#Faktencheck: #Merkel hat #Putin die #Schuld gegeben, nicht Polen

Wieder mal fallen alle auf eine #BILD- #Lüge herein: #Merkel gab kürzlich in einem #Interview #Putin die #Schuld am #Krieg in der Ukraine, #BILD manipulierte wieder mal, sie hätte es Polen gegeben. Und alle schrieben wieder von dem #Lügenblatt ab. Hier der #Faktencheck und der tausendste Grund, diesem Medium nichts zu glauben, sondern die #Originalquelle anzusehen:

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Faktencheck: Merkel hat Putin die Schuld gegeben, nicht Polen

In einem Interview hat Merkel Putin die Schuld an der Invasion der Ukraine gegeben. BILD verbreitet wieder mal eine falsche Interpretation als Fakt. Wer das Interview gesehen hat, sieht, dass hier schon wieder gelogen wurde. Wie können wir einfach ständig auf dieses Blatt hereinfallen?!

Volksverpetzer
@Verfassungklage Kann sein dass die Bild verzerrt. Aber der Satz "„[D]eshalb wollte ich ein neues Format " ... "Polen war dagegen" ... "dann bin ich aus dem Amt geschieden" ... "dann hat die Aggression Putins begonnen" ist wenigstens von starker Weltfremde gekennzeichnet. Als ob ein neues Gesprächsformat den Überfall irgendwie verzögert hätte. Vielmehr ist der Grund für den Überfall zu diesem Zeitpunkt wohl darin zu sehen, dass Putin berechtigt Scholz und Biden als Haßenfüße wahrnahm und den Zeitpunkt daher für günstig befand. In der tat, wäre Merkel länger dran geblieben, hätte Putin vielleicht gezörgert, aber eben nur solang bis sie weg gewesen wäre. Mit Gesprächsformaten hatte das gar nichts zu tun. Die nutzte Putin stets nur zum Zeitgewinn für Nachrüstung, sie konnten noch nie etwas an seinen Absichten ändern. Und Merkel könnte das wissen.

@tobifant

Mal so die Welt aus der Endphase der Ära Merkel betrachtend - was, außer einem „neuen Gesprächsformat“ wäre denn politisch erreichbar gewesen? Auch und gerade für sie?

@Verfassungklage

@Saupreiss @Verfassungklage 1. Wenn Merkel zusammen mit ihrem frz. Kollegen 2008 die NATO-Aufnahme der Ukraine nicht votiert hätte, wäre dieser Krieg nie ausgebrochen. 2. Gesprächsformate sind halt sinnlos wenna uf der anderen SEite der KGB sitzt, man hätte mehr Reformen in der Ukraine unterstützen, mehr Waffen liefern, v.a. auch in Deutshcland bereits aufrüsten, Taurus und Munition auf Vorrat produzieren, die Wherpflicht einführen müssen. Und vor allem Nordstream nicht bauen! Frau Merkel hat unterm strich ziemlich lang und ziemlich stark in Putins Interesse gehandelt und sie ist eine intelligente Physikern, ich kann mir nicht vorstellen dass das alles nur Dummheit war. Natürlich übertüncht sie das jetzt mit klaren moralisch korrekten Äußerung, aber von denen können sich die Ukrainer unter Beschuss halt nichts kaufen.

@tobifant

Jo. Da war Nordstream aber bereits weitgehend fertig und politisch hochgradig gewollt. Ich denke auch nicht, dass zu diesem Zeitpunkt noch Rückzieher denkbar gewesen wären.

Was die NATO-Aufnahme anging, sehe ich auch nicht, dass sie seinerzeit realistisch erreichbar gewesen wäre, zumal auch da die Ukraine faktisch bereits im Kriegszustand war.

Das klingt alles gut - entspricht aber einer Menge "nachher ist man schlauer".

@Verfassungklage

@Saupreiss @Verfassungklage 2008 war die Ukraine in keinerlei Kriegszustand, da verwechselst Du was. Juschtschenko war Präsident, es ging langsam aufwärts Richtung mehr Transparenz und mehr Small Business (ich lebte zu der Zeit dort und man hat das Aufatmen richtig spüren können), und die Mehrheit im Land für einen NATO-Beitritt wahr dünn, aber gegegeben. Der Backlash kam erst mit der Wahl von Janukowtisch 2010, und das hängt viel damit zusammen dass Juschtschenko mit seiner Vision gescheitert ist - nicht nur, aber unter anderem auch an Merkel.