Wenn wir uns vergewissern, merken wir auch, dass wir das längst leben. Genussmittel sind soziale Schmiermittel, weil sie Schwächen sind. Sie sind Gesprächsgegenstand während ihres Konsums, weil man sich die eigene Schwäche, das unablegbare Laster, gegenseitig eingesteht. Noch stärker beim Alkohol, der diese Schwäche sogar in vermeintliche Stärke umdeutet. Plötzlich ist man sozial kompetent, nicht mehr gehemmt, selbst stark genug, den aus eogener Sicht so sozial starken anderen zu begegnen.