900 Mrd. € Schäden drohen bis 2050 – wenn wir nicht handeln. 🚨
Der neue DIW-Wochenbericht zeigt: Jeder investierte Euro in #Klimaschutz bringt 1,8–4,8 € zurück. Handeln ist billiger als Nicht-Handeln!
#Energiewende #DIW #Klimapolitik
@ckemfert Gilt das auch für einzelnen Personen? Also wenn ich persönlich 1 € in z.B. eine Brauchwasserwärmepumpe investiere spare ich am Ende 2-4 Euro?

@magisternavis @ckemfert

Eine volkswirtschaftliche Betrachtung ist nicht ohne weiteres auf die persönliche oder betriebswirtschaftliche Ebene übertragbar soweit ich weiss. Aber #Balkonkraftwerke zB rentieren sich im allgemeinen innerhalb weniger Jahre, halten aber deutlich länger
https://balkonkraftwerkinfo.de/balkonkraftwerk-kosten-und-ertrag-lohnt-sich-die-investition-wirklich/
#Wärmepumpen sind im Betrieb auch sehr günstig. Da gibt es auch Untersuchungen

@ckemfert Hm, 1,80€ wäre eine jährliche Rendite von 1,4% in 25 Jahren und 4,80€ wäre 6,5%.

Im Vergleich bekommt man ~4-5% inflationsbereinigt für eine Investition in die Weltwirtschaft (MSCI World ETF).

Für Klimaschutz als Investition ist das Argument noch nicht so überzeugend. Allerdings sollte man die Prozente vermutlich nicht so direkt vergleichen.

@ckemfert

Vorsorglich gegen Trolle: Sich von der Wirtschaft pauschal zu distanzieren ist so sinnvoll wie es von der Physik zu tun.

Das mit der kalkulierten Rendite wurde ja schon erwähnt.

Das Gegenargument:
Die meisten Prognosen von vor 25 Jahren ließen auch nicht erkennen, wie schlimm es heute ist. Sie spiegelten nur den damaligen Kenntnisstand. Wie alles, was in der Zukunft liegt, ist die tatsächliche Rendite so wenig in Stein gemeißelt wie die Zukunft des MSCI World ETF.

1/2

@ckemfert
2/2

Die Auswirkungen der Schäden auf beide wären wohl nicht nur gegensätzlich, sondern auch unterschiedlich dynamisch.

Meine Kritik ist eher:
Handwerklich noch Luft nach oben.

Bei so etwas ist das Offenlegen der Datenquelle(n) Pflicht. Wenn es sich um eigene (Meta-)Daten handelt, dann sollte man eben das mit veröffentlichen.

Vereinfachungen oder grobe Einteilungen sind oft sinnvoll. Sie sollte, dann aber auch sehr leicht nachzuvollziehen sein - z.B. Äpfel, Prozent oder Milliarden.