich erst etwas am Dreiecksplatz gemacht habe und dann noch in die Altstadt will. Selbst zum Rathausplatz würde ich dann eher Muliusstraße/Legienstraße fahren.

@kaffeeringe @MBrandtner

Für einzelne Radfahrende eine gangbare Lösung. Die setzt Ortskenntnis und auch eine gewisse Einschätzung der Infrastruktur und der eigenen Fähigkeiten voraus.

Eigenschaften, die man nicht von allen Radfahrenden erwarten kann und entsprechend auch nicht als Planungsgrundlage annehmen sollte. Das heißt, ich muss davon ausgehen, dass da auch Menschen mit unterdurchschnittlichen Fertigkeiten auf Fahrrädern ohne besondere technische Ausstattung fahren.

@thijs_lucas @MBrandtner DESWEGEN fänd ich es gut. wenn die Radinfrastruktur besser sichtbar wäre. Soweit ich weiß, ist die in Holland durchgängig rot markiert.

@kaffeeringe @MBrandtner

Auch nicht ganz. Aber mehr. Man könnte dann für den Randstreifen (mit Bus frei) dann theoretisch auch farblich markieren.
Die haben auch durchgängige Netze mit schlüssiger Beschilderung.

Allerdings finde ich die Bergstraße nicht sonderlich gefährlich von der Steigung her. Die ist immer noch flach genug, um auch mit Rollenbremsen an holländrädern sicher zum Stehen zu kommen.

@kaffeeringe @MBrandtner

Was ich an der Bergstraße bergab kritisch finde, ist die Kombination aus der eingeschränkten Sicht durch das Sparkassengebäude mit dem kreuzenden Fußverkehr von rechts an der Ampel und zur Haltestelle in Kombination mit der erwartbar erhöhten Geschwindigkeit durch die kurze Abfahrt.

Ist aber schon meckern auf hohem Niveau. Der Unfallatlas sah da ganz gut aus.

@thijs_lucas @MBrandtner Aber ist die Sicht von der Straße aus nicht besser als vom Radweg aus?

@kaffeeringe @MBrandtner ja. Die Kurve um das Gebäude verläuft nach rechts, die Verlagerung von Radweg auf Fahrbahn verlagert nach links, weg vom Kurveninneren und die Sichtbeziehung werden besser, die Konfliktstellen werden früher einsehbar, mögliche "feindliche" Verkehre eher sichtbar.

Allerdings sind die Konflikte dann andere. Die Konflikte mit Fußverkehr entfallen, dafür kommen Konflikte mit Bus bzw. Autoverkehr beim Ausweichen.

@thijs_lucas @MBrandtner An Werktagen tagsüber ca. alle vier Minuten.
@MBrandtner Ab Abends dort mit dem Rad auf der Fahrbahn zu fahren dürfte selstmörderisch sein, da es eine beliebte Raser-Strecke für Auto-Poser ist, inklusive illegaler Autorennen. Ganz schlechte Lösung. Stattdessen Parkplätze am Straßenrand wegnehmen. Oder am besten gleich für Durchgangsverkehr sperren (aber gegen eine Entklassifizierung sperrt sich das Land, so wie ich hörte).

Auto-Poser-Rennstrecke? Könnte man da nicht 30 hinstellen und Geschwindigkeitskontrollen?

Die Fotoapparate am besten irgendwie so weit oben montieren, dass die nicht jeder Trottel anfahren oder sonst beschädigen/besprühen/... kann.

@StefanKarstens @MBrandtner

@wonka @MBrandtner Ist glaube ich sogar schon Tempo 30. Fest installierter Messpunkt ist gerade bei der Klientel aber ein zweischneidiges Schwert: spricht sich schnell rum, schnell wirkungslos. Die eh schon lärmgeplagten Anwohner:innen haben dann viel Freude mit kurz davor scharf bremsen und danach übertrieben beschleunigen.

Nein, da braucht es weit repressivere Maßnahmen. Schwerpunktkontrollen an jedem Wochenende, zB.

@StefanKarstens Man müsste mal[tm] was besseres entwickeln, etwas, was z.B. reflektierende Objekte (wie Nummernschilder) über längere Strecken verfolgen kann und, wenn irgendwo das Limit überschritten wird, wird (am Ende?) geknipst... die Bergstraße könnte für so etwas ausreichend geradlinig sein.

@MBrandtner

@MBrandtner Kann man sich ja gut vorstellen, wenn die Fahrradfahrer die Bergstraße runterfahren und dann durch einen haltenden Bus sich in den fließenden Autoverkehr einfädeln müssen. Das finden Autofahrer voll gut!