Aus dem Newsletter von Beit Sar Shalom
Passt gut zu dem, worüber wir gestern im AktivGottesdienst zu Sprüche Kapitel 4 gesprochen hatten
„Simchat Torah
Die Freude über das Wort und das Gesetz
Morgen Abend endet das Laubhüttenfest mit dem Fest "Simchat Torah" (hebr. "Freude über die Torah").
Stellen Sie sich vor, Sie gehen in einen Gottesdienst in einer Synagoge oder einer messianischen Gemeinde. Vielleicht erwarten sie, dass Menschen aus Gebetsbüchern auf Hebräisch lesen. Aber an diesem Tag geht man zu einer Art Tanzparty. Denn man trifft dort Männer, die um das Heiligtum tanzen, während sie singen und herumspringen. Der Mann vorne hält eine Torah-Schriftrolle (die ersten fünf Bücher der Bibel, die auf aufgerolltem Pergament geschrieben sind). Wohin man auch schaut, die Leute klatschen und singen. Das ist nicht das, was sie erwartet haben! Das ist Simchat Torah (Freude am Gesetz).
Simchat Torah wird am letzten Tag von Sukkot (dem Laubhüttenfest) gefeiert. Dies ist der Tag in der Synagoge, an dem der jährliche Lesezyklus der ersten fünf Bücher der Bibel abgeschlossen wird. Die Synagoge rollt dann die Schriftrolle (Torah) vom 5. Buch Mose zurück zum 1. Buch Mose, so dass sie am nächsten Schabbat wieder bei 1. Mose 1,1 beginnen kann.
Es wird getanzt und gesungen, weil das Wort Gottes unglaublich bewegend ist und es wert ist, es zu erleben und zu feiern! Was wäre, wenn wir als Gläubige an Jeschua (Jesus) den Worten, die uns von Gott gegeben wurden, einen so hohen Wert beimessen würden? Was wäre, wenn sie tief in unseren Geist eingebrannt und in unsere Herzen eingraviert wären? Was wäre, wenn wir die Verkörperung des Wortes Gottes, Jeschua, wirklich erkennen würden? Das ist es, was wir anstreben sollten.“