Wo bringen einen solche Aussagen hin:

- Frauen auf dem Weg zur #Abtreibung haben es auszuhalten, unmittelbar vor der Klinik von Anti-Abtreibungs-Aktivisten angesprochen zu werden, sollen mal nicht so empfindlich sein, die Abtreibungsgegner wollen ja nur ihre #Meinungsfreiheit an ihnen ausleben

- Wer selbst aktiv etwas für den #Klimaschutz tut, schadet dem Ziel, denn andere, die übers Wochenende nach Malle fliegen, den fetten #SUV fahren oder Fleischberge essen möchten, könnten sich dadurch bedrängt fühlen und verhindern dann, dass "der Staat", der als einziger verantwortlich ist für die #Klimaziele, wirklich etwas tut.

Lösung: solche Haltungen bringen einen auf einen Jura-Lehrstuhl, in den #Ethikrat und in den #SPIEGEL mit eigener Gastkolumne. Dort kann man dann seine Bücher bewerben, in denen man diese Thesen vertritt.

Einerseits "seid nicht so empfindlich!" zu rufen und andererseits "der Einzelne ist für nichts verantwortlich und muss hier gar nix!" ist in meinen Augen (Rechts-)Populismus pur - und nicht gerade beeindruckend schlau, auch wenn man so offensichtlich Professorin werden kann.

Dann, ganz ehrlich, lebe ich doch lieber ohne akademischen Titel.

#Rostalski

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/klimaschutz-und-moral-wer-hafermilch-trinkt-handelt-nicht-besser-meinung-a-85165f78-a4eb-4fa6-b685-c6dbe61a58ae

Klimaschutz und Moral: Wer Hafermilch trinkt, handelt nicht besser

Ob Lastenrad oder Tofuschnitzel: Auf den Bürgern lastet der moralische Druck, sich klimafreundlich zu verhalten. Das ist nicht nur sinnlos, es kann sogar schaden.

DER SPIEGEL

@praesolgka Wirklich erschreckend was der Spiegel mittlerweile so alles abdruckt. Rostalski ist ein neuer Tiefpunkt:

https://www.heribert-nix.de/2025/10/04/die-verantwortungslosigkeit-kehrt-zurueck/

Die Verantwortungslosigkeit kehrt zurück | Heribert Nix

@heribert_nix „Aber warum um Himmels Willen druckt der Spiegel so etwas?“

Das ist doch eine rhetorische Frage, oder?
// @praesolgka

@RecoveredExpert @praesolgka Naja, eigentlich müsste dem Spiegel schon klar sein, dass er seine Stammwählerschaft verliert, wenn er anfängt konservative bis rechte Realitätsverweigerer anzusprechen.

@heribert_nix @praesolgka Wenn wir Menschen alle rein logisch denkende Wesen wären, dann ja. Aber das sind wir nicht.
Dazu kommt die Aufmerksamkeitsökonomie, was ja schon lange vor Social Media existierte.

Presse und Medien verlieren ja schon länger Abonennten, Leser oder Zuschauer. Die Größten trifft es am stärksten und auch deshalb wählt man Ansätze die kurzfristig Erfolg bringen oder zu versprechen scheinen.

Ähnliches konnte man bei den „Volksparteien“ auf dem Weg nach „Rechts“ beobachten.