1/

Schweiz, Du hast es besser!

"Die Schweiz ist ein Land, in dem anywheres hervor­ragend leben und geschäften können. Dennoch müssen sie sich bewusst sein, dass die somewheres die Möglichkeit haben, mit direkt­demokratisch legitimierten Entscheiden Grenzen zu setzen. So sind beispielsweise Eigenkapital­vorschriften für die UBS dem Referendum unterstellt und damit letztlich durch die Bevölkerung bestimmt. ...

https://www.republik.ch/2025/10/07/pfister-demokratie-als-seismograph

Demokratie als Seismograf

Abstimmungen machen den Interessenkonflikt sozialer Gruppen sichtbar: der «somewheres» und der «anywheres». Die Kolumne von Gerhard Pfister.

Republik

2/

... Das mag unbequem sein für die Verantwortlichen in Wirtschaft und Politik, aber es verpflichtet sie auch, die somewheres nicht zu vergessen.

So sind es letztlich gerade die demokratischen Verhandlungen zwischen Wandel und Verwurzelung, die die Schweizer Gesellschaft stabilisieren, indem sie populistischen Vereinfachungen widersteht. Entscheidend für die Resilienz gegenüber Verein­nahmung sind der soziale Zusammenhalt und die Institutionen."

#Anywheres #Somewheres #Schweiz #Switzerland

@[email protected] Die Schweizer selber glauben wirklich, sie hätten es besser. Und sie haben es wohl tatsächlich besser als zu der Zeit von Emil Steinbergers Film Schweizermacher. Andererseits sind die tatsächlichen Rechte von Menschen in der Schweiz abhängig von dem Kanton, in dem sie wohnen (Bürgerort, Heimatrecht, Heimatschein). und einerseits ist es möglich, sich mit viel Geld in der Schweiz "einzukaufen", andererseits können die Nachbarn eines Milliardärs diesem das leben zur Hölle machen, wenn ihnen seine Nase (Weltanschauung, Religion, protzigkeit, Familiengeschichte, sonstwas) nicht passt.