Neugestaltung der Gumpendorfer Straße auf unbestimmte Zeit verschoben?
Laut Medienberichten wird die ohnedies sehr langfristig geplante Umgestaltung der Gumpi auf unbestimmte Zeit verschoben. Was ist da los?
Neugestaltung der Gumpendorfer Straße auf unbestimmte Zeit verschoben?
Laut Medienberichten wird die ohnedies sehr langfristig geplante Umgestaltung der Gumpi auf unbestimmte Zeit verschoben. Was ist da los?
@nitrml Im Forum Gumpendorfer Straße finden sich eigentlich alle relevanten Infos zu diesem Projekt. Auch wer was zahlt (zahlen wollte) lässt sich dort zumindest erahnen. Also einfach reinschauen. Aber ja, du liegst richtig mit der Vermutung, dass so ein Projekt von der Stadt bezahlt wird.
@ilanti Ja, Sparmaßnahme:
"Länger warten müssen die Wienerinnen und Wiener auf einige versprochene Bauprojekte. Die Erneuerung des Laaerbergbades kommt später, ebenso das Seestadt-Bad. Der Umbau der Gumpendorfer Straße und der (West)-Gürtelmittelzone werden verschoben, einige Brücken im 22. und 23. Bezirk später errichtet, und auch Amtshaussanierungen werden zeitlich gestreckt."
@dasgrueneblatt Fast wortgleich mit dem von mir verlinkten Artikel in der Presse. Allerdings dass dort der Gürtelradweg erwähnt wurde (was wohl identisch mit "(West)-Gürtelmittelzone" sein dürfte. Langsam aber sicher verdichten sich die Anzeichen, dass meine Befürchtungen wahr werden: Die Stadt hat sich übernommen. Wenn jede #Verkehrsberuhigung als Großbauprojekt umgesetzt wird, wenn die Stadt Lücken im Öffinetz mit U- statt Straßenbahnen schließt, setzt das der #Verkehrswende budgetär sehr enge Grenzen. So kann man der Minderheit der Autofahrer natürlich auch viel Zeit verschaffen, um sich umzustellen. Blöderweise haben wir aber eine sich derweilen verschärfende #Klimakrise.
@ilanti Hab's jetzt gerade auch noch im Radio gehört, mit mehr Beispielen, was alles eingespart wird. Ist anscheinend doch interessanter als nur ein Nebensatz. Die Leute interessiert das, unglaublich!
Ja, was da asphaltiert und betoniert und mit Granit eingefasst, mit Rollrasen belegt und mit Büschen bepflanzt wird, nur um dann zwei Jahre später wieder aufgebrochen und ausgerissen und geändert zu werden, ist arg. Sicher nett für die ausführenden Firmen, aber schon eine arge Verschwendung. Und Verkehrsberuhigung und Veränderung des Modalmixes an der Oberfläche ließe sich viel billiger mit Schildern und Blumentrögen und Betontrennern und vielleicht sogar Überwachung der Einhaltung der StVO (!?!) erreichen.
Tactical, DIY, and temporary urbanism have long served as powerful tools in the city-makers' toolkit. Is a bucket of paint and a stack of wooden pallets truly enough to transform a street — or are we romanticizing simplicity? Prostorož invites urban practitioners from Austria, Slovenia and Slovakia to reflect what still works, what doesn’t, and what needs to evolve. Supported by SKICA.
@derloris Ja das wäre interessant gewesen! Auch in Hinblick darauf, dass der Stadt gerade das Geld ausgeht und justament jene Straße, in der diese Veranstaltung stattfand, nun eine Autohölle bleiben soll. @dasgrueneblatt